Donnerstag, 19. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Radlertreff bei Kunigunde in Bamberg…..

 ….von Lichtenfels ist es nur einen Fahrrad Katzensprung von 50 Kilometern nach Bamberg. Das hört sich nicht viel an, ist aber bei 29 Grad schon eine kleine Herausforderung. Wir ließen es aber ruhig angehen und bewältigen die kurze Tour mit vielen erfrischenden Pausen am Main und einem Baggersee.

Abschied von Lichtenfels. Dieser unglaubliche Kirchturm hat es uns angetan. Den müssen wir unbedingt noch fotografieren:



Hier blicken wir auf Kloster Banz. Erste Burganlagen an dieser Stelle wurden um 900 errichtet.Ab 1070 wurde dann die Burg in ein Benediktinerkloster umgewandelt. Die Klosterkirche trägt offiziell den Namen "St. Dionysius und St. Peter und Paul" :





Mal ganz nah mit Øyvind’s toller Kamera ran gezoomt :



Rast am Main. Hier ist es wunderschön ruhig und die Vögel singen. Seht ihr die doppelten Radfahrer ?




Lautsprecher an !!! Bewundert die stimmgewaltigen  Vögel !



Ankunft in Bamberg. Erste Adresse ist das Café Graupner. Extra für uns werden die Cremetorten aus dem Kühlschrank geholt. Wie immer sind diese Stückchen ein Genuss für uns. Wir sind begeistert:




Zu Bamberg gehört natürlich auch Bier. Hier gibt es viele Brauereien und über 40 Bamberger Biervariationen. Wir besuchen das Kloster Michelsberg und genießen dabei ein alkoholfreies Bier. 

Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht :





In so einer Atmosphäre schmeckt das Bier natürlich besonders gut: 




Es geht zurück in die Innenstadt die zum UNESCO Weltkulturerbe gehört:






Kaiserin Kunigunde wird von den Bamberger Einwohnern besonders verehrt. Sie ist die letzte von 6 Brücken Skulpturen ( die anderen Figuren wurden bei einem Hochwasser zerstört).
Kunigunde wird nachgesagt bei den Bombardierungen im 2. Weltkrieg einen Nebelschleier über der Stadt verbreitet zu haben. Dadurch wurde die Stadt kaum bombardiert und ist gut erhalten :




Øyvind sitzt auf der Doppelbrücke am Alten Rathaus. 
Das Alte Rathaus ist ein Brückenrathaus und steht auf einer Insel in der Regnitz :








Mittwoch, 18. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Ja, Main, wo geht es denn hin ?

 …wie üblich starteten wir heute ziemlich früh. Eine geniale Idee, denn wir konnten einige Störche bei der Futtersuche beobachten. Später radelten wir in Richtung Kulmbach. Kurz vor den Toren der Stadt treffen Roter Main und WeißerMain aufeinander und verbünden sich zum Main. Ein Schauspiel, welches gebührend gefeiert wird. Danach besuchten wir Kulmbach und radelten weiter ins eher überschaubare Lichtenfels.

Am frühen Morgen macht die Futtersuche mehr Spaß und die Mainwiesen sind saftiger :




Darf ich vorstellen: Mein neues Jobfahrrad. Radelt zwar nicht so schnell, ist aber sehr funktionell:




Øyvind fährt über eine historische Brücke. Bald endet der Rote Main :




Die „gelb-violette Wiese“ nenne ich dieses Bild. Tatsächlich habe ich den Eindruck, dass die Natur in diesem Jahr schon besonders weit ist. Überall blüht es und sogar roter Mohn ist schon zu sehen:




Bis vor kurzem fand der Mainzusammenfluß eher im verborgenen statt. Der Weg war nur mit großer Mühe zu finden und Informationstafeln fehlten. Erst mit dem Bau der neuen weiß-roten Mainbrücke kamen endlich die Touristen um dieses Naturschauspiel zu erleben :








Links Weißer Main , rechts Roter Main :




Ab hier fließt dann der 527 Kilometer lange Main :





Øyvind filmt das ganze Spektakel :










Kennt ihr diese Stadt ?




Kulmbach erwartet uns. Ein beliebter Treffpunkt in der Stadt ist der hübsche Zinsfelder Brunnen am Holzmarkt. Geschaffen wurde der Brunnen im Jahre 1616. Wenn man genau hinschaut sieht man die 4 Jahreszeiten auf der Brunnensäule verewigt. Der Frühling trägt z.B. Schlehendorn im Antlitz und der Sommer zeichnet sich durch Blütenreichtum aus :




Der Marktplatz der Stadt. Sehenswert ist das Rokoko Rathaus. Wer Zeit hat kann sich die alten Kulmbacher Maße näher anschauen. Am Eingangsportal sind Metallstangen angebracht. Diese zeigen z.B. die Kulmbacher Elle (83 Zentimeter) oder den Kulmbacher Fuß (29 Zentimeter) :




Das Wahrzeichen Kulmbachs. Die schon von weitem sichtbare Plassenburg. Bis 1604 regierten hier die Markgrafen von Brandenburg-Kulmbach :




Kulmbach unter Palmen. Wir genießen ein leckeres Eis :




Heute habe ich auch einmal Burgkunstadt kennengelernt. Ich kannte die Stadt bisher nur als Sitz eines namhaften Versandunternehmens :




Nach 70 Kilometern erreichen wir Lichtenfels. Hier gönnen wir uns Kuchen und Kaffee. Bei eben diesen Cafébesuch beschließen wir uns noch etwas abzukühlen:




Wir radeln noch zum Rudufersee und genießen ein erfrischendes Bad :









Dienstag, 17. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ Über die fränkische Alb nach Bayreuth….

