Mittwoch, 23. Juni 2021

+++ TELEGRAMM +++ 90 Kilometer nach Duderstadt….


….nach unserem gestrigen Ruhetag radeln wir heute wieder über 90 Kilometer. Eine Tour die durch viele geschichtsträchtige Orte bis in die wunderschöne Stadt Duderstadt führte.

Ankunft an der Burgruine Hardenberg. Im Vordergrund sieht man die Kornbrennerei Hardenberg. Die Burg Hardenberg findet ihre erste Erwähnung im Jahre 1101. Die  Burgruine ist gut erhalten und lädt zur Besichtigung ein.



Ankunft in Ebergötzen. Auf dem ersten Blick ein eher unscheinbarer Ort.




Es gibt aber doch eine Besonderheit. Der Dichter , Maler und Zeichner Wilhelm Busch lebte mehrere Jahre in diesem Dorf.  Mit neun Jahren gaben ihn seine Eltern zur Erziehung in die Obhut seines Onkels, einen Pfarrer. In seinen jungen Jahren und durch die Freundschaft zum gleichaltrigen Müllersburschen kamen ihm hier bereits Ideen zu seinem späteren berühmten Buch „Max &  Moritz“.

Da die Wassermühle heute geschlossen war, lassen sich die neuzeitlichen Max und Moritz vor dem Busch Haus fotografieren:




Am Nachmittag bessert sich das Wetter deutlich. Duderstadt empfängt uns in freundlichen Farben. Die Innenstadt mit ihren vielen Fachwerkhäusern gefällt uns ausgesprochen gut. Wir sind überwältigt von dieser herrlich-sehenswerten Stadt :



Blick auf die Basilika St. Cyriakus :




Im Innern ist meiner Meinung nach die Basilika etwas zu dunkel. Dennoch gefällt mir die Kirche sehr gut :





Hier genießen wir heute unser leckeres Eis :





„Projekt unter Freunden“,  so nennt der Musiker Peter Maffay das Tabaluga Fachwerkhaus in Duderstadt. In einem über 400 Jahre alten Fachwerkhaus können benachteiligte Kinder unbeschwerte Ferien verbringen :



Eines der schönsten Rathäuser Deutschlands ist das Duderstädter Rathaus (rechts im Bild). Früher war dieses Haus ein Kaufhaus und wurde erst später zum Duderstädter Rathaus :




Auf dem Marktplatz besuchen wir das Teilungsdenkmal , welches an die deutsch - deutsche Teilung erinnert. Im Hintergrund sieht man das berühmte historische Hotel „Zur Tanne“ :





Øyvind überwindet hier die Teilung :





Der Weserturm ist mit seiner gedrehten Turmspitze ein besonderes Wahrzeichen der Stadt. Zufrieden verlassen wir Duderstadt :




Montag, 21. Juni 2021

+++ TELEGRAMM ++++ 40 Kilometer für zwei Cappuccino Kugeln….

 ….wir radelten heute von Hardegsen nach Göttingen. Ziel war die Konditorei Cron & Lanz.

Wir mögen diese leckeren Kugeln und da ist uns kein Weg zu weit !



Ein wunderschönes Gedeck finde ich :




Sonntag, 20. Juni 2021

+++ TELEGRAMM +++ Zwei Mal durch das Fuldatal….

…heute steht eine Fahrt von Hann. Münden durch das Fuldatal nach Kassel an. Von dort wollen wir mit dem Zug nach Göttingen fahren. Gleich nach Ankunft in Kassel beschließen wir, dass wir wieder zurück radeln und das Fuldatal noch einmal genießen wollen. Eine herrliche Idee an diesem heißen Tag….

Es ist kurz nach 8 Uhr. Wir genießen die unberührt wirkende Natur. Nebelschwaden über der Fulda geben dem Bild etwas mystisches :







Ein Graureiher wartet auf Fisch :




Zwei Eisenbahnbrücken über der Fulda :








Hier , am Niedersachseneck entdecken wir das Niedersachsenpferd :




Heute Nachmittag erreichen wir Hardegsen. Hier beenden wir unsere Radrundfahrt an Elbe , Saale, Werra , Fulda und Leine.

Samstag, 19. Juni 2021

+++ TELEGRAMM +++ Werra Tour nach Hann. Münden….

 ….schon zeitig checken wir im „Hotel Martina“ aus und unsere kurze Fahrt ( ca. 40 Kilometer) nach Hann. Münden beginnt. Wir radeln am Werra Ufer entlang und haben sehr schöne Blicke auf den Fluß und die Landschaft. 

Heute begegnen uns viele Radfahrergruppen. Wir sind im Gegensatz zu den letzten Tagen also nicht mehr alleine unterwegs.

