Mittwoch, 3. März 2021

+++ TELERGRAMM +++ Die Twin Peaks von Berlin

 ...heute radelten wir zu den Twin Peaks im Berliner Grunewald. Wir fuhren zuerst auf den zweithöchsten Berg von Berlin den mit 120,1 Meter hohen Teufelsberg. Der Teufelsberg ist bereits von weiten gut sichtbar, denn auf seinem Gipfel befindet sich eine ehemalige Abhörstation der US Streitkräfte, die aber leider immer mehr verfällt. 

Danach besuchten wir den Drachenberg. Der wird mit seinen 99 Metern Höhe oft auch als Drachenfliegerberg bzw. auch als Kleiner Teufelsberg genannt. Hier gefällt uns besonders die gute Aussicht auf die westliche Berliner Innenstadt.

Endlich kommt wieder Farbe ins Spiel. Wir genießen den Frühling :




...schöne Farben. Sehnsüchtig warten wir auf das weitere Erwachen der Natur :




Im Hintergrund versteckt sich die Abhörstation. Die US Streitkräfte überwachten von cirka 1950 bis 1989 die Aktivitäten rund um Berlin. Von 1991 bis 1999 wurde der Flugverkehr von hier aus kontrolliert. Leider verfällt die Abhörstation immer mehr und ein Nutzungkonzept des Teufelsbergs lässt auf sich warten :







Er sieht irgendwie gigantisch aus und ist deutlich kleiner als der Teufelsberg , der Drachenberg :







Blick von oben :




Die beiden TV Türme der Stadt Berlin , der altehrwürdige Funkturm und der 368 Meter hohe Fernsehturm :




Wir haben zwei Berge mit dem Fahrrad bestiegen. Da kommt natürlich Appetit auf. Nach langer Zeit besuchen wir wieder einmal das Cafe "Drei Käsehoch" und nehmen leckeren Käsekuchen zur nächsten Parkbank mit :




Für mich gibt es einen fruchtigen Granatapfelkäsekuchen und Øyvind nascht Kaffeekäsekuchen. Wir sind wieder einmal schwer begeistert von diesen kulinarischen Gemüssen !!! Dazu gibt es etwas Cafe Crema :




mmmhhhh, das schmeckt und Øyvind strahlt über beide Ohren :




Sonntag, 21. Februar 2021

+++ TELEGRAMM +++ Draußen am Ziegenhof....

 ...eine unserer Lieblingsorte in Brandenburg ist die Ziegenkäserei Karolinenhof. Hier leben über 130 Milchziegen die sich immer über Besuch freuen. In der Ziegenkäserei werden über 20 Ziegenkäsesorten , Ziegenmilch und Joghurt produziert. Vieles davon wird auch im Hofladen verkauft. 

Natürlich sind wir auch Stammgäste des Wiesencafes wo es stets leckeren Kaffee und Kuchen gibt (derzeit aber leider nur zum Mitnehmen).

Wir radeln heute über 90 Kilometer. Hier machen wir Pause am Meilenstein kurz vor Pausin :


Der Frühjahrszug der Kraniche. Mit lauten Trompeten aus der Höhe und in  Keilformation fliegend kehren die ersten "Vögel des Glücks" zurück. Wir können uns hoffentlich auf längere und sonnige Tage freuen :


Eine schöne Aufnahme von Øyvind :


Der Mond ist heute auch am Tage weithin gut sichtbar :




Was gibt es denn hier zu sehen ?


Auf diesen Acker haben es sich viele Höckerschwäne gemütlich gemacht :




Jetzt kommen wir am Ziegenhof an. Wir besuchen die Ziegen und kaufen drei Stücken Ziegenkäsekuchen. 

