Donnerstag, 22. Oktober 2020

+++ TELEGRAMM +++ Fahrradtour auf der 66 Seen-Wanderroute....

 ....endlich wieder schöner Sonnenschein! 

Das herrlich warme Oktoberwetter ließ uns noch einmal kurze Hose tragen und wir machten uns mit der S-Bahn auf in Richtung Straußberg. In Hegermühle begann heute unsere Radtour.

Sie war gar nicht so einfach , denn die 66 Seen Wanderroute ist nur bedingt für Radfahrer geeignet. Märkischer Treibsand , häufiger Bodenwurzelbewuchs ,durch Stürme quer über den Weg gelagerte Bäume machen es den ambitionierten Radfahrer hier und da schon schwer....



Fotostopp am Bötzsee. Der See ist etwa 3 Kilometer lang und ungefähr 400 Meter breit. Da auf dem See keine Boote mit Verbrennungsmotoren fahren dürfen ist die Wasserqualität sehr gut :


Natur pur ! Wir finden idyllische Orte :




Am Gamensee , im Gamengrund werden wir beide fotografiert. Man kann den See wunderbar umrunden. Der Wanderer benötigt hierfür ungefähr zwei Stunden. Mit dem Rad ist man natürlich deutlich schneller :


Schon sind wir in Bad Freienwalde angekommen. Wusstet ihr , dass hier die nördlichste Skisprungschanze Deutschlands steht?
Der Wintersportverein Bad Freienwalde 1923 e.V. lebt hier die Wintersporttradition mit vielen Aktionen.
Im Jahre 2017 wurde die Schanze feierlich in die Kurstadtschanze „Helmut Recknagel“ umbenannt.
Vom 38 Meter hohen Schanzenturm wurde der gegenwärtige Schanzenrekord gesprungen. Dieser liegt seit 2018 bei 72,0 Meter !


Neben der großen „Helmut Recknagel“ Schanze gibt es noch vier kleinere Schanzen nebenan. Wir blicken auf das Sprungbecken der großen Schanze :

Nach einem leckeren Treffen mit Sylvy bei Kaffee und Kuchen geht es mit dem Zug zurück nach Berlin. Von den 66 Seen konnten wir heute 12 Seen erkunden......

Sonntag, 4. Oktober 2020

+++ TELEGRAMM +++ Herbstausflug in den Solling....


Wir fahren wieder einmal nach Hardegsen.
Kurzentschlossen nehmen wir die Fahrräder mit. Wir haben Glück! Im Zug ist noch ausreichend Platz.
Maskenmann Øyvind hat gerade mein Fahrrad aufgehängt:



Blick aus dem IC Fenster. Der Solling mit seinen Bergen grüßt uns :



Øyvind an der Leine unterwegs. Wir radeln nach Northeim:






Willkommen in Northeim:







Radfahrerkirche St. Sixti. Leider ist die Kirche derzeit wegen Umbauarbeiten geschlossen :



In diesem lustigen Haus ist das TdN , das „Theater der Nacht“ beheimatet. Es werden hier hauptsächlich Figurenstücke aufgeführt :



Das alte Rathaus der Stadt. Das neue befindet sich in einem Zweckbau außerhalb der Innenstadt in einer ehemaligen Kaserne :



Blick auf dem St. Blasien Komplex. Hier war früher, mitten in der Stadt, eine Benediktinerabtei untergebracht. Heute ist im Gebäude der große Bürgersaal der Stadt Northeim :



In der Altstadt mit ihren vielen sehenswerten Fachwerkhäusern finden wir diese italienische Eisdiele. Endlich gibt es einmal eine ausgefallene sonnengelbe Eissorte. Wir genießen Ingwer-Kurkuma.
Das schmeckt lecker !



Schwäne auf der Leine :



In der Ortschaft Asche genießen wir den besten Zwetschgenkuchen seit langem :



Mmmmhhh, Zwetschenkuchen mit Zimt und ausgewählten Kaffee dazu :



Spaziergang in Hardegsen. Wir wandern durch den Stadtpark :



Am 04.Oktober ist Erntedankfest! Wir feiern mit und pflücken diesen Apfelbaum ab :







Eine ausgiebige Ernte gibt es hier zu bewundern. Ein Großteil der Früchte wird verschenkt und der Rest geht in die Mosterei :



Øyvind holt auch noch ein paar Kornelkirschen vom Nachbarn:




Montag, 21. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Zum Abschluss eine Städtetour am Rhein und Main.....


...nach einem kräftigen Frühstück mit Martina in unserem Mercure Hotel in Koblenz trennten sich unsere Wege. Wir fuhren mit dem Zug nach Bingen und begannen unsere Radtour in Richtung Frankfurt am Main.
Bei unserer Abschiedsfahrt kamen wir durch Rüdesheim , Eltvill , Wiesbaden , Mainz und unternahmen sogar noch eine Stadtrundfahrt durch Frankfurt am Main.

