Freitag, 21. Juli 2017

+++ TELEGRAMM +++ Abschied von den Rondane.....

.....heute mussten wir uns vom Rondane Gebirge verabschieden. Sehnsuchtsvolle letzte Blicke auf hohe Berge und fantastische Landschaften. Wir werden die vielen unterschiedlichen Gipfel , trotz der anstrengenden Auffahrten,  in guter Erinnerung behalten.

Wir fuhren am Morgen hinunter nach Ringebu. Eine lange Abfahrt mit 8 Prozent Gefälle stand auf unserem Programm. Am Ortsausgang steht das Highlight des Ortes. Es ist die in 1220 gebaute Stabkirche von Ringebu.
Diese gilt als eine der größten von insgesamt nur noch 28 originalen Stabkirchen in Norwegen.

Um 12.00 Uhr nahmen wir dann den Zug nach Oslo. Wir hatten Glück mitgenommen zu werden, denn wir hatten keine Fahrkarte und keine Reservierung im Vorverkauf bestellt. Die norwegischen Eisenbahner gaben sich aber große Mühe und verluden schnell unsere Räder und das Gepäck in den Gepäckwagen.....
Schon am Nachmittag kommen wir in Oslo an und genehmigen uns einen zweitägigen Aufenthalt in einen Radisson Hotel.

3:30 Uhr so sieht es nachts an unserem Zelt aus. Die Berge wachen über uns und unser Zelt :


Frühstück auf unserer Terrasse:


Der letzte Gipfel ist erklommen. Jetzt geht es 15 Kilometer hinunter nach Ringebu:


Blick auf die Kirche von Venabygd :


Immer wieder halten wir an und fotografieren :


Wir schauen noch einmal hinunter in das Gudbrandsdal:


Die wunderschöne Stabkirche von Ringebu. Heute wegen einer kirchlichen Amtshandlung leider geschossen. Schade, gerne hätte ich diese Kirche , trotz des relativ hohen Eintrittspreises von Innen betrachtet :


Der Zug nach Oslo kommt. Noch sind wir unsicher, ob wir überhaupt mitgenommen werden :


Ankunft in Oslo : Hier gibt es die angeblich beste Pizza von Oslo. Wir lassen es uns schmecken :


.....und als Dessert naschen wir ein norwegisches Tiramisu. Mmmmmhhhh, lecker !










Donnerstag, 20. Juli 2017

+++ TELEGRAMM +++ Aufstieg nach Ringebu.....

......der Urlaub nähert sich so langsam seinem Ende. Der Abschied aus den norwegischen Bergen fällt uns verdammt schwer.
Wir hatten heute zwei Ziele. Zuerst wollten wir die Kirche von Sollia besuchen und später den 12 prozentigen Anstieg nach Ringebu wagen.

Diese wunderschöne Kirche von Sollia wurde im Jahre 1738 gebaut. Leider finden nur noch sehr selten hier Gottesdienstes (etwa alle 3 Monate) statt. Der gepflegte Friedhof gefällt uns auch sehr gut. Hier sehen wir uns jahrhundertealte Grabsteine an:


Die sehenswerte Fahrt nach Ringebu startet. Wir sind umgeben von herrlichen Bergpanoramen. Auf einer Wegstrecke von 0,3 Km - 1,8 Km steigt die Straße um 12 Prozent. Die Autofahrer hinter uns sind meistens geduldig :




Wir müssen mehrmals eine Rast einlegen. Øyvind verwöhnt mich mit leckeren Speisen:


Ein kleiner Wasserfall am Wegesrand :


Ab und an sollte man auch einmal zurück schauen :


An dieser Stelle schlagen wir wild unser Zelt auf. Ich freue mich , genauso wie die vielen Mücken auf den Blick am Abend :


Nach unserem Abendbrot versorgen wir uns mit frischem Wasser und kaufen noch etwas ein. Natürlich besichtigen wir auch gerne die Bergkapelle von Venabygd :




Ein schöner Tag geht zu Ende. Morgen früh erreichen wir Ringebu. Wir freuen uns schon auf die Stabkirche von Ringebu aus dem Jahre 1220.
Fotos gibt es hoffentlich morgen......





Mittwoch, 19. Juli 2017

+++ TELEGRAMM +++ Alleine im Grimsdal......

....zwei Tage ohne Strom und ohne Internet, dafür wurden wir mit herrlichen Landschaften und unberührter Natur verwöhnt.
Radfahrer , Natur und Tiere eine wunderschöne Welt. Fast ganz , bis auf ein paar Autos, ohne technische Einflüsse. So etwas muss man auch einmal erlebt haben.
Im übrigen haben wir etliche blaue Flecken , denn bei vielen Bildern mussten wir uns kneifen, ob diese Eindrücke auch wirklich wahr sind.....

