Montag, 13. Juli 2020

+++ TELEGRAMM +++ Abschied von Cottbus....


....wir hatten herrliche Tage in Cottbus und müssen heute leider wieder nach Hause radeln. Mit etwas Schwermut fahren wir noch einmal durch die Innenstadt von Cottbus , lassen uns es aber nicht nehmen noch einmal Stopp in Burg , Vetschau , Lübbenau und Lübben zu machen.

Cottbus gönnt sich etwas. Das Staatstheater Cottbus ist das einzige staatliche Theater im Bundesland Brandenburg. Gespielt werden hier Schauspiel , Oper , Operette und Musical:


Dort hinten befindet sich das Theatercafe! Das „Schiller“ ist eine sehr gute Adresse für Frühstück und Kaffee und Kuchen : 


Das Wahrzeichen von Cottbus ist der Spremberger Turm. Insider nennen den Turm auch „Sprem“. Ein beliebter Treffpunkt für Verabredungen:


Ankunft in Burg : Leider keine intakte Mühle , aber im Restaurant „Zur Kräutermühle“ schmeckt es bestimmt auch sehr gut :


In Vetschau besuchen wir die Wendisch - Deutsche Doppelkirche. Diese evangelische Kirche verfügt , bei gemeinsamen Turm und Sakristei über zwei nebeneinander errichtete Kirchenschiffe:











Na, das ist hier ja ein Genießer !!! In Vetschau finden wir das beste Eis im Spreewald. Sogar das Softeis ist außergewöhnlich gut gelungen:


Wir besuchen das Renaissance Schloss Vetschau. Hier befindet sich heute eine historische Heimatstube sowie der Rittersaal der für Trauungen etc. genutzt wird :


Zurück in Lübbenau. Wir essen wieder Lángos. Dieses Mal aber auf Spreewälder Art mit Spreewälder Kräuterquark und Leinöl. Eine Empfehlung, auch für den Feinschmecker:


 ...natürlich auch mit diversen Gurken :


Gesättigt für einen halben Tag radeln wir zurück in Richtung Berlin.....


Sonntag, 12. Juli 2020

+++ TELEGRAMM +++ Auf Ostsee Tour......


....wir sind in Cottbus und haben Lust den Cottbuser Ostsee zu erkunden. Bei diesem See handelt es sich um ein gigantisches Renaturierungsprojekt. Der ehemalige Tagebau Cottbus Nord wird geflutet und es entsteht mit 19 Quadratkilometern einer der größten Binnenseen Deutschlands. Das Projekt ist teilweise umstritten. Ich finde es aber gut, dass anstatt eines riesigen Tagebaulochs ein See mit einigen Erholungsmöglichkeiten entsteht. Fertiggestellt wird dieser See erst Ende der 2020er Jahre , aber bereits heute kann man sich umfassend informieren.....:



Wir erklimmen den 34 Meter hohen Aussichtsturm von Merzdorf. Hier überblickt man gut den Ostsee :


Øyvind war in Bestzeit ganz oben. Wir trafen hier auch mehrere Turmläufer die bis zu 20 mal oder mehr den Turm besteigen :


So riesig wird einmal der Cottbusser Ostsee. Im Jahre 2013 entschieden sich die Einwohner von Cottbus für diesen aufsehenerregenden Namen. Nun gibt es neben der Ostsee auch einen Ostsee :





Ich kann die Wellen des Ostsees schon hören. Verträumt lenke ich das erste Schiff auf dem Ostsee :


Wir radeln zum Aussichtsturm von Bärenbrück. Hier klettern wir auf den 46 Meter hohen Turm :




Von hier oben sieht das Labyrinth so einfach aus. Kennt ihr die Lösung ?


Unmittelbar am Aussichtsturm ist die Slawische Götterfamile aufgestellt. Øyvind zeigt mir sofort die Göttin der Liebe :


Ich entscheide mich als Chef für den Hauptgott und nehme den Gott der Götter in Beschlag :


Bei unserer Rundfahrt stellen wir fest , dass etliche Kohlezüge der LEAG unterwegs sind. Ich schaue mir den Bahnhof zum Kraftwerk Jänschwalde ganz genau an :


Die Zukunft ! Statt mit Kohle wird mit Windkraft Strom erzeugt :


Willkommen in Peitz. Die Spreewälder Karpfenstadt. Unmittelbar am Kraftwerk Jänschwalde fühlen sich die Karpfen pudelwohl und klatschen fast minütlich aus dem Wasser hervor :




Die Festungsturm Peitz aus dem 14. Jahrhundert :


Øyvinds Lieblingsstörche , kurz vor Burg. Im Nest oben ist ordentlich etwas los und die Fütterung findet gerade statt. Großes Kino für Konrad:




Samstag, 11. Juli 2020

+++ TELEGRAMM +++ Glücklich machen ist das höchste Glück - Spreewaldrunde.....