Von Bingen geht es mit der Autofähre hinüber nach Rüdesheim. Die Autofähre hat den Namen der Schlagerfee Mary Roos.
Ich erfuhr vom Fährmann, dass Mary Roos in Bingen am Rhein geboren wurde und im Jahre 2017 die neue Autofähre mit einem kleinen Fest auf ihren Namen getauft hat :



Adieu Germania:



Die 1000jährige Brömserburg zu Rüdesheim. Heute ist das Rheingauer Weinmuseum in der Burg angesiedelt:



Puhhh, Rüdesheim ist an diesem Sonntag einfach zu gut besucht......wir müssen sehr oft unsere Fahrräder durch die Menschenmenge manövrieren:



Wir haben Rüdesheim verlassen und erfreuen uns an den schönen historischen Bauten entlang des Rheins :



Ein gutes Stück des Radweges führt uns über diese schattenspendende Platanenallee :



Wir sind im letzten Zipfel von Wiesbaden angekommen. Das Schloss Biebrich war die barocke Residenz der Fürsten von Nassau.
Ein sehr schön restauriertes Schloss, welches auch zu Repräsentativen Zwecken von der Hessischen Landesregierung genutzt wird.
Zu Pfingsten findet hier auch im weitläufigen Schlosspark ein internationales Reitturnier statt :



Willkommen in Mainz ! Auf dem Schillerplatz begrüßt uns der junge Herr Schiller :



Mainz wie es singt und lacht! Der Fastnachtsbrunnen soll die närrische Jahreszeit symbolisieren:



Die kleine Meerjungfrau von Mainz nennen wir beide diesen Brunnen :



Das ist der Mädchenbrunnen von Mainz. Endlich regnet es einmal wieder!
Dem aufmerksamen Leser des Blogs wird nicht entgangen sein, dass wir von 21 Reisetagen nur einen Tag mit etwas Regen zu tun hatten :



Leider hat der Hohe Dom St. Martin zu Mainz viel zu kurze Öffnungszeiten. Am Sonntag nur bis 16.00 Uhr. Wir dürfen das schöne Gebäude nur von außen bewundern:







Einfahrt nach Frankfurt am Main :



Die historische Innenstadt von Frankfurt :



Der Kaiserdom zu Frankfurt. Im Dom St. Bartholomäus wird gerade die Abendmesse gefeiert. Leider können wir keine Fotos vom Inneren präsentieren:



Der Frankfurter Römer im Panoramablick:



Der Gerechtigkeitsbrunnen, nach der Dame auch Justitiabrunnen genannt, stand mit einem Vorgängerbau an dieser Stelle schon seit 1543 :



Die Sonne geht unter in Mainhatten :



Frankfurt ist Sitz der Europäischen Zentralbank , der Euro ist hier zu Hause :



Apropos zu Hause. Unser Zug nach Berlin steht bereit. Der Urlaub geht zu Ende :




Sonntag, 20. September 2020

+++ TELEGRAMM +++ Ein Traumtag ....


.....ein Traumurlaub geht mit einem Traumtag zu Ende.
Zunächst treffen wir Martina und erkunden noch einmal Koblenz und das Deutsche Eck. Später fahren wir nach Boppard und wandern hinauf  zur großen Rheinschleife. Runter geht es mit einer gemütlichen Sesselliftfahrt.

Den Höhepunkt des Tages erleben wir am Abend. Konrad hat zum Essen in das Restaurant „Rega“ eingeladen. Hier genießen wir mediterrane Küche , einen italienischen Wein und das beste Tiramisu.....

Hochoben über der Rheinschleife :



Panoramablick über die Rheinschleife:



Hinab geht es mit dem Sessellift. Die Fahrt ist entspannend und der Ausblick auf die Rheinschleife ist grandios. Die Talfahrt dauert knapp 20 Minuten und könnte noch länger dauern :



Sogar Fahrräder werden befördert :



„Sessellift Selfie“ nenne ich dieses Bild :



Gleich kommen wir wieder an der Talstation an. Blick auf Boppard :



Schokokuchen in der „Chocobar“ :



Jetzt wird es richtig gemütlich. Es gibt hervorragende und leckere Speisen. Ein Genussabend par excellence!!!

Øyvind mit einer Rote Beete Suppe als Vorspeise:



Eine leckere Tomatensuppe für mich :



Fischplatte für Zwei :



Der Nachtisch : Tiramisu mit Cappuccino Eiscreme :



Der Koch hat viel Phantasie und liebt Früchte. So ein Gemälde von Nachspeise hatte ich noch nie !!!
Mir fällt beim Wein ein schönes Wortspiel ein : „ Essen ist ein Bedürfnis. Genießen ist eine Kunst“.



Zufrieden wandern wir in unser Hotel zurück.....ein herrlicherTag geht zu Ende....