Mittwoch, 15. September 2021

+++ TELEGRAMM +++ Fahrt durch den Őrség Nationalpark….

 ….der Őrség Nationalpark ist eines der bezauberndsten Landschaften Ungarns. Man radelt durch dichte Wälder , es gibt etliche Hügel und man sieht romantische Bauernhäuser. Wir konnten heute fast 70 Kilometer diese wunderschöne Gegend mit unseren Fahrrädern erleben.

In der Nähe von Szalafö gibt es auch ein Freilichtmuseum. Gezeigt werden die Arbeits - und Lebensbedingungen der Menschen vor noch gar nicht so langer Zeit. Daneben gab es noch viele Leckereien zu genießen.

Start in Szentgotthárd am frühen Morgen :




Das Museumsdorf  Pityerszer ist erreicht. Wir bewundern die historischen Wohnhäuser und schauen uns an wie die Menschen hier früher lebten :






Typisch ungarische Wohn- und Lebenskultur :









Natürlich wird auch traditionell gekocht. Wir müssen aber passen. Diese große Pfanne schaffen wir zu zweit aber nicht :




Nebenan gibt es eine kleine Büffelfarm. Wir erleben die Fütterung und den Futterneid der Büffel live. Hier und da gibt es kleine Rangeleien unter den Tieren. Hier halte ich mich lieber ’raus und versuche mal nicht zu schlichten :







Wir haben Öriszentpéter (deutsch St. Peter in der Wart) erreicht. Sehr sehenswert ist die Kirche aus dem 12. Jahrhundert :










Radeln macht Appetit und so besuchen wir dieses slowenische Café. Uns wird ein typisch slowenischer Kuchen angeboten. Es schmeckt fantastisch :







Unterwegs in Pankasz finden  wir diesen historischen Glockenturm aus dem Jahre 1754. Der Glockenturm besteht aus Eiche und das Dach ist mit Roggenstroh bedeckt. Der Turm steht auf dem höchsten Punkt der Siedlung:




Blick hinauf zu der Glocke. Unter dem dichten Strohdach ist es angenehm kühl :




Rast an einem Stausee :




Øyvind will weiter. Wir müssen noch 20 Kilometer radeln! Dann haben wir Körmend erreicht. Unser heutiges Etappenziel:



Körmend  ist eine Stadt in der man die schönen Seiten suchen muss. Die Stadt bietet relativ wenig Sehenswürdigkeiten. Meistens sind diese (noch) nicht restauriert und man kann die ursprüngliche Schönheit nur erahnen.
Blick auf das Schloss Batthyány-Strattmann :




Das Rathaus von Körmend :




Sehenswert ist die Brücke über die Raab:







Ein Hund tollt in der Raab umher. Wir beobachten das freundliche Tier, welches an manchen Stellen schwimmen muss und an anderen Stellen mühelos in der Raab stehen kann :




Kunst am Raab Ufer :




In unserer Pension gibt es heute Abend etwas ganz leckeres. Øyvind vergnügt sich mit einer Pizza :




….und für mich gibt es ein Knoblauch Steak. Eine Riesenportion ! Bemerkenswert ist die Beilage. Diese besteht aus Sauerkraut, welches in Kürbiskernöl eingelegt ist. Reisen bildet ! Dieses Rezept werden wir zuhause auch einmal probieren :




Dienstag, 14. September 2021

+++ TELEGRAMM +++ 106 Kilometer auf dem Raabtalradweg unterwegs…..

 ….beim Lesen der Überschrift wird einem ja Angst und Bange ! 

Aber macht euch keine Sorgen der Raabtalradweg von Weiz nach Szentgotthárd weist kaum nennenswerte Steigungen auf. Es geht auf dieser Tour durch kleine romantische Städtchen , vorbei an Apfel-, Birnen-, Heidelbeeren- und Aroniaplantagen und entlang an schier unendlichen Mais- und Kürbisfeldern. Und das immer wieder leicht bergab mit dem Fluss.

Am frühen Morgen verlassen wir Weiz. Bei der Fahrt aus der Stadt fotografieren wir die Archimedische Schraube. Die Erfindung dieser Wasserhebeanlage reicht bis in die Antike zurück und wird dem griechischen Techniker Archimedes zugeschrieben :




Gerade haben wir frisches Kürbiskernöl gekauft. Ein Blick zurück nach Weiz und die herrliche Bergwelt :



Schloss Freiberg. Ein Schloss wie aus dem Bilderbuch. Erbaut wurde es von den „Freyenbergern“ und erstmals im Jahre 1472 urkundlich erwähnt.:




Hier verlassen wir St. Margarethen an der Raab. Im Hintergrund sieht man die Pfarre zur Hl. Margarethe :



Øyvind nascht unglaublich süße Aronia Früchte …..:



….und ich erfreue mich an den vielen umherliegenden Kürbissen die hier und da immer noch blühen:




Gleich erreichen wir Feldbach. Der riesige Glockenturm der Kirche Feldbach wirkt von weiten wie eine in den Himmel startende Rakete :



Hier sehen wir die Pfarrkirche Hl. Leonard aus nächster Nähe. Der Renaissance Kirche steht der Glockenturm der Moderne gegenüber. Errichtet wurde dieser gigantische 72 Meter hohe Glockenturm in den 1970ziger Jahren. Besonders auffallend sind die 2000 Farbfelder welche ein „Bild der Demokratie“ darstellen sollen :




Wo es sich sonst Angler an der Raab gemütlich machen halten wir hier eine kleine Rast ab. Ein schönes Plätzchen finden wir:



Wir haben Ungarn erreicht. Bei  Szentgotthárd finden wir diesen romantischen Stausee. Hier ist Baden gestattet und Øyvind genießt das Wasser des Sees :






Bilder aus Szentgotthárd an der Raab. Die ungarische Grenzstadt ist im Norden und Westen von Österreich  und im Süden von Slowenien umgeben. 

Nach einiger Suche finden wir ein passendes Restaurant und genießen ein leckeres Abendbrot:







Montag, 13. September 2021

+++ TELEGRAMM +++ Radwanderung durch Österreichs längste Schlucht….

 ….mit dem Zug starteten wir am frühen Morgen nach Weiz. Nach einer kurzen Stadtbesichtigung radelten wir zur berühmten Raabklamm. Die Raabklamm ist ein idyllisches Kerbtal der Raab und die längste Schlucht Österreichs. 

Die Große Raabklamm auf einer Länge von 10 Kilometern ist seit 1970 Naturschutzgebiet. In der Großen Raabklamm geht es entlang schroffer Felswände, begleitet vom rauschenden Wasser der Raab durch wunderschöne Auen. Die Kleine Raabklamm ist 7 Kilometer lang und man wandert durch das Bärental dorthin.

Wir fühlen uns wie im Mai. Etliche Wege gehen an frisch blühenden Rapsfeldern entlang :




Zum ersten Mal übernachten wir in einem JUFA Familienhotel. Die JUFA Hotels verfolgen eine spezielle Hotelidee und sind gemeinnützig privat geführt. Tier der JUFA Hotels ist das Blauwollschaf welches uns fast überall im Hotel begegnet.
Wir fühlen uns hier sehr wohl :




Über Weiz thront die weithin sichbare Basilika der Stadt. Erst im Jahre 2017 erklärte der amtierende Papst Franziskus die Kirche zur Basilika Minor :




Im Inneren ist die Kirche ein Juwel :




Heute genießen wir eine ganz spezielle Torte :




Øyvind zeigt uns die Weizer Kastanientorte. Eine Geschmacksexplosion für den Gaumen :




Der leckere Kuchen treibt uns an und wird uns für über 70 Kilometern Kraft geben. Blick zurück nach Weiz :




Eine herrliche Sicht auf die Weizer Bergwelt:




Wir haben die Raabklamm erreicht. Ist das nicht ein herrlicher Ort. Friedvoll plätschert die Raab durch ihr hübsches Flussbett :







Der Stoffmühlesteg am nördlichen Ende der kleinen Raabklamm:







Was isst man denn in Österreich gerne ? Wir fahren an so vielen Kürbisfeldern entlang und bekommen spontan Appetit auf Kürbissuppe und Kürbiskernöl :




Rückfahrt nach Weiz :