Den Ziegen geht es hier wirklich prächtig. Wir dürfen in den luftigen Laufstall gucken und beobachten die Tiere beim Auslauf :

Die Ziegenmutti ist auch da :


...und gestattet einen Blick in den Laufstall :


Draußen gibt es ganz schön Tumult. Die Ziegen klettern über Baumstämme :


Wie süß !!! Ein kleines Zicklein sucht seine Mama :





In der Vergangenheit war der Wolf auch schon zu Besuch. Aus diesem Grund haben die Betreiber der Ziegenkäserei den Milchziegen starke Beschützer , zwei Herdenschutzhunde der italienischen Rasse "Cane da Pastore Maremmano-Abruzzese", zur Seite gestellt :

Hier wird gerade ein allzu neugieriger Hund vertrieben :







Endlich gibt es leckeren Kuchen , der aber erst einmal fotografiert werden muss :


Es gibt jeweils ein Stück Ziegenkäsekuchen, Schoko-Ziegenricotta-Torte sowie eine Mango-Sahne-Torte.


Es geht zurück nach Oranienburg. In der Ortschaft Vehlefanz besuchen wir noch den Mühlensee. Bei diesem herrlichen Wetter sind viele Spaziergänger unterwegs :





Ein herrlicher Tag mit viel Sonne geht zu Ende !!!

Donnerstag, 18. Februar 2021

+++ TELEGRAMM +++ Der Frühling kommt und wir radeln mit dem Eisbrecher....

Plötzlich schönes mildes Wetter in Berlin. Der Schnee ist weg und wir planen eine große Radlerrunde. Schnell ist ein Ziel gefunden. Es geht zum Shopping zu Karls nach Elstal. Wir brauchen wieder Tee, Marmelade und andere Süßigkeiten.
Unterwegs am Spandauer Schifffahrtskanal begegnet uns eine Rarität. Uns kommt Berlins einziger Eisbrecher entgegen. Dieser versucht die Schifffahrtswege frei vom Eis zu halten bzw. eine Fahrrinne für die Schiffe zu bilden.

Dicke Eisschollen auf dem Schifffahrtskanal :


Øyvind genießt diese Eisidylle :


Na, könnt ihr mich sehen ?


Kein Problem! Øyvinds starke Kamera holt mich näher :


Da hinten kommt das einzige Schiff des Tages. Es kann ja nur ein Eisbrecher , die "MS Seelöwe" sein :



Der Seelöwe wurde im Jahre 1973 in Dienst gestellt und schafft eine Eisdicke von bis zu 20 cm. Guckt man genau hin , dann erkennt man am Bug eine Eisramme !

Der rbb hat kürzlich eine kurze Reportage zur "MS Seelöwe" im TV gezeigt. Für kurze Zeit kann man diesen Bericht online ->->-> h i e r anschauen .


Die Fahrrinne ist nach kurzer Fahrt wieder etwas frei :


Wir sind schon 40 Kilometer weiter und schauen auf die Kirche von Rohrbek in  Dallgow-Döberitz :


Øyvind zeigt mir diese markante Birke. Überall wachsen Misteln an den Ästen :


Na, das hat sich doch gelohnt. Wir haben etliche Geschenke eingekauft :


Am Nachmittag kommen wir über den Spandauer Schifffahrtskanal zurück. Ich glaube der Eislöwe muss heute noch einmal ran :




Samstag, 13. Februar 2021

+++ TELEGRAMM +++ Eiszeit am Arkenberge

 ...heute startet einmal wieder eine Radlerrunde. Wir besuchen Berlins höchste Erhebung den Deponieberg Arkenberge. Dieser künstliche Berg , hier wurde Bauschutt abgelagert , ist mit 121,7 Metern erst seit kurzem Berlins höchster Berg. Bisher galt der Teufelsberg im Grunewald als Berlins höchster Berg. In einer kleinen Aktion wurde der Pankower Berg von der Bauschuttfirma einfach um 2 Meter aufgeschüttet und war über Nacht Berlins höchster Berg geworden. Erst nach einer Meldung in einer Boulevardzeitung rückte das Bezirksamt Pankow an und bestätigte nach einer Vermessung die neue Höhe

In den nächsten Jahren wird der Berg kultiviert und es sollen einige Freizeiteinrichtungen entstehen. Bereits heute wird der Arkenberger Baggersee ordentlich genutzt. Im Sommer als kleiner Baggersee und für uns heute erstmalig als grandiose Eisfläche.