 ….bei unserer Radtour kommen wir gut voran. Heute radelten wir über die fränkische Alb nach Bayreuth hinein. Ein Tag mit vielen Erlebnissen. Oftmals ging es heute Berg auf und die Wege durch den Wald waren nicht immer ideal, aber Spaß macht es immer wieder durch die frühlingshafte, blühende Natur zu radeln. Wir schafften heute 72 Kilometer bei stolzen 864 Höhenmetern.

In den Bergen der fränkischen Alb finden wir diesen kleinen Teich. Das Wasser ist mit Blütenstaub überzogen und wir sehen hier nach langer Zeit  wieder blühende Seerosen :




Øyvind fotografiert diese wunderschöne Blüte:




…..ich revanchiere mich mit diesem tollen Foto vom Fotografen  :




Loch im Stein oder Stein mit Loch. Wir suchen immer noch nach dem perfekten Kletterstein für unsere Freunde :





Die Stadt Pegnitz grüßt von weiten. In Pegnitz befindet sich die Quelle des gleichnamigen Flusses, den wir seit erst ein paar Tagen so gerne bereist sind. 






Fast hinter der Kirche St. Bartholomäus befindet sich die Quelle der Pegnitz. Es gibt sogar eine Straße mit dem klangvollen Namen:  An der Pegnitzquelle :





Blick in die Kirche :





Auch in Pegnitz sind die Störche angekommen. Wir sind immer fasziniert vom aufgeregten Klappern der Vögel :






Wenn wir Øyvind‘s Kamera nicht hätten…..:






Rast am Craimoosweiher. Der Teich ist 15 ha groß und ein gigantisches Vogelschutzgebiet. Im Craimoosweiher findet auch eine seltene Gewässerbifurkation statt: Der See ist die Wasserscheide zwischen dem Roten Main und der Pegnitz.
Während Øyvind über dieses Phänomen nachdenkt ruhe ich mich erst einmal ausgiebig aus :






Die Wagner Stadt Bayreuth ist erreicht. Nachfolgend einige Bilder aus dieser wunderschönen Stadt :
Sommer trifft Liszt :






Nach dem Bezug unseres Hotels radeln wir noch zur Eremitage. Eine herrliche Parklandschaft mit vielen  prachtvollen Gebäuden und Springbrunnen. Letztmalig waren wir hier im November 2016. Damals war es ziemlich trübe. 
Heute erleben wir das pralle Gegenteil. Die Sonne scheint, die Natur grünt und alle Springbrunnen sind in Betrieb :





















Montag, 16. Mai 2022

+++ TELEGRAMM +++ An einem unentdeckten Traumfluss, der Pegnitz unterwegs….

 ….wir radelten heute über 70 Kilometer an der Pegnitz entlang. Für uns war es eine Radwanderung an einem in Deutschland weniger bekannten Traumfluß. Fast 113 Kilometer schlängelt sich die Pegnitz durch Franken und Bayern. Am Fluß hat man viele Möglichkeiten. Man kann wandern, radfahren, klettern oder Kanu fahren. Die Natur an diesem Fluß ist einmalig. An der Pegnitz befinden sich viele nette kleine Ortschaften mit sehenswerten Burgen und Kirchen.

Lauf an der Pegnitz. Wir blicken auf die Innenstadt:




Das historische Rathaus von Lauf :




Der Marktplatz der Stadt. Die beiden Stadtore sind gut erhalten. Habt ihr auf dem Bild schon eine schöne Neuigkeit in Lauf entdeckt ?



Die Störche sind da !!! Mein Foto des Tages !



Die nächste Stadt wartet auf unseren Besuch. Hier aber noch einmal ein Blick zurück nach Lauf.

Weiter geht es  nach Hersbruck. Die Oberfränker nennen ihre Stadt Herschbrugg :




Auch hier besuchen wir den Marktplatz :




Im Eisladen gibt es Pistazien Tarte und leckere Eissorten. Wir lassen uns eine verführerische Portion zusammenstellen :




Øyvind freut sich besonders über das gelungene Pistazien Tarte und dem leckeren Kaffee :




So schön ist Radeln an der Pegnitz. Wir erleben herrliche Natur :




Warten auf die Deutsche Bahn. Bloß gut, das Stephan den Fahrplan kennt :




Einfach nur herrlich diese Idylle :




Eine Frage an unsere Kletterfreunde in der Bekanntschaft. Würdet ihr diesen Felsen bezwingen?




Der Rast Waggon in Rupprechtstegen. Hier wurde ein Eisenbahn Waggon zum Restaurant umgebaut. Eine geniale Idee :







Hier seht ihr das idyllischste Dixie Klo. Ein wundervoller Platz zum…..Klettern!




Ankunft in Neuhaus an der Pegnitz. Hier haben wir ein Zimmer in einem Landgasthof gebucht. Im Hintergrund sieht man schon die Burg Veldenstein.




Im Jahre 1269 wurde die Hochburg Veldenstein erstmals urkundlich erwähnt. Gegenwärtig wird die Burg restauriert. Vielen Deutschen ist die Burg als Namensgeber für ein fränkisches Hefeweizenbier bekannt. Der Hersteller, die Kaiser Bräu hat hier im Ort auch seine Brauerei :