Konrads Blog

...Berlin, Fahrradtouren, Reisen, und die Sommers....

Samstag, 28. Februar 2015

Anstrengende Bergtour auf den Arkenberg....

...warum manche Urlauber unbedingt in die Schweiz oder nach Norwegen reisen müssen, um auf hohe Berge zu treffen ist mir ein Rätsel. Schließlich liegen die hohen Berge doch quasi um die Ecke....
Aus diesem Grund möchte ich euch Berlins neuen höhsten Berg vorstellen. "Neu" deshalb, weil bisher der Teufelsberg mit 120 m als Berlins höchster Punkt galt. Nun hat also Arkenberge mit 122 m dem Teufelsberg den Rang abgelaufen.
Durch intensive Aufschüttungen von Bauschutt kam es zu diesem Anwuchs der Arkenberge. Irgendwie ist die Baufirma darauf so stolz, dass man bereits einen Findling gravieren ließ.

Anstrengende, aber schöne Anfahrt bei herrlichen Wetter :

Im Hintergrund zu erkennen , die Arkenberge :
Der große See ist ein Badeparadies an heißen Tagen. Im dahinterliegenden kleinen See gibt es ein kleines Biotop :
Irgendwie ist man hier in Pionier- bzw. Entdeckerstimmung. In der Aktentasche trägt der Fachmann hochwertige geologische Instrumente, immer bereit zur Entnahme von Bodenproben :
"Die Bergstadt" , die Kleingartenanlage Arkenberge , gegründet im Jahre 1932. Nicht nachgeschaut haben wir , ob es schon Skihütten oder ähnliches gibt :
Der Ausblick von oben auf die beiden Seen :
Der Beweis! 123 Meter , naja ein Meter Toleranz :
Leider dient nur ein Findling der Baufirma als Gipfelkreuz. Vielleicht wäre ja ein mondänes Gipfelkreuz etwas zu viel des Guten. Aber der höchste Berg Berlins hätte vielleicht doch mehr Aufmerksamkeit verdient :
Ein eisiger Wind weht hier oben. Einen Gipfelwhisky würde ich jetzt schon gerne trinken :
Die Inschrift des Findlings :
Später will der Berliner Senat hier ein Freizeit - und Sportparadies entwickeln. Zuvor warten auf die Stadt aber noch dringendere Probleme wie Entwicklung der BER, Eröffnung der Staatsoper und Nutzungsüberlegungen Flughafen Tegel und dergleichen.....

Nachtrag : Am 25.02.2015 hat das Bezirksamt in einer großen Aktion nach gemessen. Es sind leider nur 120,7 Meter, immerhin aber doch Berlins neuer höchster Berg :


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Donnerstag, 19. Februar 2015

Radtour durch das Briesetal....

...herrliches Sonnenwetter lud uns heute zu einer großen Tour durch den Norden von Berlin und Brandenburg ein. Ziel war das herrlich wildromantische Briesetal. Hier wartet Stephan am Köppchensee, einem alten Torfstich in den Niedermoorwiesen am Tegeler Fließ :


Blick hinaus auf den Köppchensee :


Do you know Morten Olsen?  Dieser sehr freundliche Husky hört auf diesen schönen skandinavischen Namen :



Was man nicht alles für ein Foto macht. Hier will ich am Summter See den Baumstamm erklimmen. Vorsicht ist angesagt....


 ....schnattert mir diese über Eisschollen entlang watschelnde Ente entgegen :


Theodor Fontane hatte bei seinen Wanderungen durch die Mark Brandenburg auch in Briesetal große Freude und Erholung gefunden... :



Dieses Briesetal am kleinen Bach Brise gelegen überrascht durch seine  herrlich unberührte Natur  und so sieht man hier in einer einmaligen Vielfalt Buchen , Stieleichen, Kiefern und Birken :



Herrlich idyllisch. Nebenbei erwähnt, Radfahren ist gar nicht so einfach, denn bei sumpfigen Boden müssen wir oft schieben :


Das nächste Idyll :


  
Diese beiden Schwäne möchten nicht gestört werden. Das respektieren wir :


Hier machen wir eine kleine Pause bei Keksen und einem Becher Tee :


Das Briesetal liegt hinter uns und wir haben auch bereits Wandlitz verlassen. Durch die dichten Bäume sehen wir einen der saubersten Seen Brandenburgs, den Liepnitzsee :


Unser Lieblingscafe  in Bernau, die "Flammerie Pascal". Gleich gibt es leckeren französischen Kuchen :



Hinter mir steht schon die Kalorienwaage, aber nach soviel Fahrradkilometern kann man schon ein kleines Stück Schokokäsekuchen genießen :


Die Sonne will verschwinden. Einige Sekunden kann Stephan den Sonnenuntergang aufhalten :




Insgesamt radelten wir 77 Kilometer. Es war wieder einmal herrlich :



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Montag, 16. Februar 2015

Ein Sonn(en)tag im Grunewald

Weil das Wetter - zum Glück nach dem gestrigen schönen Tag - sich nicht änderte, nur noch etwas milder wurde, fuhren wir heute zu dritt nach Grunewald.  André und Stephan begleiteten mich sozusagen zur Arbeit und wir radelten  munter  zu den Grunewaldseen. Die beiden dann ohne mich weiter an den Seen entlang zur Havel.


