Samstag, 21. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Eine tierische Radtour von Schweinfurt nach Ochsenfurt….

 …wir sind wieder unterwegs und mögen es heute besonders tierisch. Wir radeln am Main entlang von Schweinfurt nach Ochsenfurt. Zwischendurch gab es auch noch einen Wetterwechsel. War die Fahrt nach Schweinfurt von extrem heißen Wetter mit bis zu 30 Grad geprägt, hatte sich das Wetter auf der Fahrt nach Ochsenfurt stark abgekühlt.

Kurz vor Schweinfurt. Radfahrer sind gern gesehen. Übriggebliebene Fahrräder werden einfach an den Rastplätzen aufgehangen:



Ankunft in Schweinfurt. Die Innenstadt bietet nur noch wenige historische Bauten. Vieles wurde im Krieg zerstört. Das Rathaus ist jedoch gut erhalten. Der Bau aus der Frührenaissance besticht durch seine sehenswerten Proportionen und wurde 1569 bis 1572 errichtet :




Das Rückert Denkmal.
In Schweinfurt gibt es auch das Rückert Geburtshaus. Friedrich Johann Michael Rückert war ein populärer deutscher Dichter und schrieb mehrere Liedertagebücher :





Auch mal was Neues! Wir können uns nicht auf ein gemeinsames Dessert einigen und essen getrennt unsere süßen Mahlzeiten. Øyvind verwöhnt sich mit einem Tiramisu to go :




….und ich esse in der „Kaffeerösterei“ eine Himbeeren Sahne Torte :




Wetterumschwung, wir nutzen auf der Fahrt in Richtung Volkach eine Fähre und setzen auf die andere Mainseite über :




Volkach wurde uns von anderen Radfahrern als besonders sehenswert empfohlen. Das stimmt auf jeden Fall. Der Ort ist malerisch schön:




Jedes Haus bietet viele sehenswerte Besonderheiten:





Auch das Einkaufen in liebevoll gestalteten Geschäften macht Spaß :




Wir kommen zum Marktplatz. Eingerahmt zwischen Rathaus, St. Bartholomäus Kirche und vielen Fachwerkhäusern gehört der Marktplatz zu den schönsten Plätzen von Volkach :






 
Weiter gehts : In Münsterschwarzbach entdecken wir eine der größten Benediktinerabteikirchen in Deutschland. Ein ziemlich moderner Bau aus den Jahren 1935 bis 1938. Das Gebäude beeindruckt durch seine gigantischen Ausmaße: Länge 88 Meter , Höhe der Türme 52 Meter :




Der gigantische Raum wird bestimmt durch die majestätische Darstellung Christi am Kreuz :







Nebenan gibt es eine kleine Konditorei. Wir genießen Sahnetorten :





Nach 70 Fahrradkilometern kommen wir in Ochsenfurt an. Eine unglaublich schöne Stadt die uns begeistert. Blick in die Fußgängerzone und Blick auf das Neue Rathaus 




Besonders interessant ist das Figurenspiel, welches man jede Stunde beobachten kann. In der obersten Etage stoßen bei jedem Glockenschlag zwei Ochsen mit den Hörnern aufeinander. Darunter zeigen zwei Zifferblätter Stunde, Mondalter und Mondphase an. Ein Skelett als Sinnbild der Vergänglichkeit wendet das Stundenglas, während sich neben ihm zwei Fenster öffnen, aus denen die Ratsherren blicken. Darunter bewegt ein bärtiger Bürgermeister den Mund bei jedem Glockenschlag. Schließlich erscheint auch eine Jungfrau mit den Wappen Frankens :






Vielleicht könnt ihr es auf dem kleinen Handy Video etwas erkennen :




Ochsenfurt war schon früher eine sehr reiche Stadt. Davon kündigt auch die gut erhaltene Stadtmauer und die vielen Türme :




Hier wandern wir über die Alte Mainbrücke : 




….wo Øyvind noch zu einem Tartufo di Pizzo und einem Tiramisu einlädt. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende :







Donnerstag, 19. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Radlertreff bei Kunigunde in Bamberg…..

 ….von Lichtenfels ist es nur einen Fahrrad Katzensprung von 50 Kilometern nach Bamberg. Das hört sich nicht viel an, ist aber bei 29 Grad schon eine kleine Herausforderung. Wir ließen es aber ruhig angehen und bewältigen die kurze Tour mit vielen erfrischenden Pausen am Main und einem Baggersee.

