Mittwoch, 21. August 2019

+++ TELEGRAMM +++ Das Ziel ist erreicht - Ankunft auf Kihnu !


Eines unserer Hauptziele im diesjährigen Baltikum Urlaub ist erreicht. Wir sind nach über 750 Fahrradkilometern auf Kihnu angekommen. Kihnu , die siebtgrößte Insel von Estland hat ungefähr 700 Einwohner und 4 kleine Dörfer .
Nach unserer Ankunft unternahmen wir den vom Touristenverein empfohlenen 23 Kilometer langen Radweg der an allen Dörfern und Sehenswürdigkeiten Halt macht....

Viele Frauen waren auf Kihnu einst mit diesen Motorrädern zu sehen. Heute sind aber einige schon eher mit dem Auto unterwegs :



Eine kleine Meerbutik. Man kann auf Kihnu einige schöne Tassen und sonstige Artikel in der farbigen Nationaltracht der Insel kaufen :



Überall sieht es gemütlich aus. Sogar den Schafen hier geht es gut :



Blick auf die Inselkirche :



Heute sind kaum Touristen unterwegs und so ist das Kihnu Museum fast ohne Besucher :



....die farbenfrohe Gestaltung spricht uns jedenfalls sehr an :



Ein englischer Leuchtturm steht auf Kihnu. Im Jahre 1864 wurde der Turm von der britischen Insel in Einzelteilen nach Kihnu gebracht und hier zusammengebaut. Øyvind hat insgesamt 121 Stufen gezählt die wir hinauf klettern mussten :



Eine kleine Bilderausstellung findet sich im Eingangsbereich des Turmes :



....immer vorneweg :



Von oben bietet sich eine ganz tolle Aussicht :



Ist das nicht herrlich ?









Der guckt nur böse, grunzt aber friedlich vor sich hin :



Das Kihnu Taxi braucht eigentlich niemand. Ich empfehle lieber ein Rad zu mieten. Am Hafen gibt es eine große Ausleihstation :



Die Waffel wird auf Kihnu speziell zubereitet. Man erhält einen Waffelstick in die Hand und kann es sich so schmecken lassen :



Da ist doch die Virvel auf dem Motorrad doch noch zu sehen :



....und auf einmal sehen wir gleich mehrere der inseltypischen Fahrzeuge : 




Der im Kiefernwald von Linaküla befindliche Liiva-aa Stein ist der größte Findling auf Kihnu. Der Umfang des unter Naturschutz stehenden Steinungetüms ist etwa 10 m und die Höhe sind stolze 2,5 m. Einer Legende nach leben unter dem Stein die Unterirdischen, ihre Geräusche wurden unter dem Stein gehört. Auch die Mulgi-Hexen sollen nachts kommen, um sich auf dem Stein zu trocknen.
 


Schon morgen geht es wieder mit dieser Fähre nach Pärnu auf das Festland :






Dienstag, 20. August 2019

+++ TELEGRAMM +++ Øyvind radelt nach Kihnu....


Øyvind radelt heute besonders schnell. Wir müssen das Fährschiff nach Kihnu erreichen.
Die Insel kennen wir aus einer ARTE Dokumentation, sie liegt in der Rigaer Bucht.
Wir wollen einfach die uralte Insel der Seefahrer , der Fischer und der berühmten Frauen kennenlernen.:



Gleich geht es los mit der Kihnu Virve. Die berühmteste Sängerin der Insel gab dem Fährschiff ihren Namen :



Die Fahrt dauert ungefähr eine Stunde. Zeit, um die Seevögel zu beobachten, im Hintergrund sieht man schon die Insel:




+++ TELEGRAMM +++ Zurück auf das Festland.....


....heute geht es zurück auf das Festland. Wir nehmen Abschied von den Inseln Hiiuma, Saaremaa und Muhu. 
Unser Aufenthalt auf dem Festland dauert aber nur etwas mehr als 24 Stunden bis wir unsere letzte estnische Insel , nämlich Kihnu besuchen werden.
Uns haben die Aufenthalte auf den Inseln sehr gut gefallen. Gerne kommen wir wieder hier her......

Abschied von unserer Unterkunft auf Muhu. Wir verlassen das Museumsdörfchen :




Wem passt denn dieser große Schuh ?