Abschied vom „Hotel Martina“. Wir haben hier ausgezeichnet geschlafen und ein leckeres Frühstücksbuffet genossen :




Was fehlt auf diesem Bild ? 
Natürlich ein Zug der fotogen über die Brücke der Eisenbahnstrecke Bebra - Göttingen fährt :




Burg Ludwigstein , die spätmittelalterliche Burg ist heute eine Jugendburg. Auf ihr befindet sich nämlich heute eine Jugendherberge:





Schon um 12.00 Uhr treffen wir in Hann. Münden ein. Zum Einchecken ins Hotel ist es noch viel zu früh.
Wir dürfen unser Gepäck abstellen und unternehmen noch eine kleine Runde..
Hier stehen wir an der Werra Brücke. Es ist eine der ältesten Brücken Norddeutschland. Die Brücke wurde 1250 erbaut :





Wir radeln hinauf zur Tillyschanze. Dabei handelt es sich um einen 25 Meter hohen Aussichtsturm. Man soll von hier einen guten Blick auf die Hann. Mündener Altstadt haben :






Øyvind macht da oben diese schönen Fotos. Allerdings ist die Sichtachse auf die Weser schon etwas zugewachsen. Einen herrlichen Blick auf die Altstadt hat man allemal :








Bei einem Besuch von Hann. Münden gehört natürlich der Besuch des Wesersteins unbedingt dazu. 
Die Inschrift des Steines lautet :

„Wo Werra sich und Fulda küssen
Sie ihre Namen büßen müssen
Und hier entsteht durch diesen Kuss
Deutsch bis zum Meer der Weserfluss
Hann. Münden, d. 31. Juli 1899“





Willkommen an der Weser :




Auf dem Marktplatz findet buntes Treiben statt. Man feiert heute den CSD Hann. Münden. Die kleine städtische Community hat sich heute hier eingefunden:



Bilder aus der schönen Innenstadt mit seinen  vielen Fachwerkhäusern :



Das Rathaus der Stadt :







Genuss gab es heute natürlich auch genügend. Wir genießen italienische Speisen im Restaurant „Rialto“ :






Freitag, 18. Juni 2021

+++ TELEGRAMM +++ Fahrt zur „Perle des Werratals“….

 ….wieder erwartet uns heute ein sehr heißer Tag und so starten wir ziemlich früh zu unserer Radfahrt. Zunächst machen wir noch eine Abschiedsrunde durch Eisenach zum Bachhaus. Dort steht Johann Sebastian Bach in der Sonne und zeigt sich am frühen Morgen besonders fotogen.

Schnell erreichen wir das Werratal und bewundern vom Radweg aus unzählige Burgen , Kirchen und Schlösser. Es ist gar nicht möglich jede einzelne Burg zu fotografieren. Es sind einfach zu viele….

Schon am frühen Nachmittag erreichen wir Bad Sooden - Allendorf mit seinem gut erhaltenen Fachwerkkern im Stadtteil Allendorf. Die Stadt Bad Sooden - Allendorf wird als „Perle des Werratals“ betitelt. Vor unserer Reise kannte ich die Stadt gar nicht und bin völlig überrascht wie schön diese ist.

Abschied von Johann Sebastian Bach in Eisenach :



Die Burg Creuzburg wurde im 12 Jahrhundert als Festungsburg zum Schutz der Stadt Creuzburg gebaut :




Rast in Mihla. Wir wollen die spätgotische St. Martins Kirche besuchen :





Die Kirche ist nur im Eingangsbereich geöffnet. Øyvind gelingt dennoch ein guter Schnappschuss durch die Fensterscheibe :




Diese Burg ist doch einfach märchenhaft!!! Es ist die Normannburg über Treffurt. Karl der Große ließ 768 diese Burg errichten :





Treffurt ist die letzte größere Stadt in Thüringen. Hier wollen wir im Eiscafé am Markt noch ein letztes Thüringisches Eis genießen.






Das Rathaus der Stadt ist eines der bedeutendsten Fachwerkhäuser in Thüringen. In Treffurt könnte man ruhig einmal auch länger Urlaub machen. Es ist eine herrliche Radfahrer- und Wandergegend :






Warum muss es denn nur so heiß sein. Unsere Fahrradtachometer zeigen über 40 Grad in der Sonne an. Wir stoppen jetzt viel öfter und lassen uns Wasser und Alkoholfreies Bier reichen. Fleißige Radfahrer werden überall erwartet :











Eine andere Art der Erfrischung sind diese Kneippbecken. Wir nehmen die Einladung gerne an :










Wir kommen in der Fachwerkstadt Bad Sooden - Allendorf an. Die Innenstadt ist ein Traum. Im Stadtteil Sooden befindet sich ein großer Kurpark mit langem Gradierwerk. Hier einige Bilder aus der Stadt :

Fachwerk Ensemble in der Kirchstraße :















DieSonnenuhr geht leider nicht richtig. Wir sind schon viel später. Die Sonne ist heute nicht kleinzukriegen :




Morgen geht es weiter nach Hann Münden…..