Man staunt schon wie erfinderisch die Menschen sind. Kaum ist der See fest zugefroren werden Eisbahnen und Eishockey Felder geschaffen. Uns macht es Spaß dem Treiben zuzuschauen.

Øyvind am Fuß des Berliner Gebirges :


Hier ist heute ganz schön viel Betrieb. Da Eisbahnen in diesem Jahr nicht öffnen dürfen werden hier auf dem See schnell welche geschaffen :


Ich genieße das kühle , aber sonnenreiche Wetter :


Da traut sich aber jemand etwas !!! Øyvind ist auf dem  spiegelglatten See mit dem Fahrrad unterwegs :



Freitag, 12. Februar 2021

Der Berliner Winter im Video !!! (nur für kurze Zeit)




 

+++ TELEGRAMM +++ Urlaub in den Müggelbergen....

 ...eigentlich wären wir viel lieber in den Harz gefahren. Stattdessen verbringen wir unseren Winterurlaub in den Berliner Müggelbergen. Nach unserem heutigen Ausflug finden wir diese Idee gar nicht einmal so schlecht. Der Müggelsee ist tief zugefroren und auch in den Müggelbergen liegt viel Schnee. Bei unserer langen Wanderung heute fanden wir jedenfalls ideale Winterverhältnisse und prächtigen Sonnenschein vor.

Die Müggelberge sind das größte zusammenhängende Waldgebiet Berlins. Die in der Eiszeit entstandenen und bewaldeten Müggelberge stellen auch die höchste natürliche Erhebung dar. Der Große Müggelberg erreicht eine Höhe von 114,8 Meter. Zwar sind der Teufelsberg und Arkenberge höhere Gipfel, diese wurden aber aufgeschüttet.....

Die Bilder unseres wunderschönen Tages: Wir starten in Berlin Friedrichshagen an der ehemaligen Berliner Bürgerbräu Brauerei. Die Sonne strahlt herrlich :


Blick auf den vereisten Großen Müggelsee. Mit 7,4 km² ist der See natürlich auch der größte See von Berlin :


Øyvind traut sich auf große Berliner Meer hinaus. Schließlich gibt es sehr schöne Eiskunst zu bewundern :


So erlebt man den Müggelsee wirklich nicht alle Tage. Ein herrliches Eisarrangement :





...manche können diese Eisgewalten gar nicht fassen :


....der Schiffsverkehr ruht natürlich :


Irgendwann traue ich mich dann aber auch auf das Eis :


Wir erleben minütlich neue , wunderschöne Eindrücke. schon lange haben wir den Müggelsee nicht mehr so magisch erlebt :


Øyvind misst sich mit einer alten Eiche :


Wer strahlt am meisten ? Øyvind , die Sonne oder ich ? Entscheidet ihr !




Wenige Augenblicke später verlassen wir den Müggelsee und wandern weiter zum Teufelssee. Ich ruhe mich am Naturlehrpfad , der rund um den Teufelssee angelegt ist, aus :


Der Teufelssee, hier hat man auch einen guten Blick auf das nächste Berliner Wahrzeichen :


....dem Müggelturm. Heute leider wegen Corona nicht besteigbar. Schade finden wir beide :


Die Treppe zum Müggelturm. Ein herrliches Stilleben :


Am Standort des 1952 geplanten DDR TV Turm haben wir doch noch einen herrlichen Blick auf den Müggelsee und auf den Stadtbezirk Treptow/Köpenick :




 Øyvind erklimmt das Gipfelkreuz auf dem Großen Müggelberg :


...immerhin mit 114,8 Metern  Berlins höchster natürlicher Berg :


Eine Attraktion wartet heute noch auf mich :


Wir besuchen die alte Eiche in den Müggelbergen. Ein wunderschöner 300 Jahre alter Baum mit einem Umfang von über 4 Metern. Ein Naturdenkmal :