Konrads Blog

...Berlin, Fahrradtouren, Reisen, und die Sommers....

Sonntag, 31. August 2014

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 21 - Mit dem Zug nach Freiberg und zur Augustusburg....

...heute kam nun das schlechte Wetter mit viel Regen nach Mittelsachsen. Aus diesem Grund beschlossen wir Freiberg und anschließend die Augustusburg zu besuchen.
Die Universitätsstadt Freiberg gefiel uns trotz des Regens ausgezeichnet. Man findet hier eine sehr hübsche historische Innenstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten vor.
 
Blick auf dem Untermarkt mit Dom und Museum :
 
Der Dom St. Marien wurde um 1501 errichtet. Eine wunderschön restaurierte Kirche die mit vielen Sehenswürdigkeiten erkundet werden kann. Der Besuch lohnt sich auf alle Fälle :
Noch nie habe ich so eine schöne Tulpenkanzel bewundern können :
Hier sieht man die große Gottfried Silbermannorgel. Eine Orgel der man einen besonderen, einen silbernen Klang nachsagt :
Draußen geht es zum Schloß Freudenstein. Im Vordergrund sieht man ein Modell der Innenstadt aus Bronze mit den Freiberger Sehenswürdigkeiten :
Am Obermarkt fällt einen sofort das Rathaus auf. Hier soll sich auch ein Gaffkopf befinden. Na, habt ihr den schon gesehen ? :
Da oben gafft der olle Gaffkopf :
Wo ist denn Stephan nun wieder ? Er amüsiert sich am Klatschweiber Brunnen :
Im renommierten Cafe Hartmann gibt es Kaffee und eine "Scheibe" Torte :
Schon geht es mit dem Zug weiter. Wir wollen ja noch Schloß Augustusburg besuchen. Nächster Halt unseres Zuges ist also Erdmannsdorf-Augustusburg. Weiter geht es mit der Drahtseilbahn hinauf zum Schloß :
Die Fahrt für die 1,2 Kilometer dauert nur 8 Minuten. Betrieben wird die Drahtseilbahn übrigens von der DB Regio :
Drahtseilbahn oder Standseilbahn ? :
Die Augustusburg von Weitem :
Fußweg zur Stadtkirche von Augustusburg :
Endlich sind wir oben an der Augustusburg angekommen. Wenn man Lust hat kann man nun einige Ausstellungen u.a. eine Motorradausstellung in der Burg anschauen :
Ja , am letzten Tag im August stellen wir fest dass es schnurstracks auf den Herbst zu geht. Die ersten Bäume sind schon langsam gelb :
Geile Karre dieser Bus, ein ungarischer Ikarus 55 aus dem Jahre 1961 versüßt uns die Wartezeit auf dem Zug der uns zurück nach Warmbad bringt :
Zwar hatten wir heute viel Regen, dennoch gab es wieder einmal viel zu sehen. Nach unserer Rückkehr besuchten wir in Warmbad noch die Saunalandschaft der Silber Therme....

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Samstag, 30. August 2014

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 20 - Der Fichtelberg im Sonnenschein....

....Stephan ist wieder in Warmbad zu Besuch und entgegen eines schlechten Wetterberichtes wollen wir dennoch eine Radtour zum Fichtelberg wagen.
Mal schauen ob der erwartete starke Wind , Wolken und Regen vielleicht etwas später einsetzen.
 
Wir nutzen den Radweg der Preßnitztalbahn bis Steinbach :
Schon am frühen Vormittag ist für Proviant gesorgt. Zum Beispiel im idyllischen "Sylvias Bahnhäusl" :
Wunderschöne Natur begegnet uns an der Preßnitz :
In Oberscharr Nord zeige ich Stephan die sehenswerte Kleinbahn Gartenwelt :
Ein Sammelsurium von Signalen, Weichen und Bahnübergängen :
Klackernde Wassermusik an dieser Wassermühle :
Das Gebotsschild sagt : Hier muss man etwas trinken :
Im Haltepunkt Forellenhof kommt uns die gut besetzte Preßnitztalbahn entgegen :
Schnell ist auch die tschechische Grenze erreicht :
Wir besuchen die Ausstellung der "Galerie M" in Weibert. Hier kann man Plastiken anschauen und auch kaufen :
In Oberwiesenthal sind wir schon auf 914 Meter hoch gekraxelt. Die Martin Luther Kirche, gebaut in 1866 ist ein sehr sehenswerter Bau :
Rast am Oberwiesenthaler Schwibbogen. Bergmann Stephan verewigt sich im Leben der Bergleute :
Hier hat es sich ja einer gemütlich gemacht. Gemeinsam essen wir eine Kleinigkeit vor den letzten Steigungen zum Fichtelberg hinauf. Nebenbei erwähnt, dass der Wetterbericht Temperaturen um 15 Grad, Regenschauer und Windstärke 5 vorausgesagt hat :
Die Fichtelbergbahn der SDG verlässt pünktlich den Bahnhof Oberwiesenthal :
...mal etwas heran gezoomt :
Ein Blick in die Innenstadt von Oberwiesenthal :
Die kursächsische Postmeilensäule von Oberwiesenthal verrät komische Weisheiten, wie "Wer reisen will, der schweig fein still". Damals hatten sie wohl noch keinen Internet Reiseblog gehabt, oder ? :
Im Hintergrund sieht man hier das Rathaus von Oberwiesenthal :
Der letzte steile Anstieg zum 1215 Meter hohen Fichtelberg :
Was ist denn das ? Dehnübungen oder Freudensprünge über das Geleistete :
Gruppenfoto von den Bergsteigern auf Rädern, gefertigt von einer freundlichen Besucherin des Fichtelberges :
Auch der Keilberg (1244 Meter) auf der tschechischen Seite ist heute wolkenfrei :
Das Schloß Schlettau lernen wir auf der Rückfahrt kennen. Es ist aber etwas eingebaut und daher schwierig zu fotografieren :
Hier weiden die Bullen von Annaberg-Buchholz. Im fernen Hintergrund sieht man die St. Annen Kirche :
Eine richtig grandiose Radtour mit folgenden Daten : 107 Kilometer in 7 Stunden und 10 Minuten mit wahnsinnigen 1490 Höhenmetern geradelt. Wow, das kann sich sehen lassen.....
 