Abschied von Lichtenfels. Dieser unglaubliche Kirchturm hat es uns angetan. Den müssen wir unbedingt noch fotografieren:



Hier blicken wir auf Kloster Banz. Erste Burganlagen an dieser Stelle wurden um 900 errichtet.Ab 1070 wurde dann die Burg in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Die Klosterkirche trägt offiziell den Namen "St. Dionysius und St. Peter und Paul" :





Mal ganz nah mit Øyvind’s toller Kamera ran gezoomt :



Rast am Main. Hier ist es wunderschön ruhig und die Vögel singen. Seht ihr die doppelten Radfahrer ?




Lautsprecher an !!! Bewundert die stimmgewaltigen  Vögel !



Ankunft in Bamberg. Erste Adresse ist das Café Graupner. Extra für uns werden die Cremetorten aus dem Kühlschrank geholt. Wie immer sind diese Stückchen ein Genuss für uns. Wir sind begeistert:




Zu Bamberg gehört natürlich auch Bier. Hier gibt es viele Brauereien und über 40 Bamberger Biervariationen. Wir besuchen das Kloster Michelsberg und genießen dabei ein alkoholfreies Bier. 

Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht :





In so einer Atmosphäre schmeckt das Bier natürlich besonders gut: 




Es geht zurück in die Innenstadt die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört:






Kaiserin Kunigunde wird von den Bamberger Einwohnern besonders verehrt. Sie ist die letzte von 6 Brücken Skulpturen ( die anderen Figuren wurden bei einem Hochwasser zerstört).
Kunigunde wird nachgesagt bei den Bombardierungen im 2. Weltkrieg einen Nebelschleier über der Stadt verbreitet zu haben. Dadurch wurde die Stadt kaum bombardiert und ist gut erhalten :




Øyvind sitzt auf der Doppelbrücke am Alten Rathaus. 
Das Alte Rathaus ist ein Brückenrathaus und steht auf einer Insel in der Regnitz :








Mittwoch, 18. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Ja, Main, wo geht es denn hin ?

 …wie üblich starteten wir heute ziemlich früh. Eine geniale Idee, denn wir konnten einige Störche bei der Futtersuche beobachten. Später radelten wir in Richtung Kulmbach. Kurz vor den Toren der Stadt treffen Roter Main und WeißerMain aufeinander und verbünden sich zum Main. Ein Schauspiel, welches gebührend gefeiert wird. Danach besuchten wir Kulmbach und radelten weiter ins eher überschaubare Lichtenfels.

Am frühen Morgen macht die Futtersuche mehr Spaß und die Mainwiesen sind saftiger :




Darf ich vorstellen: Mein neues Jobfahrrad. Radelt zwar nicht so schnell, ist aber sehr funktionell:




Øyvind fährt über eine historische Brücke. Bald endet der Rote Main :




Die „gelb-violette Wiese“ nenne ich dieses Bild. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass die Natur in diesem Jahr schon besonders weit ist. Überall blüht es und sogar roter Mohn ist schon zu sehen:




Bis vor kurzem fand der Mainzusammenfluß eher im verborgenen statt. Der Weg war nur mit großer Mühe zu finden und Informationstafeln fehlten. Erst mit dem Bau der neuen weiß-roten Mainbrücke kamen endlich die Touristen um dieses Naturschauspiel zu erleben :








Links Weißer Main , rechts Roter Main :




Ab hier fließt dann der 527 Kilometer lange Main :





Øyvind filmt das ganze Spektakel :










Kennt ihr diese Stadt ?




Kulmbach erwartet uns. Ein beliebter Treffpunkt in der Stadt ist der hübsche Zinsfelder Brunnen am Holzmarkt. Geschaffen wurde der Brunnen im Jahre 1616. Wenn man genau hinschaut sieht man die 4 Jahreszeiten auf der Brunnensäule verewigt. Der Frühling trägt z.B. Schlehendorn im Antlitz und der Sommer zeichnet sich durch Blütenreichtum aus :




Der Marktplatz der Stadt. Sehenswert ist das Rokoko Rathaus. Wer Zeit hat kann sich die alten Kulmbacher Maße näher anschauen. Am Eingangsportal sind Metallstangen angebracht. Diese zeigen z.B. die Kulmbacher Elle (83 Zentimeter) oder den Kulmbacher Fuß (29 Zentimeter) :




Das Wahrzeichen Kulmbachs. Die schon von weitem sichtbare Plassenburg. Bis 1604 regierten hier die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach :




Kulmbach unter Palmen. Wir genießen ein leckeres Eis :




Heute habe ich auch einmal Burgkunstadt kennengelernt. Ich kannte die Stadt bisher nur als Sitz eines namhaften Versandunternehmens :




Nach 70 Kilometern erreichen wir Lichtenfels. Hier gönnen wir uns Kuchen und Kaffee. Bei eben diesen Cafébesuch beschließen wir uns noch etwas abzukühlen:




Wir radeln noch zum Rudufersee und genießen ein erfrischendes Bad :