....mit dem Zug fuhren wir heute nach Lübben und radelten querbeet durch den Spreewald nach Cottbus. Hier wollen wir zwei Nächte verbringen. Insgesamt wollen wir drei Tage in alle möglichen Richtung fahren und Neues in der Region entdecken. Ganz besonders gespannt sind wir auf den Cottbusser Ostsee. Doch dazu morgen mehr.


Der Spreewaldhafen von Lübben. Mit aufwändigen Hygienekonzept darf man auch wieder Kahnfahrten unternehmen:


Was wäre der Spreewald bloß ohne seine Ausflugsfahrten und den auskunftsfreudigen Schiffskapitänen ?





In Lübbenau entdecken wir das „Konrad‘s“ Konrad ist hier bestimmt der Chefkoch! Das Zitat von Theodor Fontane gefällt mir prima und so hat es dieses Zitat in die Überschrift meines heutigen Blogs geschafft :


Wir ziehen weiter und essen später einen Spreewälder Gurken Lángos. Eine ungarische Familie hat sich in Lübbenau seßhaft gemacht und bietet ungarische Gerichte mit einem Spreewald Hauch. Schließlich kann man den Lángos auch mit Spreewälder Quark bekommen :


Øyvind radelt auf dem Gurkenradweg hier nach Leipe :


Ich beobachte derweil diese Storchenfamile. Ein schönes Bild wie ein Storch zusätzlich einen Strommast besetzt :





Wir sind auf den Schlossberg zu Burg. Hier steht der Bismarckturm. Der Turm bestehend aus 1,5 Millionen Klinkersteinen aus Calau (ganz in der Nähe) und wurde im Jahre 1917 eingeweiht.
Zum 100. Jubiläum erhielt der Turm eine Bismarck Büste.
Ich habe nicht so mit dem Personenkult und stelle fest, dass mir Bismarck Heringe viel lieber sind :



Draußen in der Natur fühlen wir uns immer richtig wohl. Wie genießen die Fahrten durch die bunte,
 hier sehr süßlich riechende Landschaft. Irgendwie liegt iu s hier der Duft von Honig in der Nase :







Donnerstag, 2. Juli 2020

+++ TELEGRAMM +++ 120 Kilometer an der Spree unterwegs...

Die Tour führte uns heute durch zwei Naturparks mit einzigartiger Flora und Fauna, entlang der Spree und ihre „Seenlandschaft“. Hier entdeckten wir viele kleinere Seen, durchfuhren wir Auenwälder  und umrundeten als besonderen Höhepunkt den Schwielochsee. Natürlich machten wir auch Halt in der mittelalterlichen Altstadt von Beeskow.

 Stop an der Kirche von Herzberg



Die Rehkitze warten schon auf uns :



Das Rascheln der Mohrrüben Tüte lockt an :



Øyvind füttert mit Gras :



Die Fähre von Ranzig. Knapp 4 Minuten dauert die Überfahrt von Ranzig nach Leißnitz. Es ist Brandenburgs  einzige handbetriebene Personenfàhre. 10 Fahrgäste mit Rad werden pro Tour mitgenommen.
Kurzentschlossen entscheiden wir uns dagegen, eine große Runde um den Schwielochsee zu fahren :



Blick auf den Schwielochsee. Hier ist eine andere Fähre unterwegs :



Der Bahnhof von Goyatz. Hier fuhr früher die Spreewaldbahn. Von hier konnte man nach Cottbus , Lübben und andere Spreewaldorte reisen. Der Bahnbetrieb wurde bereits 1968 eingestellt:



Øyvind beobachtet die kleine Schwanenfamilie :



Findest du mich ?



Auch Øyvind versteckt sich im Sonnenblumenfeld :



In Beeskow angekommen. Die Wasserburg von Beeskow wurde im Jahre 1272 gebaut :



Der Marktplatz von Beeskow mit Blick auf die Marienkirche:



Hier machen wir auch eine kleine Rast. Es gibt leckere Kuchenteilchen vom Backwarenstand :



Jetzt geht es von Beeskow über Fürstenwalde zurück nach Bad Saarow. Wir radeln über herrlich ruhige Radwege durch stille Flussauenwälder. 
Hier ein ganz besonderes Bild. Rechts fließt die Spree und Links begleitet uns der Oder-Spree Kanal :



Brückenbild mit Øyvind:



Herrliche Wälder ! Auf diesen Wegen fühlen wir uns richtig wohl :



Zurück in Bad Saarow. 120 Radkilometer liegen uns in den Beinen :



Zum ersten Mal können wir den Brunnen in Aktion erleben :