Mittwoch, 8. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ Wanderung nach Castelmola – immer den Ätna im Blick….

…unser heutiger Ausflug ging nach Castelmola, das kleine Bergdorf weit hoch über Taormina, wo der Ätna einen fast immer im Blick hat. 

Unsere Wanderung über den Goethe‑Weg, der sich in Serpentinen den Berg hinaufzieht ist anstrengend, aber schön. Sie ist nicht zu steil, aber lang genug, um am Ende so richtig wie ein kleiner Wander Erfolg anzufühlen. 

Links und rechts öffnen sich immer wieder neue Ausblicke – auf den Vulkan, auf das Meer und auf die Dörfer im Tal. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht, weil man ständig anhält, um zu fotografieren oder einfach nur zu schauen.

Oben in Castelmola angekommen, wartet eine Belohnung: ein riesiges Pistazieneis, das man sich auf einem kleinen Platz schmecken lässt. Bei 23 Grad ist das genau das Richtige nach der Wanderung – frisch, cremig und lecker mit einem grandiosen Blick auf den Ätna im Hintergrund. 

Für uns war es ein perfekter Tag: ordentlich Bewegung, viel Aussicht und ein kleines, süßes Highlight oben im Dorf.


Die Zugfahrt nach Taormina ist wieder herrlich. Der Ätna wartet auf uns :




Auch heute wieder gut besucht. Die Fußgängerzone von Taormina:





Oscar Wilde war auch hier zu Gast.
Nämlich nach seiner Freilassung 1898 aus dem Gefängnis in England.
Taormina war damals bekannt für Künstler und „Exilierte“ die hier Kunst , Freiheit und Schutz suchten :



Der malerische Domplatz von Taormina. Natürlich gönnen wir uns hier ein Stück Pistazientorte und einen Espresso :









Am Goethe Platz beginnt unser Aufstieg:




Der Goethe Wanderweg ist gut begehbar. Oben ist unser Ziel schon zu sehen :




Wundervoll !




Bergblumen :



Blick vom Castello auf Castelmola :




Ein antiker Torbogen :




Blick auf die Küstenlandschaft :




Die fleißigen Wanderer :




Hier sind wir schon wieder auf dem Abstieg:







Hier einmal gefährlich nahe , unser neuer Lieblingsberg :







Montag, 6. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ganz nah am Ätna….

 ….ein Ausflug in die Nähe des Ätna nach Taormina gehört definitiv zu den schönsten Erlebnissen auf Sizilien. Schon während der Fahrt begleitet uns der imposante Vulkan – schneebedeckt und majestätisch erhebt er sich am Horizont. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, warme Sonnenstrahlen und immer wieder dieser atemberaubende Blick auf den Ätna, der die Landschaft einzigartig macht.


In Taormina angekommen, wird schnell klar, warum dieser Ort so beliebt ist. Die charmante Altstadt, die verwinkelten Gassen und die spektakuläre Lage hoch über dem Meer sorgen sofort für Urlaubsgefühl. Besonders beeindruckend ist das berühmte griechische Amphitheater, das nicht nur historisch faszinierend ist, sondern auch einen der schönsten Ausblicke Siziliens bietet – mit Blick auf das Meer und den Ätna zugleich. Auch die arabischen Bäder erzählen von der bewegten Geschichte der Insel und laden zu einer kleinen Zeitreise ein.

Nach dem kulturellen Teil zog es uns weiter hinunter zur Isola Bella. Diese kleine Insel, die durch einen schmalen Kiesstreifen mit dem Festland verbunden ist, gilt völlig zu Recht als die schönste Badeinsel der Region – eine echte Perle im Ionischen Meer. Das Wasser ist kristallklar, schimmert in intensiven Blautönen und lädt sofort zum Baden ein.

