Donnerstag, 2. Juni 2022

+++ TELEGRAMM +++ Tour erfolgreich. Ankunft in Hardegsen…..


Unsere letzte Etappe der Flussradfahrt beginnt. Wir radeln von Hann. Münden nach Hardegsen. Eine überschaubare Tour von knapp 70 Kilometern. 

„Wo Werra und Fulda sich küssen, sie ihren Namen büßen müssen“. Wir radeln ab Hann. Münden an der Weser entlang. An dieser Stelle münden Werra und Fulda in die Weser:





Fähre über die Weser. Wir nehmen heute aber den 3 Kilometer längeren Weg in Richtung Bodenfelde:




Das Kloster Bursfelde , eine ehemalige Benediktinerabtei wurde im Jahre 1093 gegründet. Das Kloster ist wunderschön restauriert und lädt täglich von 08.00 - 18.00 Uhr zur Besichtigung ein:



Der Innenraum der Westkirche. Hier kann man christlicher Musik lauschen. Nicht umsonst ist das Kloster Bursfelde Treffpunkt der Weser Kirchenmusik Veranstaltungsreihe:



Raum der Stille:









Hardegsen ist erreicht. Wir treffen Erzsy und Rainer in der Eisdiele Hartmann. Hier sind heute die Portionen besonders großzügig für die fleißigen Radfahrer:




Mittwoch, 1. Juni 2022

+++ TELEGRAMM +++ Von Rotenburg a.d. Fulda an die Weser…..


….wir befinden uns auf den letzten Kilometern zu unserem Zielpunkt Hardegsen. Bei herrlichen Sonnenschein, aber kühlen Wetter radelten wir an der Fulda entlang nach Melsungen. Kassel ließen wir links liegen.

Der schönste Streckenabschnitt an der Fulda ist der Abschnitt zwischen Kassel und Hann. Münden. Hier kommt man auch am Niedersachsen Eck vorbei. Dieser Uferabschnitt ist herrlich dyllisch


Wir starten am frühen Morgen in Rotenburg an der Fulda :




Zunächst geht es durch den Wald. Die treue Fulda begleitet uns:



 

Gibt es Piraten auf der Fulda ?




Nein, Piraten gibt es natürlich nicht. Wir sind auf dem Alheimer Schlachtschiff, einen Restaurantschiff angekommen. Hier sind sogar Landratten willkommen, vorausgesetzt sie bringen guten Durst und Hunger mit :




Warten auf den nächsten Zug. Wir stehen an der 1450 Meter langen Fuldatal Brücke bei Morschen. Leider zeigt sich uns heute kein ICE:




Die Brücke, eine Balkenbrücke, ist bis zu 75 Meter hoch und darf mit V/max 280 Km/h befahren werden :




Nun ist Handbetrieb angesagt. Wir wollen mit der (Fahrrad) Fuldaseilbahn Beiseförth auf die andere Fuldaseite umsetzen. Das kostet viel Handarbeit, denn wir müssen zunächst die Fähre von der anderen Fuldaseite zurück kurbeln, steigen dann ein und kurbeln zurück an das andere Ufer. 

Die Idee ist genial. Eine einfache Fahrradbrücke hätte 750.000 Euro gekostet. Die Fähre kostete nur 134.000 Euro. Spaß und Muskelkraft ist auf jedem Fall garantiert. Der Rekord beim Umsetzen liegt bei 3 Minuten. Wir brauchten aber deutlich länger:




Der Luftkurort Melsungen im nordhessischen Schwalm-Eder Kreis ist erreicht. Eine sehr schöne Stadt. Blick auf das altehrwürdige Rathaus:





In der Innenstadt essen wir vorzügliche Torte :








Auf Wiedersehen Melsungen !




Das ehemalige Kloster in der Breiten Aue, das Kloster Breitenau ist erreicht. Gegründet wurde das romantische Kloster im Jahre 1133. Im Oktober 1527 wurde der Klosterbetrieb eingestellt und der Bau als Erziehungsanstalt und Heim genutzt. Für kurze Zeit (1933-1934) wurde das Gelände auch als KZ Breitenau genutzt :










Im Biergarten des Hotels „Roter Kater, Graue Katze“ gönnen wir uns nach 90 Kilometern ein alkoholfreies Bier. Das kleine Hotel mit 10 Zimmern befindet sich im Bereich Roter Kater, der Wellnessbereich ist in der Grauen Katze zu finden. 
Das Hotel liegt wunderschön direkt an der Fulda, mitten im Naturschutzgebiet:





Das Niedersachsen Eck ist erreicht. Von hessischer Seite blickt man nach Niedersachsen:








Am frühen Abend erreichen wir Hann. Münden :

Dienstag, 31. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ In sechs Tagen von Rothenburg nach Rotenburg…..

 ….wir haben 6 Tage gebraucht um von Rothenburg ob der Tauber nach Rotenburg an der Fulda zu kommen. Eine wunderschöne Reise mit vielen schönen Sehenswürdigkeiten und etlichen Erlebnissen.

