Donnerstag, 6. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Von Puerto de Bujeo in die südlichste Stadt Spaniens nach Tarifa


….heute sollte es mit knapp über 30 Kilometern eine kurze Etappe werden, aber schlechte Wegverhältnisse und zwei kleine Fahrradpannen ließen uns ziemlich lange Fahrrad fahren. Spaß hat es natürlich auch gemacht.

Wieder einmal lehrreich die Fahrt am Morgen. Wir radelten durch einen Korkeichenwald. Arbeiter hatten kleine Stücke Rinde der Korkeichen liegen gelassen. Das mussten wir natürlich genau begutachten.
Am frühen Nachmittag erreichten wir die Straße von Gibraltar und unternahmen einen Spaziergang durch Tarifa.

Øyvind zeigt uns Rinde der Korkeiche. Das Material ist besonders weich und elastisch. Am liebsten würde ich dieses Stück Rinde gleich mit nach Hause nehmen :






Ist dieser Wald nicht herrlich ?



Auf diesem Bild sieht man den Kork ganz gut :




Blick auf den Naturpark El Estrecho. Die Ostküste des Parks liegt am Mittelmeer und die Westküste am Atlantischen Ozean. Die Straße von Gibraltar die diese Meere verbindet und Europa von Afrika trennt, schafft ein einzigartiges Meeresumfeld :



Eine Farm für Iberische Schweine, die Tiere werden als Weideschweine Sommer wie Winter freilaufend in Korkeichenwäldern gehalten und mit Eicheln gemästet. Sie sind ganz schön flink und grunzen gerne :






Der berühmte Aussichtspunkt ist erreicht. In einer Entfernung von 14 Kilometern könnte man Afrika erkennen. Schönes, aber diesiges Wetter macht heute einen Fernblick auf den anderen Kontinent aber unmöglich:






Die Straße von Gibraltar ist erreicht…..










Leider ist diese Straße nicht asphaltiert (kleiner Scherz von Øyvind). Ab und an müssen wir die Fahrräder  schieben :










Ein dennoch schönes Fleckchen Erde. Wir sehen viele Pflanzen und Tiere :






In der Ferne ist der Hafen von Tarifa zu sehen. Gerade kommt ein Schiff aus Afrika an :









Tarifa ist erreicht. In der Stadt gibt es viel zu sehen. Was besonders auffällt ist der starke Wind der eigentlich pausenlos hier weht. Nicht umsonst ist Tarifa eine der „Welthauptstädte“ für Wind- und Kitesurfer.

Blick in die kleine, aber sehr schöne Innenstadt :














Auch in Tarifa probieren wir die einheimischen Kastanien für einen schmalen Euro :






Die Hafenpromenade bietet diese schöne Szenerie und erinnert künstlerisch an die besondere geographische Lage zwischen  Mittelmeer und Atlantischem Ozean :






Ganz neugierig schauen wir den Surfern bei ihrem waghalsigen Stunts zu :










Endlich auch mal Fotos von unserem herrlichen Abendessen. Was isst man denn so in Andalusien? Natürlich viele Tapas ( kleine Snacks ) mit viel Fisch , Käse, Oliven und Gemüse und je nach Vorliebe auch mit Schinken und Fleisch  :






Die „kleine“ Gemüseplatte mit extra viel Olivenöl:






Øyvind gönnt sich die Atun Tapas Platte. Eine Auswahl an roten, besonders hochwertigen, Thunfisch. Natürlich darf ich auch kosten. Ein herrlicher Geschmack, den man leider in Deutschland so und vor allen Dingen in dieser Portionsgröße  nicht bekommt :






Natürlich erwacht in den Abendstunden das Leben und wir genießen in einer der vielen geöffneten Eisdielen noch ein Dessert : 






Buenas Noches Tarifa:











Mittwoch, 5. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Radwanderung nach Puerto de Bujeo…..


….eigentlich mussten wir heute nur eine kurze Etappe von Algeciras nach Puerto de Bujeo überwinden. Es standen also nur etwas über 30 Kilometer auf dem Programm. Diese kurze Etappe hatte es aber in sich, denn wir mussten auf Feld- und Waldwegen 655 Höhenmeter überwinden. Hier haben sich dann unsere guten Mountainbikes mit breiten Reifen und guter Federung bewährt :

Schnell haben wir Algeciras verlassen und sind schon weit außerhalb der Stadt :


Beruhigende Natur , keine Autos, dafür interessante Ausblicke :



 

Der diesige Himmel macht die Fernsicht heute leider unmöglich:





Mein neuer Lieblingsbaum! Schaut euch doch mal diese herrliche Korkeiche an :





Øyvind heute immer an erster Stelle:





Ein Foto wie aus einem Reiseführer! Øyvind und Maria auf Entdeckungsreise:






Von einem Aussichtspunkt der Blick in die Ferne :








Wegezoll! Oftmals mitten auf dem Wege lungern Tiere herum:




Bergfauna auf 600 Metern :





Endlich Erfrischung !  In unserem Hotel Mesón de Sancho erfrischen wir uns am Pool. Das Wasser ist kühl. Genau das richtige für uns :





Øyvind zögert noch etwas :




….ich bin schon drin :















Dienstag, 4. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Radtour durch den Korkeichenwald….

 

….heute starteten wir unsere erste Etappe. Es ging vom Castillo de Castellar nach Algeciras. Die Fahrt führte durch wunderschöne Korkeichenwälder und meistens auf ruhigen Seitenstraßen. Daneben haben wir unglaublich viele Störche gesehen. Überall außerhalb der Städte klappert es….

Algeciras, so das Vorurteil, ist keine schöne Stadt. Eben eine typische Hafenstadt für Menschen die von/nach Afrika reisen wollen. Dennoch wollten wir das Vorurteil nicht wirken lassen und haben versucht ein paar sehenswerte Stellen zu finden.

Einer der schönsten mediterranen Bäume ist die Korkeiche. Die mächtige rissige Rinde gibt ihr viel mediterranes Flair. Dabei ist die immergrüne Korkeiche auch ein ökologisch wertvoller Baum. Mehrere Korkernten im Laufe aller 9- 11 Jahre bringen bis zu 200 Kilogramm Kork je Baum. Dieser wird dann 6 Monate getrocknet und stabilisiert. Später wird die Korkrinde mit Wasser gekocht und weiter verarbeitet.

Für mich ein unglaublich faszinierender Baum :


Gerade wurde der untere Teil frisch geschält. Die Arbeiter gehen sehr vorsichtig vor, denn die Mutterrinde darf nicht beschädigt werden :









Auf einem Privat Grundstück steht diese sehenswerte Kirche. Diese hätten wir gerne besichtigt, so bleibt nur ein schönes Erinnerungsfoto aus der Ferne :



Störche, überall begegnen uns diese Vögel und man hört ihr Klappern. Ganz klar, die Vögel überwintern hier in großen Vogelschwärmen :



Manche Störche haben sich sogar einen Mehrfamilienstrommast gemietet. Das senkt offenbar die Kosten :




Auch noch nie gesehen. Inmitten eines Gebüschs finden wir dieses Wespennest :




Stadtrundgang in Algeciras. Wie versprochen ein paar Bilder der verschmähten Stadt. Ihr werdet feststellen, die Stadt hat auch angenehme Seiten zu bieten :


















Bei 27 Grad Temperatur gönnen wir uns ein zugegeben nicht sehr kleines Eis. Der Geschmack ist sehr sehr lecker :





Im Hintergrund auf dem Tisch steht mein viel viel kleinerer Eisbecher :