Schon die Zugfahrt macht uns glücklich! Wir haben bestes Wetter und schauen begeistert auf den Ätna :




Øyvind klebt förmlich am Fenster :




Ankunft in Taormina :




Eine wunderschöne historische Schalterhalle mit einer kleinen Ausstellung:




Während viele Touristen auf den Bus warten, wandern wir circa 2,5 Kilometer auf 400 Höhenmeter hinauf :




1787 wanderte hier auch Johann Wolfgang Goethe. Aus diesem Grund wird dieser Weg auch Goethe Wanderweg genannt. Der große Dichter beschrieb die Gegend rund um Taormina als „Paradies auf Erden“
Wir finden er hat recht :




Blick von oben auf den Bahnhof, auch hier ein toller Blick auf den Ätna :




Auch Øyvind genießt den Ausblick:




Das griechische Amphitheater gehört zu den am besten erhaltenen Theatern. Leider gelang uns nur ein Foto aus der Ferne. Obwohl der Eintritt16 Euro kostet gab es Zeitfenster und extrem lange Wartezeiten :





Die Hauptkirche von Taormina:




Blick in eine Höhlenkirche :




Eine sizilianische Patisserie Tradition genießen wir hier : Cannoli mit Pistazienfüllung :







Eine Perle im ionischen Meer , die Isola Bella :







Bei Niedrigwasser kann man auf den anderen Teil der Insel wandern :




Øyvind ist begeistert und stimmt ein „O‘ Sole Mio“ an :




Selfi von der Isola Bella:




Zum Abschluss unseres Besuches von Taormina besuchen wir noch den Stadtpark:











Hier sehen wir sogar noch Schildkröten:




Noch ein Bild vom Ätna ! Am Nachmittag leuchtet der Ätna besonders eindrucksvoll :





Sonntag, 5. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ EIn Tag in Siracusa...

…heute  haben wir Siracusa besucht, die faszinierende alte Stadt an der Südostküste Siziliens. 

Schon bei der Ankunft spürt man die besondere Atmosphäre – hier vermischen sich Meer, Geschichte und mediterranes Lebensgefühl auf einzigartige Weise.

Siracusa wurde im 8. Jahrhundert vor Christus von griechischen Siedlern gegründet und war bald eine der wichtigsten Städte in der antiken Welt. 
Noch heute spürt man die griechische Vergangenheit in den Tempeln, Theateranlagen und den engen Gassen der Altstadt.

Wir sind gemütlich durch die historische Altstadt Ortigia geschlendert, mit ihren engen Gassen, hellen Steinfassaden und sehenswerten Plätzen, an denen Caféduft  und Möwenrufe die Luft füllen. 
Der Blick aufs klare Meer war einfach magisch – tiefblaues ,klares Wasser.

Am Nachmittag ging es weiter zum „Ohr des Dionysos“, einer beeindruckenden Felshöhle im antiken Steinbruch von Neapolis. Die Akustik dort ist sagenhaft – man versteht, warum die Legende besagt, dass Dionysos hier Gespräche seiner Gefangenen belauscht haben soll. In der Stille der Höhle, zwischen hohen Felswänden, spürt man den Atem der Geschichte.

Siracusa hat uns echt verzaubert – ein Ort, an dem Antike und Gegenwart harmonisch ineinanderfließen und die Gastlichkeit zu Hause ist.

Los geht es am Morgen mit dem Zug :




Europa, hier die „MS Europa“ ist auch schon da :




Die Yacht für gut Betuchte ist auch da :




Herrliche Blicke aufs Meer :




Trotz 15 Grad Wassertemperatur sind die Badestellen schon sehr gut besucht :




Touristische Fortbewegungsmittel in der Stadt :








Sehenswerte Gassen :




Der Hauptplatz von Siracusa :




Blick auf die altehrwürdige Kathedrale:




Die moderne Kirche auf dem Foto ist das Santuario della Madonna delle Lacrime.
Sie wurde in den 1960er bis 1990er Jahren erbaut, um an die wundertätigen Tränen einer Madonna-Statue aus dem Jahr 1953 zu erinnern, und dominiert mit ihrer kegelförmigen, modernen Architektur die Skyline von Siracusa :





Ein tolles Bauwerk, heute leider geschlossen:




Beeindruckende Höhlen führen uns zum „Ohr des Dionysos“. Daneben gibt es aber auch ein Amphitheater und andere geschichtliche Sehenswürdigkeiten zu bewundern:










Heimfahrt nach Catania. Der Ätna lässt sich blicken :




Ein schöner Sonnenuntergang vom Zug aus beobachtet :