Natürlich dem Konrad !



Die Katariina Kirik von Muhu hatte heute leider geschlossen. Die frühgotische Katharinenkirche wurde im Jahre 1267 erbaut:



Überfahrt auf das Festland. Die vielen Überfahrten machen uns große Freude. Sie sind so richtig schön entspannend :






Unsere ersten Kilometer auf dem Festland. Drumherum Wasser. Man könnte meinen wir wären noch auf den Inseln :



An dieser Windmühle gibt es ein kleines Feriendorf mit etlichen Hütten. Wir lassen es uns nicht nehmen und schauen uns alles ganz genau an :



Bis kurz vor Tõstamaa sehen wir lange 30 Kilometer nur Natur und Straße. Dankend nehmen wir die Einladung zu einer Ausstellung in einer alten Kirche an :



Diese Kirche ist sehr stark eingewachsen und nur schlecht zu fotografieren : 



Heute übernachten wir auf einem idyllisch gelegenen Campingplatz. Wir haben uns hier eine Hütte gemietet :



Øyvind genießt den Urlaub mit einem Sonnenbad:



Plötzlich wird es ihm zu warm, er muss doch noch tatsächlich ins Wasser hüpfen:



Schnell fahren wir noch in den Supermarkt nach Tõstamaa. Wir besuchen auch die Kirche des Ortes, welche gerade ihr 250. Jubiläum feiert.
Die Kirche sieht etwas lädiert aus. Wir erfahren, dass im Jahre 1973 der Kirchturm eingestürzt war und die Kirche nur notdürftig repariert wurde :






Die Sonne geht unter. Wir fotografieren den Sonnenuntergang:








Montag, 19. August 2019

+++ TELEGRAMM +++ Von Saaremaa nach Muhu....

...heute erlebten wir einen sehr interessanten und vielfältigen Tag mit vielen sehr schönen Erlebnissen. Als ob es unser Körper ahnte wachten wir schon um 06.30 Uhr auf, frühstückten kurz und radelten dann von Saaremaa nach Muhu.
Unterwegs besuchten wir mehrere Kirchen, den Kaali Krater , eine deutsche Eisdiele sowie das Muhu Museum...

Abschied von der Villa Konrad , unserem Hotel :



Hier kommen wir an der Eisdiele an. Die Esten mögen das Eis einer deutschen Auswandererfamilie sehr. Angesagt sind besonders fruchtige Sorten wie Johannisbeeren Sorbet und Heidelbeeren Eiscreme. Das Eis wird in selbstgebackenen Buchweizenwaffeln angeboten :



Eismann Konrad ! Sieht das nicht einladend aus ???



Eine blumige Eiswaffel !



Wir fahren nach Kaarma und besuchen das Amphitheater. Im Hintergrund sieht man schon die Kaarma Kirche :



Die Peter und Paul Kirche von Kaarma war heute sogar geöffnet. Im Ort selbst leben gerade einmal 30 Einwohner. Die Peter und Paul Kirche hatte viele Umbauten erfahren. Gebaut wurde sie im 13 Jahrhundert. Erst im Jahre 1470 wurde der Kirchturm errichtet :






Im Innern sieht man eine sehr einfache Gestaltung . Die Kirche selbst leidet unter vielen Feuchtigkeitsschäden. Wir hoffen dass der bauliche Verfall noch gestoppt werden kann :






Der alte Norweger Øyvind ist natürlich verzückt von diesem Wikinger Klettergarten an welchem wir am Nachmittag vorbei radeln :



In Orissaare gibt es erst einmal Kaffee und Kuchen. Besonders der Kaffee-Cheesecake Kuchen ist eine geschmackliche Wucht :



Jetzt wird es melancholisch ! Wir verabschieden und von Estlands größter Insel Saaremaa und radeln hinüber zur kleinen, trotzdem drittgrößten Insel des Landes, Muhu :








Ich nenne kurzentschlossen Muhu, das Hiddensee von Estland. Die Insel ist einfach etwas Wunderbares. Man fühlt sich um hunderte von Jahren zurück versetzt :



Bilder aus dem Muhu Museum :













Am Abend trinken wir noch ein estnisches Hefeweizen am Hafen. Der Tag heute war einmalig !