Wir radelten den ersten Tag mit heftigem Gegenwind hinein in das grüne Grimstal. Nach Übernachtung an der Grimsdalhytte, die übrigens nur einige Stunden mit einem Stromaggregat versorgt wird, radelten    wir am nächsten Tag zurück durch das Grimsdal nach Atnbrua....

Die Grimsa wird hier zum Wasserfall :


Das sieht gefährlich hoch aus :


Wir erreichen mit der Fahrt durch das Grimsdal wieder die Dovre Kommune. Dovre ist von hier aus nur 48 Kilometer entfernt :


Während wir Radeln erleben wir dieses herrliche Panorama :


Die Grimsdalshytta ist erreicht und wir schlagen unser Zelt auf. Am Nachmittag kommt die Sonne hervor und wir radeln mit schönem Sonnenlicht durch das Tal :


Die Grimsa ist im oberen Verlauf als herabstürzender Bach, man erlebt das Grimsdal so richtig intensiv :


Die Nacht war wieder richtig kalt, aber am Morgen weckt uns die Sonne mit voller Kraft:


Wunderschöne Eindrücke :


Lange Wege durch das Grimsdal:


Wir können es nicht lassen und fotografieren immer wieder :


Wir haben das Grimsdal verlassen. Sehnsuchtsvolle Blicke zurück:


Aber es bleibt schön am "Rondavegen" entlang zu radeln, besonders, weil die Straße überhaupt nicht stark befahren ist.. An einem Wasserfall entdecke ich dieses Troll in gefährlicher Höhe :


Dieses Bild am Sohlbergplassen kommt euch bekannt vor, oder? Kein Wunder, das gemalte Bild vom Atnasee und der Rondane hängt in der Osloer Nationalgalerie:


Wir hängen uns dazu :


Ach ja, an der kleinen Schokoladenfabrik gibt es echte norwegische Schokolade und Brownie. Es schmeckt fabelhaft :


In Atnbrua am Ende des Atnasees finden wir unsere nächste Übernachtung :





















Montag, 17. Juli 2017

+++ TELEGRAMM +++ Um den Savalen herum.....

....der Savalen ist ein großer Binnensee in der Region Hedmark. Wir machten uns heute daran diesen See zu umrunden. Natürlich wollten wir bei dieser Umrundung auch den 1666 Meter hohen Tron aus nächster Nähe sehen.
Mit Anfahrt zum Savalen und der Umrundung des Sees radelten wir 101 Kilometer und hatten mit einigem Gegenwind zu kämpfen.....

Gleich startet unsere Radtour , der Blick nach draußen verrät bestes Fahrradwetter :


Wir klettern auf eine für Autos gesperrte Brücke und blicken zurück auf die Rondane :


Der kegelförmige 1666 Meter hohe Tronfjell ist bereits aus einiger Entfernung zu sehen :


Wir besuchen die Egnund Kapelle :


Ein Blick auf den großen Savalen :




.....mit Südsee Strand ! Perfekt zum Baden :


Wozu braucht man einen Stromanschluss ? Die Bäume haben doch eigene Solarpanele:


Hier haben wir gleich die Umrundung geschafft. Der Tron ist fast immer im Blick :


Ein saftiges Grün finden wir an diesem Bach :


Die Rückfahrt war sehr anstrengend. Wir mussten bergauf fahren und der Gegenwind ist heftiger geworden.
Am Abend gönnen wir uns diese Luxushütte mit den Namen Rondane :

















Sonntag, 16. Juli 2017

+++ TELEGRAMM +++ Ruhetag in Folldal......


....hier fühlen wir uns wohl ! Unsere schöne Hütte in Folldal gefällt uns super. Wir genießen die schöne Aussicht auf die Bergwelt und nehmen draußen auf der Terrasse ein ganz langes Frühstück, also fast schon ein Mittag ein.
Später besuchen wir die Folldal Berggrube. Hier wurde von 1768 bis 1941 Erz , also Kupfer , Zink und Schwefel abgebaut und angereichert. Man will es kaum glauben, dass diese Grube Arbeitsstätte von bis zu 550 Bergarbeitern war.
Die Anlagen der Grube sind heute ein Museum. Es besteht sogar die Möglichkeit mit einem Lorenzug bis 600 Meter unter die Erde zu fahren.

Später radeln wir noch nach Grimsbu und essen dort unser Lieblingsdessert. Es gibt wieder norwegische Waffeln mit braunem Käse.

Ein laaaaaannnges Frühstück :


Wohin nur mit dem kleinen Hausschlüssel ?


Die Berge der Rondane haben wir bei allen Aktivitäten stets im Blick :


Dem Gründer der Grube ist ein Denkmal gesetzt :








Ausstellungsräume des Museums zur Geschichte des Bergbaus in Folldal :


Diese Waffeln, reichlich mit braunen Käse belegt, esse ich am liebsten !!!


Da gibt es nix zu meckern! Ein schöner Tag in Folldal :