Freitag, 14. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Von weißen Dörfern und spektakulären Städten…

 ….unsere Erkundungstour in Andalusien ging heute weiter. Am Vormittag besuchten wir das Dörfchen Setenil de las Bodegas. Ein ganz besonderes Dorf, denn im ältesten Teil sind die Häuser in die Felsüberhänge am Rio Guadalporcun gebaut. So erleben wir hier höhlenartige Häuser.

Willkommen in Setenil de las Bodegas :




Auch in diesem Dorf entstand die Kirche auf den Fundamenten einer Moschee. Leider war eine Besichtigung heute nicht möglich:




Ein großer Teil des Dorfes von weitem. Hier sieht man schon die in die Felsüberhänge gebauten Häuser :







Für einen kleinen Obolus kann man ein Museum und Aussichtspunkte besteigen:




Das sieht doch herrlich aus.




Wir besuchen ein paar Cafés und Gaststätten. Der Blick an die Decke ist jedes Mal atemberaubend schön. Jede Einrichtung hat ihren ganz bestimmten natürlichen (Höhlen) Himmel. Da fühlt man sich richtig wohl :




Das Dorf, so erzählt uns Maria, wurde in den letzten Jahren stark renoviert. Wie wir,  strömen nun auch viele andere Touristen her :




Es geht weiter. Wir fahren ins spektakuläre Ronda. Die Stadt liegt in 755 Meter Höhe auf einem Felsenplateau, das durch die enge , über 100 m tiefe Schlucht des Guadalevin gespalten ist. 
Endlich gibt es wieder einmal Churros. In Ronda werden an manchen Tagen bis zu 10 Schokoladenvariationen angeboten in die man das beliebte Fettgebäck tunken kann :








Der Marktplatz von Ronda







Ronda gilt als Geburtsstadt des modernen Stierkampfes. Die legendäre Familie von Pedro Romero legte im 18.Jahrhundert die noch heute gültigen Regeln für die Showkämpfe fest. In Ronda sehen wir die älteste Stierkampfarena (1785) :



 
Wir sind am Puente Nuevo angekommen. Dieses wichtige, in 1784-1793 in einer neuen Bauweise errichtete Bauwerk, verbindet die Neu- und Altstadt von Ronda : 







Øyvind‘s fotografische Sonnenspiele :




Heute feiern wir den Abschluss der Andalusien Reise mit Maria und Marc. Bei leckeren Wein und Tapas lassen wir die Reise Revue passieren:

 


Nur ein kleiner Teil der vielen Tapas. Neben Suppe, Oktopus , Salate , Fisch und Käse gab es noch anderes zum genießen:




Abschiedsfoto der beiden Berliner Radfahrer. Herkules (in der Mitte) ist stolz auf uns :




Guten Nacht Ronda :



Donnerstag, 13. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Grüße aus Zahara de la Sierra….

 ….der Klang des Ortsnamens Zahara de la Sierra erinnert an die große Wüste in Afrika. Nun gut , die Temperaturen sind hier zwar auch plus 10 Grad über dem Durchschnitt, dennoch erleben wir hier in Südspanien das absolute Gegenteil einer Wüste. Wir haben relativ grüne Felder,  Oliven- und Mandelbäume und das blaue Wasser eines Stausees.

Wieder ein vollgepackter Tag. Gemeinsam mit Maria und Marc besuchen wir eine Olivenölmühle und besichtigen die maurische Burg von Zahara mit einem gigantischen Ausblick.

Die Ölmühle El Vínculo ist eine kleine regionale Ölmühle. Olivenöl wird hier seit 1755 bereits in der 11. Familiengeneration produziert :




Der junge Fiirmenchef erklärt uns einiges zur manuellen Ernte der Oliven , zur Gewinnung des Olivenöls und führt uns durch die Produktion- und Abfüllungshalle :




Ich halte hier ein Rest der gepressten Oliven in der Hand :




Gruppenfoto für das Archiv der Ölmühle::




Natürlich dürfen wir das neueste Olivenöl probieren. Dazu gibt es andalusische Tapas. 
Herrlich, alle Speisen sind mit diesem Olivenöl angereichert, eine Wucht:




Wow, ist es hier herrlich im Naturpark Sierra de Grazalema:




Am Ende des Tages werden wir wissen, dass dieser Ort ein Paradies zum Wandern und Entspannen ist:



Eines der schönsten weißen Dörfer ist Zahara de la Sierra. Über dem Ort thront die Ruine einer maurischen Burg und auch eine Talsperre kann bewandert werden:




 




Blick vom Turm der Burg in den Naturpark. Øyvind ärgert sich über die nicht mitgenommene große Kamera, denn über uns kreist ein Gänsegeier :




Ein Panorama:




Wir sind auf dem Abstieg und pflücken etwas von den reifen Mandeln:




Der Geschmack ist auffallend aromatisch:




Ein Selfie von den fleißigen Wanderern:




 Wir gehen zur Pfarrkirche Santa Maria de Mesa. Die sehenswerte Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhundert errichtet :





Blick ins Innere :







Enge Gassen durchziehen das Dorf. Die Bars der Plaza San Juan laden zur Genusspause ein. Hoch oben thront auf diesem Bild unser Hotel:




Von einem Aussichtspunkt blicken wir auf die Innenstadt und das Castillo de Zahara. Links am Steilhang sieht man wieder unser Hotel „Arco de la Villa“ :
 




Mittwoch, 12. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Ein Tag voller Erlebnisse in Jerez de la Frontera…

 …..dieser Tag heute war mit etlichen wunderschönen Erlebnissen voll gepackt, so dass die Zeit wie im Flug verging. Zuerst besuchten wir ein etwas abseits gelegenes Karthäuser Kloster, später ging es zu einer Sherry Verkostung in eine Bodega und am Abend genossen wir das beleuchtete Jerez de la Frontera.

Kurzentschlossen nahmen wir nach dem Frühstück ein Taxi zum Kloster Santa Maria de la Defension, ein kunsthistorisches Kleinod der Region. Das Kloster ist sehr gut erhalten, liegt aber etwas versteckt mit dem Ergebnis, dass sich nur wenige Touristen hierher verirren.

Besonderes Augenmerk gilt dem freistehenden prunkvollen Klosterportal. Dieses wirkt wie ein Triumphbogen. Gestaltet wurde das Klosterportal von Andrés Ribera im 16. Jahrhundert :




Wir wandern zu erst zu einer kleineren Kapelle auf dem schönen Gelände :



Zeit, auch hier etwas innezuhalten:




Die Kirche des Klosters stammt noch aus der Spätgotik, erhielt aber im 17. Jahrhundert eine barocke Fassade :





Ein wunderschönes Bauwerk. Wir genießen die Stille :
 






Da das Kloster noch bewohnt ist, können wir heute leider nicht die beiden Kreuzgänge aus spätgotischer Zeit begutachten. Aber vom Shop aus blicken wir auf den Kräutergarten und kaufen hier produzierte Marmelade in verschiedenen Varianten :




Zu Gast in der Bodega Tradición. Wir nehmen an einer Führung teil und testen den very old rare Sherry dieser Bodega:





Die Führung beginnt mit dem Besuch einer umwerfenden Gemäldegalerie mit Werken von Goya, Velázquez, Murillo und Picasso. Ja, die Sherry Dynastie verdiente schon damals gut mit den edlen Tropfen  





Dieses Bild könnte aus dem Geschlecht der Koukals entstammen:




Die Sherry Produktion ist umfangreich und sehr sehr langwierig. In einigen Hallen stapeln sich die 600 Liter Fässer bis unter die Dächer. In einem komplizierten Verfahren werden die Sherrys gelagert und veredelt :




Maria ist von den „Kathedralen des Weins“ beeindruckt:




Auf diesem Bild sieht man etwas von der Systematik der Sherry Lagerung. Jedes Fass liegt hier an einer bestimmten Stelle:




Ich schaue mir derweil die Arbeitsmittel des Lagermeisters an :




Nun geht es zur Sache. Die Sherry Experten müssen 5 verschiedene Sherry Variationen in den unterschiedlichsten Qualitäten probieren. Dazu werden Tapas gereicht. Auch preislich lässt sich die Bodegas Tradición nicht lumpen und wir dürfen teuersten Sherry probieren :





Abendgenuss in den Gassen von Jerez de la Frontera :




Bei noch über 20 Grad sitzt man hier herrlich. Natürlich essen wir heute Fischgerichte, dazu gibt es leckeren Wein :








Die Beleuchtung am Arenal Platz :




Die alte historische Uhr wirkt am Abend viel auffallender und schöner als bei Tageslicht :




Wunderschöne Beleuchtung der Cathedrale de San Salvador. Ich finde gerade durch diese Beleuchtung in den Abendstunden wirkt die Stadt lebensfroh und heißt die Besucher auch durch diese Form willkommen: