Freitag, 18. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Einfahrt nach Koblenz...


...unsere Radfahrt durch die Eifel , Belgien , Luxemburg , Trier , das Saarland und Rheinland Pfalz nähert sich dem Ende entgegen. Wir haben heute Koblenz erreicht.
Von St. Goar kommend radelten wir an der linksrheinischen Radstrecke bis Boppard und danach bis Koblenz.
Wieder sahen wir viele Burgen , den Schiffsverkehr auf dem Rhein und interessante Ortschaften.....:

Abfahrt aus St. Goar. Der Heilige St. Goar gründete im 6. Jahrhundert diese Stadt :



Die Katholische Kirche ist dem Heiligen St. Goar und der Heiligen Elisabeth von Thüringen gewidmet :



Blick auf den Flügelaltar :



Mal etwas ganz anderes! In St. Goar sieht man die größte freihängende, handgeschnitzte Kuckucksuhr der Welt !!!



 Weiter geht es in Richtung Boppard :



Wieder einmal gibt es wunderschöne Burgen zu bewundern !
Das Zitat von Heinrich Heine (Buch der Lieder ;1827) passt hier sehr gut :

Berg und Burgen schauen herunter 
in den Spiegelhellen Rhein,
und mein Schiff segelt munter,
ringsumglänzt von Sonnenschein.



Diese zwei Burgen auf diesem Bild, Burg Sterrenburg und Burg Liebenstein werden als die Feindlichen Brüder betitelt.
Burg Sterrenburg (weißer Bergfried) ist die älteste Burg des Mittelrheinlands und stammt aus dem Jahre 1034 :



Boppard ist erreicht. Im Ort gibt es mehrere Kirchen. Eine schöner als die andere. Hier ist die Hauptkirche, die St. Severus Kirche zu sehen :







Wir machen Rast in der „Chocobar“ und trinken eine Zartbitter Schokolade :



......mmmmmhhhh, das schmeckt :



Unsere Rheintour noch einmal bildlich dargestellt:



Bereits in Koblenz fotografieren wir das Schloss Stolzenfels. Die Fahrdrähte der Eisenbahn stören etwas im Bild, aber man kann die Schönheit schon erkennen. Bauherr war Friedrich Wilhelm IV :



Bilder aus Koblenz. Natürlich zuerst die Attraktion der Stadt : Das Deutsche Eck.
Kaiser Wilhelm I. thront 37 Meter hoch über dem Platz :



Die Seilbahn der Stadt Koblenz verbindet das Konrad Adenauer Ufer mit der Festung Ehrenbreitstein. Die Hin- und Rückfahrt kostet 11 Euro :



Kunst in Koblenz :



Der Brunnen auf dem Josef-Görres-Platz ist die Historiensäule. Er war ein Geschenk des Landes zur 2000 Jahr Feier von Rheinland Pfalz.
Die 10 Meter hohe Säule zeigt Szenen der Koblenzer Geschichte:



Raubritter Johann Lutter vom Kobern gilt als der Augenroller von Koblenz. Er wurde des Straßenräubertums und der Wegelagerei beschuldigt und zum Tode verurteilt. Bei seiner Hinrichtung am 14. Oktober 1536 sprach er zu den Leuten „Errichtet mir ein Denkmal, es wird euch Glück bringen“.
Auf dem Schafott verrollte er die Augen und streckte den Zuschauern die Zunge heraus. Das tat er auch noch, als der Kopf schon lange abgeschlagen war.

Am Alten Kaufhaus streckt er auch heute noch halbstündlich den Leuten die Zunge heraus. Die Augen rollt er fortwährend:



Die schönen Kirchen von Koblenz:









Die Mosel und die schöne Koblenzer Innenstadt. Zwei Schiffe der Arosa Flussschifffahrt haben festgelegt :



Es wird Abend in Koblenz :




Donnerstag, 17. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Im Burgen-Land am Rhein....


...heute radelten wir von  Bad Kreuznach nach Bingen. Dort fließt die Nahe in den Rhein. Fortan radelten wir den linksrheinischen Radweg bis nach St. Goar. Auf der Fahrt kamen wir an vielen Burgen vorbei, eben wie in einem richtigen Burgenland.
Kurz vor Sankt Goar konnten wir auf die berühmte Loreley empor schauen.
Eine wundervolle Burgenwelt die man radfahrend erleben kann....

Hier fließt die Nahe in den Rhein. Zeit für ein gemeinsames Foto :



Das Niederwalddenkmal weit oben über der Stadt Rüdesheim. Anlass für die Errichtung dieses Denkmals war die Gründung des deutschen Kaiserreichs 1871 und die Bestrebungen zur Vereinigung der vielen Staaten des Deutschen Bundes.
Zuoberst steht die Hauptfigur, die 12,5 Meter hohe Germania :



Stadtrundfahrt mit dem Rad durch Bingen. Wir besuchen die Burg Klopp. Hier arbeitet ein Teil der Stadtverwaltung und auch der Oberbürgermeister der Stadt hat hier sein Büro :



Die St. Martin Basilika gehört zum UNESCO Welterbe des Oberen Mittelrheintal :







Die Burg Reichenstein, auch Falkenburg genannt beherbergt heute ein Burgmuseum und wird auch teilweise als Hotel genutzt :



Trechtingshausen - Wir erreichen die alte Pfarrkirche St. Clemens aus dem Jahre 1212.
Der Legende nach wurden hier die Burgherren von Burg Sooneck und Burg Reichenstein hingerichtet :



Die Rheinauen sind ein wichtiger Lebensraum für viele Vogelarten. Wir sehen Kormorane , Höckerschwäne und.....



....Silberreiher :



Lorch ist eine Wein- und Kulturstadt am rechtsrheinischen Ufer. Wir schauen aus der Ferne auf die St. Martin Kirche :



Die Burg Stahleck in der Stadt Bacharach. Wir besuchen das hübsche Städtchen und essen hier ein Eis :


Ein wunderschönes Städtchen. Wir fühlen uns an Monschau erinnert. Viele Touristen sind heute unterwegs und wir müssen auf die besten Fotos warten :



Wer Lust hat kann hier im „Eiscafé Italia 76“ das prämierte Riesling Sorbet Eis probieren :



Burg Pfalzgrafenstein ist eine nahezu vollständig erhaltene Inselburg und blieb von Zerstörungen verschont.
Früher war die Burg eine Signalstation für die Schifffahrt auf dem Rhein :



Kurz vor unserem heutigen Reiseziel durchfahren wir das wunderschöne Städtchen Oberwesel. Auf diesem Foto sieht man die Schönburg , die Liebfrauenkirche und vorne den Haagsturm :







Die Loreley ist erreicht. Wir überlegen noch, ob wir morgen den 132 Meter hohen Schieferfelsen erklimmen werden.
Der Name Loreley stammt einer Sage folgend  von einer Nixe namens Loreley welche die Schiffsführer unten am Rhein durch ihre Schönheit und ihrem  Gesang ablenkte, so dass die Schiffe von ihrem Kurs abkamen und verunfallten :



Eigentlich hieß die Burg NeukatzeneInbogen, der Volksmund nennt die Burg aber schlicht und einfach Burg Katz. 
Die Burg wurde von 1360-1371 von den Grafen vom KatzeneInbogen erbaut :



Ein Burgentag geht zu Ende. So viele Fotostopps und Fotos hatten wir schon lange nicht mehr im Kasten....

Mittwoch, 16. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ An der Nahe nach Bad Kreuznach.....


....heute verlassen wir die Edelsteinregion Idar-Oberstein und radeln nach Bad Kreuznach. Es geht über Kirm , Bad Sobernheim sowie Bad Münster am Stein nach Bad Kreuznach.
Die ersten Kilometer sind recht anstrengend, denn es geht an einigen Hauptverkehrsstraßen entlang. Der Streckenabschnitt Bad Sobernheim nach Bad Kreuznach ist am schönsten. Wir kommen an Weinanbaugebieten vorbei und genießen bei Bad Münster am Stein das beeindruckende Felsmassiv Der Rotenfels.....

Adieu Idar-Oberstein ....



Willkommen in Kirn. Wahrzeichen der Stadt ist die Kyrburg. Wir schauen uns aber erst einmal den Marktplatz an :



Hochoben thront die Kyrburg. Um 1128 erbaut, wurde die Burg von Franzosen, Spaniern , Schweden besetzt. Heute wird die Burg zu Freiluftveranstaltungen genutzt. Weiterhin gibt es auf der Burg ein Whisky Museum :



Bad Sobernheim ist erreicht. Hier essen wir erst einmal ein großes Eis.
Die Stadt lädt dazu ein zwei Kirchen und eine Synagoge zu besichtigen.....:



Die Evangelische Pfarrkirche St. Matthias:



Der Innenraum der Kirche. Die Orgel ist von 1739 und wurde von Johann Michael Stumm gebaut :



Bad Sobernheim hat den längsten Barfußpfad den ich kenne. Sage und schreibe 3,5 Kilometer kann man über Wiesen, Sand oder auch Wasser wandern :






Fast wie in Spanien ist es auf diesem Streckenabschnitt - natürlich auch heute so heiß wie in Spanien :



Der Rotenfels ist erreicht! Das gewaltige Porphyr Feldmassiv bildet die höchste Steilwand zwischen den Alpen und Skandinavien:



202 Meter hoch !!! Wir beide finden das gigantisch ....:



Bad Münster am Stein ist erreicht. Ein Kurort der Superlative. Wir sehen mehrere Gradierwerke , an welchen die Kurgäste sich erholen können: 



Seit 1729 gibt es solche Gradierwerke in der Stadt und es werden weitere gebaut :



Die Sehenswürdigkeit von Bad Kreuznach : Die Brückenhäuser auf der Alten Nahebrücke.
Die Brückenhäuser sind in Holzfachwerk Bauweise errichtet. Eigentlich sind es „Schwarzbauten“ aus dem 15. Jahrhundert. Da es damals im Mauernring der Stadt zu eng wurde, errichteten findige Bürger auf den Pfählen der Brücke diese Häuser.
Im Vorderteil eines Brückenhauses klafft eine Kanonenkugel zur Erinnerung an die Belagerungen der Stadt und an den 30jährigen Krieg :







Bad Kreuznach, eine Weinstadt ! Natürlich gibt es überall rustikale Weinstuben:



Wir besuchen noch die Evangelische Pauluskirche. Das Bauwerk aus 1781 wurde im 2. Weltkrieg schwer zerstört und der Neuaufbau durch überwiegend englische Kurgäste finanziert. 
Heute wirkt die Kirche im Innern sehr modern und wird gern für Hochzeiten gebucht.
Apropos Hochzeit: Karl Marx und Jenny von Westphalen wurden hier kirchlich getraut. Marx nutzt intensiv die hiesige Bibliothek und es entstehen die „Kreuznacher Exzerpte“ :



Gute Nacht Bad Kreuznach ! Im Kurpark Hotel im obersten Stockwerk haben wir unser schönes Zimmer.
Leider reisen wir morgen schon wieder weiter ......: