Sonntag, 6. November 2016

+++ TELEGRAMM +++ Ein Klavier , ein Klavier....

....heute besuchten wir die Klavier- und Flügelmanufaktur Steingraeber & Söhne. Diese alteingesessene Firma baut seit 1852 Klaviere und Flügel am Standord Bayreuth und lud heute zum Tag der offenen Tür ein.
Es ist schon imposant wie aufwendig die Fertigung eines Klaviers ist. Wir waren sehr erstaunt welche Fertigungsstufen ein Klavier vom Modell bis zum Konzertflügel durchgehen muss.
Die Firma Steingraeber & Söhne baut mit einer Belegschaft von 35 Mitarbeitern pro Jahr circa 100 Klaviere/ Flügel. Je nach Wunsch der Kundschaft entstehen hierbei Preise von 24.700 Euro bis zu 166.580 Euro. Mit einem Produktionszeitraum von bis zu 14 Monaten muss gerechnet werden.
 
Herzlich Willkommen zum Tag der offenen Tür :
 
An diesem Tag gibt es auch Sonderpreise für entscheidungsfreudige Spontankäufer :
Viele musikfreudige Kinder sind auch vor Ort und spielen kleine Stücke für uns :
So sieht ein Klavier von innen aus :
 
Hier gibt es kleine Einführungen zur Geschichte der Firma Steingraeber und zur Entwicklung der Klavierbautechnik :
An diesem Flügel spielte schon Franz Liszt. Stephan ist sichtlich stolz an diesem Flügel Platz zu nehmen :
 
Einblicke zur Klavierbautechnik. Dieses Klavier stammt aus dem Jahre 1960 und ist ein Rippen Alumiumflügel in Leichtbautechnik. Hier ist der Klang zwar nicht besonders voluminös. Jedoch kann der Verkaufsleiter von Steingraeber & Söhne auch aus diesem Klavier schöne Töne entlocken :
Wir gehen hinüber zu den Werkstätten der Firma :
Die gusseisernen Tragplatten werden gegossen und bilden das Grundgerüst eines Klaviers :
So ein Grundgestell muss 20 Tonnen tragen :
Der Aufbau wird hier gefertigt. Das Klavier wird aus mehreren Holzschichten zusammen geleimt :
 
Hier sind wir in der Furniererei. Jedes gewünschte Normal- oder Edelfurnier wird hier angebracht und später satiniert oder geölt poliert :
Diese Mitarbeiterin ist eine Klavierstimmerin und stimmt jedes Klavier. Die Besucher dürfen an diesem Tag Misstöne erkunden :
Fast fertig :
Jetzt wird es interessant. Jedes Klavier muss 100 Stunden in die Einspielmaschiene bevor es endgestimmt wird :
Wie von Geisterhand erklingen schöne kraftvolle und melancholische Töne vom Spielcomputer erzeugt :
Wir sind wieder im Verkaufsraum. Ich probiere mich an einem teuren Flügel, der natürlich auch gemietet werden kann :
Wer Lust hat darf heute auch im Konzertsaal an einem Konzertflügel sein Können zum Besten geben :
Uns hat der Aufenthalt richtig gut gefallen und wir erlebten hochmotivierte Mitarbeiter die geduldig alle Fragen beantwortet haben .....Es war herrlich !
 

1 Kommentar:

  1. Kann den Stephan überhaupt klavierspielen? Oder tut er da nur so???

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