Reitclub am Grunewaldsee

Naturschutzgebiet Langes Luch
Wie ruhig und idyllisch der Schlachtensee  auch aussah, auf Zweirädern war das Durchkommen entlang den drei Seen ein Handicap, denn vielen Spaziergängern - die bei den 8°C kein Verständnis für andere hatten - gefiel unsere Fahrt nicht so gut, wie André und Stephan, trotz alledem.

Schlachtensee

Die Havel ist noch nicht zum Baden geeignet, sieht  trotzdem einladend aus.




Kurze Pause, ein Riegel zur Stärkung, ein Schluck Wasser zum Durstlöschen und ein paar Photos reichen aus.



Vom Havelstrand radelten die Jungs dann durch den Grunewald nach Hause und hatten nach den 55 Kilometern bestimmt guten Appetit auf mehr...



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Samstag, 14. Februar 2015

Frühling am Müggelsee

Stephan entdeckte heute eine neue Strecke zum Müggelsee. Hinter dem Weißensee radelte er durch Plattenbaugebiete an die Wuhle. 
Dort am Wuhletalwanderweg erwartete ihn eine schöne Überraschung zum Valentinstag:
        
KZ-Gedenktafeln an der Wuhle

Die ersten Frühlingsboten

Aus dem Wuhletal ging es zum Großen Müggelsee nach Rahnsdorf.
Bei den 6 Plusgraden war es herrlich, sich am Strand zu erholen:





Das Café-Restaurant SpreeArche  auf der Spree bei Friedrichshagen
Über Köpenick - bei Sonnenuntergang - radelte Stephan schließlich zum Gendarmenmarkt, bevor er durch die dunkle Mitte nach 66 Kilometern zu Hause ankam.







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Mittwoch, 11. Februar 2015

+++ TELEGRAMM +++ Internationales Hamburg....

...nach unserer Rückkehr aus Norwegen blieben wir noch einen Tag in Hamburg und erlebten dabei die Internationalität dieser Stadt.
Zunächst tranken wir Wiener Kaffee , genossen schottischen und bretonischen Whiskey , aßen Französisch und Portugiesisch und tranken argentinischen Wein.
Hier sind wir zu Gast bei Julius Meinl. Natürlich gibt es Wiener Kaffee und Mozart Torte:
Ein leckeres Gedeck :
Ein kurzer Blick auf das Hamburger Rathaus. Schnell geht es weiter:
Das Alsterhaus, Hamburgs KaDeWe. In der Lebensmittelabteilung schauen wir uns verschiedene Whiskeysorten an :
Was spricht gegen eine Radtour ? Natürlich nichts und so unternehmen wir eine kurze Radtour mit den DB Fahrrädern zu den Landungsbrücken am Hamburger Hafen :
Der BBI von Hamburg, die offenbar nie fertig werdende Elbphilharmonie :
Lust auf eine Hafenrundfahrt ? Mittlerweile kostet eine Tour saftige 18 Euro :
Stephans typischer Witz: Da man mit einer Barkasse durch den Hamburger Hafen fährt , muss man natürlich auch in Bar zahlen:
Das alte Feuerwehrschiff,das Löschschiff, der Stadt Hamburg :
Einkehr in ein bretonisches Restaurant :
Neben Crêpes mit Kastaniencreme gibt es hier auch leckere Gallettes und bretonischen Whiskey :
Wenn es gut geschmeckt hat, dann kann man hier original bretonische Zutaten für zu Hause kaufen :
Der kulturelle Teil in Hamburg. Es ist 17.15 Uhr , Zeit für das seit 1948 traditionell stattfindende Mittwochskonzert in der St. Petri Kirche :
Zu Abend essen wir in einem portugiesischen Restaurant mit dem unportugiesischen klingenden Namen "Die Flöte". Hier gibt es eine leckere Fischplatte und eine sehr freundliche Bedienung :
...und zum Abschluß des Tages gibt es Argentinischen Rotwein :
Ein leckerer Tag in Hamburg....

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