 

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Mittwoch, 27. August 2014

+++ TELEGRAMM +++ Warmbader Kurtagebuch Teil 19 - Ausflug nach Chemnitz....

... die letzten Tage in Warmbad machen mir richtig Spaß. Heute zeigte sich auch wieder die Sonne und jede freie Minute zwischen den Anwendungen wurde von mir schön genutzt.
Bereits nach dem Frühstück und den ersten Anwendungen schnappte ich mir mein Fahrrad und radelte hinüber nach Marienberg. Hier besichtigte ich nochmals ausgiebig die St. Marienkirche.
Nach dem Mittag fuhr ich mit der Erzgebirgsbahn nach Chemnitz. Schon beim Mittagessen kam an unserem Tisch die Frage auf, ob der "Nischel" noch in Chemnitz steht. Einige meiner Reha Bewohner meinten dass dieses Denkmal abgebaut wurde.
Nein, der grimmig dreinblickende "Nischel" von Karl Marx ist immer noch da. Chemnitz hieß ja von 1953 bis 1990 Karl-Marx-Stadt. Das Denkmal wurde 1971 eingeweiht und stammt vom russischen Bildhauer Lew Kerbel :
Das heutige Chemnitz versprüht einen eher spröden Charme. Nach schweren Kriegsschäden , den Wiederaufbau durch die DDR und den Nachwendebauten muss man Orte die einem richtig gut gefallen suchen. Mich zog es zunächst in das Zentrum der Stadt. Wegen des am Wochenende stattfindenden 20. Chemnitz Stadtfestes sind überall Verkaufsbuden und Bühnen aufgestellt worden :
Moderne DDR Architektur - Blick auf die Stadthalle , erbaut von 1969 - 1974 :
Nachwendebauten und Einkaufspassagen :
Das älteste Wahrzeichen von Chemnitz - der Rote Turm, erbaut im 12 Jahrhundert war ein ehemaliges Gefängnis :
Interessant in Chemnitz , das Chemnitzer Rathaus ist ein Doppelrathaus bestehend aus dem Alten und Neuem Rathaus. Hier ein Blick auf das Alte Rathaus mit Glockenspiel :
Daneben steht das Neue Rathaus :
Orgelmusik lockte mich in die Stadt - und Marktkirche St. Jakobi :
Ich genieße die Klänge und ruhe mich etwas aus :
Ein weiterer sehr markanter Platz ist der Historische Theaterplatz. Hier findet der Besucher von Chemnitz den König-Albert-Museumsbau mit diversen Ausstellungen, das Opernhaus und die schöne Petrikirche vor. Dieser Platz wird in den Sommermonaten für ein Freilichtkino und Konzerte genutzt :
Chemnitz ist aber auch eine grüne Stadt und so wandere ich zum Stadtpark von Chemnitz. Ein hübsches Fleckchen Erde mit Schlossmuseum, Schlosskirche und Parkeisenbahn :
Bootfahren , Ausruhen , Entspannen :
Am Abend fahre ich zurück nach Warmbad und besuche mein neues Lieblingsplätzchen in der Wolkensteiner Schweiz. In der Abendsonne geht es vorbei an den Kühen :
Warum haben die Kameras nur einen 10 Sekunden Selbstauslöser ? Ich muss mehrere Versuche starten :
Letzter Blick ins Zschopautal. Wow, die Erzgebirgsbahn ist pünktlich :
Dieser schöne Tag war wieder einmal viel zu kurz. Gleich verabschiedet sich die Sonne :
 

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