Donnerstag, 7. Mai 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ein toller Tag in der Neuen Nationalgalerie....

...heute hatte ich einen wirklich tollen Tag in der Neuen Nationalgalerie. Ich habe mehrere Ausstellungen besucht, und jede hatte auf ihre eigene Weise etwas Besonderes. 

Ein absolutes Highlight war das Beeple-Projekt mit den digitalen Robotikhunden, das auf einmal chaotisch, witzig und zugleich ziemlich beunruhigend wirkte. Zwischen Memes, Zukunftsvisionen und absurden Machtmenschen wie Mark Zuckerberg und Kim Jong Un entstand eine Mischung, die mich sehr beschäftigt hat. Besonders spannend fand ich auch, dass diese Figuren sogar "produktiv" werden und Bilder „ausscheiden“ – eine völlig verrückte, aber genau deshalb so treffende Idee.

Sehr beeindruckt hat mich außerdem die Ausstellung über das Berlin der 1910er bis 1930er Jahre. Sie hat die Stadt in einer Zeit voller Umbrüche und vielen verkehrlichen Neubauten gezeigt.Mit all ihrer Energie, Armut und Reichtum ,ihrem Tempo und ihren Gegensätzen. 

Natürlich waren für mich immer wieder die Bilder von Gerhard Richter ein Höhepunkt. Seine Arbeiten haben etwas sehr Eigenes: ruhig, konzentriert und doch voller Spannung. Oft besuche ich die Neue Nationalgalerie und schaue ob ein Bilderwechsel bei den Werken von Gerhardt Richter stattgefunden hat. Oft wird das Eingangsbildnis getauscht.

Insgesamt war es ein Tag, der kunstvoll, überraschend und wirklich inspirierend war...

Wartende Menschen vor der Neuen Nationalgalerie, das kann heute nur ein voller Erfolg werden :




Jetzt habe ich mich aber erschrocken. Der Diktator Kim Jong Un :



So viele Machtmenschen. Dazwischen der Beeple Erfinder Mike Winkelmann (hier nur von hinten zu sehen):




Die Roboter Hunde in Aktion :







Bilder aus Berlin der 1910er bis 1930er Jahre :










Die pulsierende Stadt und der Nahverkehr :




Unterwegs mit der Stadtbahn :




Hier auf dem Nordring zwischen Wedding und Jungfernheide unterwegs :



Ganz berühmt : Andy Warhol's Robot aus dem Jahre 1994 :




Immer wieder schön und einfach eine Augenweide. Die Werke von Gerhard Richter mit seiner Ausstellung "100 Bilder für Berlin" :











Mittwoch, 8. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ Wanderung nach Castelmola – immer den Ätna im Blick….

…unser heutiger Ausflug ging nach Castelmola, das kleine Bergdorf weit hoch über Taormina, wo der Ätna einen fast immer im Blick hat. 

Unsere Wanderung über den Goethe‑Weg, der sich in Serpentinen den Berg hinaufzieht ist anstrengend, aber schön. Sie ist nicht zu steil, aber lang genug, um am Ende so richtig wie ein kleiner Wander Erfolg anzufühlen. 

Links und rechts öffnen sich immer wieder neue Ausblicke – auf den Vulkan, auf das Meer und auf die Dörfer im Tal. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht, weil man ständig anhält, um zu fotografieren oder einfach nur zu schauen.

Oben in Castelmola angekommen, wartet eine Belohnung: ein riesiges Pistazieneis, das man sich auf einem kleinen Platz schmecken lässt. Bei 23 Grad ist das genau das Richtige nach der Wanderung – frisch, cremig und lecker mit einem grandiosen Blick auf den Ätna im Hintergrund. 

Für uns war es ein perfekter Tag: ordentlich Bewegung, viel Aussicht und ein kleines, süßes Highlight oben im Dorf.


Die Zugfahrt nach Taormina ist wieder herrlich. Der Ätna wartet auf uns :




Auch heute wieder gut besucht. Die Fußgängerzone von Taormina:





Oscar Wilde war auch hier zu Gast.
Nämlich nach seiner Freilassung 1898 aus dem Gefängnis in England.
Taormina war damals bekannt für Künstler und „Exilierte“ die hier Kunst , Freiheit und Schutz suchten :



Der malerische Domplatz von Taormina. Natürlich gönnen wir uns hier ein Stück Pistazientorte und einen Espresso :









Am Goethe Platz beginnt unser Aufstieg:




Der Goethe Wanderweg ist gut begehbar. Oben ist unser Ziel schon zu sehen :




Wundervoll !




Bergblumen :



Blick vom Castello auf Castelmola :




Ein antiker Torbogen :




Blick auf die Küstenlandschaft :




Die fleißigen Wanderer :




Hier sind wir schon wieder auf dem Abstieg:







Hier einmal gefährlich nahe , unser neuer Lieblingsberg :







Montag, 6. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ganz nah am Ätna….

 ….ein Ausflug in die Nähe des Ätna nach Taormina gehört definitiv zu den schönsten Erlebnissen auf Sizilien. Schon während der Fahrt begleitet uns der imposante Vulkan – schneebedeckt und majestätisch erhebt er sich am Horizont. Das Wetter zeigt sich von seiner besten Seite: strahlend blauer Himmel, warme Sonnenstrahlen und immer wieder dieser atemberaubende Blick auf den Ätna, der die Landschaft einzigartig macht.


In Taormina angekommen, wird schnell klar, warum dieser Ort so beliebt ist. Die charmante Altstadt, die verwinkelten Gassen und die spektakuläre Lage hoch über dem Meer sorgen sofort für Urlaubsgefühl. Besonders beeindruckend ist das berühmte griechische Amphitheater, das nicht nur historisch faszinierend ist, sondern auch einen der schönsten Ausblicke Siziliens bietet – mit Blick auf das Meer und den Ätna zugleich. Auch die arabischen Bäder erzählen von der bewegten Geschichte der Insel und laden zu einer kleinen Zeitreise ein.

Nach dem kulturellen Teil zog es uns weiter hinunter zur Isola Bella. Diese kleine Insel, die durch einen schmalen Kiesstreifen mit dem Festland verbunden ist, gilt völlig zu Recht als die schönste Badeinsel der Region – eine echte Perle im Ionischen Meer. Das Wasser ist kristallklar, schimmert in intensiven Blautönen und lädt sofort zum Baden ein.

Schon die Zugfahrt macht uns glücklich! Wir haben bestes Wetter und schauen begeistert auf den Ätna :




Øyvind klebt förmlich am Fenster :




Ankunft in Taormina :




Eine wunderschöne historische Schalterhalle mit einer kleinen Ausstellung:




Während viele Touristen auf den Bus warten, wandern wir circa 2,5 Kilometer auf 400 Höhenmeter hinauf :




1787 wanderte hier auch Johann Wolfgang Goethe. Aus diesem Grund wird dieser Weg auch Goethe Wanderweg genannt. Der große Dichter beschrieb die Gegend rund um Taormina als „Paradies auf Erden“
Wir finden er hat recht :




Blick von oben auf den Bahnhof, auch hier ein toller Blick auf den Ätna :




Auch Øyvind genießt den Ausblick:




Das griechische Amphitheater gehört zu den am besten erhaltenen Theatern. Leider gelang uns nur ein Foto aus der Ferne. Obwohl der Eintritt16 Euro kostet gab es Zeitfenster und extrem lange Wartezeiten :





Die Hauptkirche von Taormina:




Blick in eine Höhlenkirche :




Eine sizilianische Patisserie Tradition genießen wir hier : Cannoli mit Pistazienfüllung :







Eine Perle im ionischen Meer , die Isola Bella :







Bei Niedrigwasser kann man auf den anderen Teil der Insel wandern :




Øyvind ist begeistert und stimmt ein „O‘ Sole Mio“ an :




Selfi von der Isola Bella:




Zum Abschluss unseres Besuches von Taormina besuchen wir noch den Stadtpark:











Hier sehen wir sogar noch Schildkröten:




Noch ein Bild vom Ätna ! Am Nachmittag leuchtet der Ätna besonders eindrucksvoll :