Der heutige Tag stand im Zeichen der Zufälle wie man sie nur auf Reisen erlebt. Durch Zufälle sind wir nach Bad Hersfeld gekommen, haben wegen eines Gewitters zufällig in einer sehr schönen Kaffeerösterei gesessen und dort zufällig Einwohner getroffen, die uns eine tolle Pension empfohlen haben.

Bereits sehr früh verlassen wir Fulda. Es ist ziemlich frisch geworden. Die Farben am Morgen sind grandios:




Øyvind fühlt sich hier wie in Schweden:

 


Die Ortschaft Schlitz ist erreicht. Erneut lernen wir einen neuen Fluss, nämlich die Schlitz kennen.
Schon von weitem sieht man den gut erhaltenen Burgring mit seiner Ansammlung von Burgen, Türmen , Herrenhäusern und der Stadtkirche. Früher wurde Schlitz auch das „hessische Rothenburg“ bezeichnet :





Auffallend auf diesem Bild ist der 36 Meter hohe Hinterturm. In der Adventszeit verwandelt sich dieser Turm zur größten „Kerze“ der Welt. Der Turm wird in rotes, seidenes Tuch gewickelt und eine Kerzenspitze aus tausenden Glühlampen aufgesetzt :





Blick auf den Marktplatz von Schlitz mit dem historischen Rathaus:





Diese vielen Türme in der gut erhaltenen Stadt sind phantastisch:



Wir kommen in Bad Hersfeld, der Konrad Stadt an. Hier lebten viele Konräder. Ich stehe hier vor dem Konrad Duden Museum. Die Stadt vergöttert den Lehrer der Nation :






3 Konräder auf einem Bild. Darf ich vorstellen : Konrad Zuse, Konrad Sommer und Konrad Duden :




Wegen eines nahenden Gewitters müssen wir in eine Kaffeerösterei flüchten. Hier bleiben wir über 1,5 Stunden und lernen neue Kaffee- und Teespezialitäten und auskunftsfreudige Einwohner kennen. Wie der Zufall es will erhalten wir auch einen guten Pensionstipp. Schnell stornieren wir das völlig überteuerte Hotel und radeln nach dem heftigen Gewitter nach Rotenburg an der Fulda :








Rotenburg a.d. Fulda. Ein schönes Städtchen - hier übernachten wir gerne :







Montag, 30. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ An der Fulda hinein nach Fulda…

 

….heute standen knapp 70 Kilometer und 626 Höhenmeter auf dem Programm. Wir treffen auf die Fulda und radeln am Fluss hinein in die schöne Stadt.

Øyvinds große Kamera kann sogar in das Nest dieser glücklichen Storchenfamilie schauen. Ich finde diesen Schnappschuss sehr gelungen:




Im Naturschutzgebiet Autal bei Bad Orb schaue ich mir diese Infotafel an :





Mitten im Kinzigtal liegt die Ortschadt Bad Soden-Salmünster. Wie es sich für einen Kurort gehört, gibt es hier Rehakliniken und auch eine Spessart Therme.
Die barocke katholische Pfarrkirche war bis 2004 einem Franziskaner Kloster zugeordnet :




Blick ins Innere der Kirche :




In Ahl, einem Ortsteil von Bad Soden-Salmünster treffen wir auf die Kirche der Unbefleckten Empfängnis Mariae. Leider war diese Kirche heute geschlossen:





Ein sehr interessanter Ort erwartet uns nun. Wir kommen in Steinau an der Straße an. Für den Außenstehenden ein merkwürdiger Name. Hierbei muss man aber wissen, dass sich der Zusatz „an der Straße“ auf die Via Regia, die alte Handelsstraße von Frankfurt nach Leipzig bezieht.
Seit 2006 trägt der Ort dazu noch die amtliche Zusatzbezeichnung Brüder-Grimm-Stadt, da diese hier einen Teil ihrer Jugend verbracht hatten.

Eine märchenhaft gepflegte Innenstadt mit bunten Häusern und vielen Fachwerkhäusern begegnet uns. Irgendwie ist alles wie im Märchen in der Stadt. Es gibt sogar einen Märchenbrunnen :



Willkommen in Schlüchtern. Øyvind macht mit diesen Namen einige Wortspiele. Wir rasten im Ort gemütlich und essen noch ein wundervolles Tortenstück. Hinter Schlüchtern geht es nämlich ordentlich bergauf :





Fast hätten wir hier ein Foto vergessen. Die Tortenstücke sind schon angeknabbert :





Ankunft in Fulda :




….im „Wohnzimmer“ bekommen wir noch ein Stück Torte :




Ein ganz großes Highlight ist der Besuch des Doms St. Salvador zu Fulda. Es ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Innern befindet sich die Grabstätte des Hl. Bonifatius, dem ersten Apostel der Deutschen.
Wir besichtigen den Dom ausgiebig…..:




…..und erfreuen uns an entspannender Orgelmusik:




Das Stadtschloss wurde im 14. Jahrhundert gebaut :




Im Dahliengarten :





Hier noch einige Fotos aus der Innenstadt mit vielen historischen Gebäuden. Fulda gefällt uns sehr gut und wir unternehmen lange Spaziergänge: