Montag, 21. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Zum Abschluss eine Städtetour am Rhein und Main.....


...nach einem kräftigen Frühstück mit Martina in unserem Mercure Hotel in Koblenz trennten sich unsere Wege. Wir fuhren mit dem Zug nach Bingen und begannen unsere Radtour in Richtung Frankfurt am Main.
Bei unserer Abschiedsfahrt kamen wir durch Rüdesheim , Eltvill , Wiesbaden , Mainz und unternahmen sogar noch eine Stadtrundfahrt durch Frankfurt am Main.

Von Bingen geht es mit der Autofähre hinüber nach Rüdesheim. Die Autofähre hat den Namen der Schlagerfee Mary Roos.
Ich erfuhr vom Fährmann, dass Mary Roos in Bingen am Rhein geboren wurde und im Jahre 2017 die neue Autofähre mit einem kleinen Fest auf ihren Namen getauft hat :



Adieu Germania:



Die 1000jährige Brömserburg zu Rüdesheim. Heute ist das Rheingauer Weinmuseum in der Burg angesiedelt:



Puhhh, Rüdesheim ist an diesem Sonntag einfach zu gut besucht......wir müssen sehr oft unsere Fahrräder durch die Menschenmenge manövrieren:



Wir haben Rüdesheim verlassen und erfreuen uns an den schönen historischen Bauten entlang des Rheins :



Ein gutes Stück des Radweges führt uns über diese schattenspendende Platanenallee :



Wir sind im letzten Zipfel von Wiesbaden angekommen. Das Schloss Biebrich war die barocke Residenz der Fürsten von Nassau.
Ein sehr schön restauriertes Schloss, welches auch zu Repräsentativen Zwecken von der Hessischen Landesregierung genutzt wird.
Zu Pfingsten findet hier auch im weitläufigen Schlosspark ein internationales Reitturnier statt :



Willkommen in Mainz ! Auf dem Schillerplatz begrüßt uns der junge Herr Schiller :



Mainz wie es singt und lacht! Der Fastnachtsbrunnen soll die närrische Jahreszeit symbolisieren:



Die kleine Meerjungfrau von Mainz nennen wir beide diesen Brunnen :



Das ist der Mädchenbrunnen von Mainz. Endlich regnet es einmal wieder!
Dem aufmerksamen Leser des Blogs wird nicht entgangen sein, dass wir von 21 Reisetagen nur einen Tag mit etwas Regen zu tun hatten :



Leider hat der Hohe Dom St. Martin zu Mainz viel zu kurze Öffnungszeiten. Am Sonntag nur bis 16.00 Uhr. Wir dürfen das schöne Gebäude nur von außen bewundern:







Einfahrt nach Frankfurt am Main :



Die historische Innenstadt von Frankfurt :



Der Kaiserdom zu Frankfurt. Im Dom St. Bartholomäus wird gerade die Abendmesse gefeiert. Leider können wir keine Fotos vom Inneren präsentieren:



Der Frankfurter Römer im Panoramablick:



Der Gerechtigkeitsbrunnen, nach der Dame auch Justitiabrunnen genannt, stand mit einem Vorgängerbau an dieser Stelle schon seit 1543 :



Die Sonne geht unter in Mainhatten :



Frankfurt ist Sitz der Europäischen Zentralbank , der Euro ist hier zu Hause :



Apropos zu Hause. Unser Zug nach Berlin steht bereit. Der Urlaub geht zu Ende :




Sonntag, 20. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Ein Traumtag ....


.....ein Traumurlaub geht mit einem Traumtag zu Ende.
Zunächst treffen wir Martina und erkunden noch einmal Koblenz und das Deutsche Eck. Später fahren wir nach Boppard und wandern hinauf  zur großen Rheinschleife. Runter geht es mit einer gemütlichen Sesselliftfahrt.

Den Höhepunkt des Tages erleben wir am Abend. Konrad hat zum Essen in das Restaurant „Rega“ eingeladen. Hier genießen wir mediterrane Küche , einen italienischen Wein und das beste Tiramisu.....

Hochoben über der Rheinschleife :



Panoramablick über die Rheinschleife:



Hinab geht es mit dem Sessellift. Die Fahrt ist entspannend und der Ausblick auf die Rheinschleife ist grandios. Die Talfahrt dauert knapp 20 Minuten und könnte noch länger dauern :



Sogar Fahrräder werden befördert :



„Sessellift Selfie“ nenne ich dieses Bild :



Gleich kommen wir wieder an der Talstation an. Blick auf Boppard :



Schokokuchen in der „Chocobar“ :



Jetzt wird es richtig gemütlich. Es gibt hervorragende und leckere Speisen. Ein Genussabend par excellence!!!

Øyvind mit einer Rote Beete Suppe als Vorspeise:



Eine leckere Tomatensuppe für mich :



Fischplatte für Zwei :



Der Nachtisch : Tiramisu mit Cappuccino Eiscreme :



Der Koch hat viel Phantasie und liebt Früchte. So ein Gemälde von Nachspeise hatte ich noch nie !!!
Mir fällt beim Wein ein schönes Wortspiel ein : „ Essen ist ein Bedürfnis. Genießen ist eine Kunst“.



Zufrieden wandern wir in unser Hotel zurück.....ein herrlicherTag geht zu Ende....




Samstag, 19. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Ausflug nach Limburg , Diez und Bad Ems....


.....mit dem Zug ging es heute nach Limburg. 
Zurück nach Koblenz radelten wir entlang der Lahn. Eine gar nicht so einfache Strecke, denn wir mussten ab und zu kraxeln.  Neben Limburg besuchten wir Diez , das Kloster Arnschein und das Kurstädtchen Bad Ems.

Limburg hat uns sehr begeistert. Die historische Fachwerkaltstadt ist malerisch schön. Auch der Hohe Dom zu Limburg hat uns überwältigt.

Eigentlich ohne Worte. Limburg, mit den ältesten Häusern Deutschlands begeistert  uns :











Blick auf dem Limburger Dom. Die Einweihung des Doms erfolgte im Jahre 1235 :



Der Limburger Dom , auch  Georgsdom genannt verfügt über sieben Türme :










Wir wandern zur Alten Lahnbrücke. Von hier hat man auch einen sehr schönen und interessanten „Sonnenblick“ auf den Dom :



....ein interessantes Bild finde ich :



Wir sind in Diez angekommen. Auch Diez verfügt über eine sehr sehenswerte historische Altstadt :



Die Grafen von Diez bauten das Grafenschloß oberhalb des Ortes :



Endlich wieder einmal Torte. Wir essen vorzügliche Buttercremetörtchen und können damit den nächsten , über 300 Meter hohen Anstieg bewältigen.
Øyvind hält an den Anstiegen gut durch. Ich musste öfters schieben :



....an der Lahn unterwegs :



In Arnschein müssen wir hinauf zum Kloster klettern. Das Kloster Arnschein  wurde im Jahre 1052 erstmals urkundlich erwähnt. Zur Zeit bewohnen 12 griechisch-orthodoxe Schwestern das Kloster : 



Øyvind in Bad Ems. Das Kurstädtchen wirkt wie geleckt. Hier ist alles wunderschön :



Zu einem guten Kurort grhört natürlich auch eine internationale Spielbank :



Am frühen Abend erreichen wir unser Mercure Hotel in Koblenz. Ein sehr sportlicher Tag geht zu Ende......

Freitag, 18. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Einfahrt nach Koblenz...


...unsere Radfahrt durch die Eifel , Belgien , Luxemburg , Trier , das Saarland und Rheinland Pfalz nähert sich dem Ende entgegen. Wir haben heute Koblenz erreicht.
Von St. Goar kommend radelten wir an der linksrheinischen Radstrecke bis Boppard und danach bis Koblenz.
Wieder sahen wir viele Burgen , den Schiffsverkehr auf dem Rhein und interessante Ortschaften.....:

Abfahrt aus St. Goar. Der Heilige St. Goar gründete im 6. Jahrhundert diese Stadt :



Die Katholische Kirche ist dem Heiligen St. Goar und der Heiligen Elisabeth von Thüringen gewidmet :



Blick auf den Flügelaltar :



Mal etwas ganz anderes! In St. Goar sieht man die größte freihängende, handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt !!!



 Weiter geht es in Richtung Boppard :



Wieder einmal gibt es wunderschöne Burgen zu bewundern !
Das Zitat von Heinrich Heine (Buch der Lieder ;1827) passt hier sehr gut :

Berg und Burgen schauen herunter 
in den Spiegelhellen Rhein,
und mein Schiff segelt munter,
ringsumglänzt von Sonnenschein.



Diese zwei Burgen auf diesem Bild, Burg Sterrenburg und Burg Liebenstein werden als die Feindlichen Brüder betitelt.
Burg Sterrenburg (weißer Bergfried) ist die älteste Burg des Mittelrheinlands und stammt aus dem Jahre 1034 :



Boppard ist erreicht. Im Ort gibt es mehrere Kirchen. Eine schöner als die andere. Hier ist die Hauptkirche, die St. Severus Kirche zu sehen :







Wir machen Rast in der „Chocobar“ und trinken eine Zartbitter Schokolade :



......mmmmmhhhh, das schmeckt :



Unsere Rheintour noch einmal bildlich dargestellt:



Bereits in Koblenz fotografieren wir das Schloss Stolzenfels. Die Fahrdrähte der Eisenbahn stören etwas im Bild, aber man kann die Schönheit schon erkennen. Bauherr war Friedrich Wilhelm IV :



Bilder aus Koblenz. Natürlich zuerst die Attraktion der Stadt : Das Deutsche Eck.
Kaiser Wilhelm I. thront 37 Meter hoch über dem Platz :



Die Seilbahn der Stadt Koblenz verbindet das Konrad Adenauer Ufer mit der Festung Ehrenbreitstein. Die Hin- und Rückfahrt kostet 11 Euro :



Kunst in Koblenz :



Der Brunnen auf dem Josef-Görres-Platz ist die Historiensäule. Er war ein Geschenk des Landes zur 2000 Jahr Feier von Rheinland Pfalz.
Die 10 Meter hohe Säule zeigt Szenen der Koblenzer Geschichte:



Raubritter Johann Lutter vom Kobern gilt als der Augenroller von Koblenz. Er wurde des Straßenräubertums und der Wegelagerei beschuldigt und zum Tode verurteilt. Bei seiner Hinrichtung am 14. Oktober 1536 sprach er zu den Leuten „Errichtet mir ein Denkmal, es wird euch Glück bringen“.
Auf dem Schafott verrollte er die Augen und streckte den Zuschauern die Zunge heraus. Das tat er auch noch, als der Kopf schon lange abgeschlagen war.

Am Alten Kaufhaus streckt er auch heute noch halbstündlich den Leuten die Zunge heraus. Die Augen rollt er fortwährend:



Die schönen Kirchen von Koblenz:









Die Mosel und die schöne Koblenzer Innenstadt. Zwei Schiffe der Arosa Flussschifffahrt haben festgelegt :



Es wird Abend in Koblenz :