Sonntag, 21. Juni 2026

+++ TELEGRAMM +++ Knapp 100 km pures Glück: Schweden von seiner schönsten Seite

….was für ein Tag! Bei perfekten 25 Grad und mit Rückenwind sind wir heute von Göteborg über Kungälv nach Trollhättan geradelt.

Das absolute Highlight: Die imposante Bohus Festung in Kungälv. Wenn die Sonne scheint, die Burg thront und das Fahrrad fast von alleine läuft – dann weiß man, warum man sich auf diese Tour begeben hat.


Die knapp 100 Kilometer heute waren pures Radl-Vergnügen und Schweden hat uns heute absolut verzaubert. Beine müde, Kopf frei, Herz voll. Morgen geht es weiter!


Ankunft in Göteborg! Blick auf das berühmte Lippenstifthaus :




Auch die Oper der Stadt zeigt sich heute sehr fotogen und einladend :




Skandinavische Radwanderung , das macht Spaß :





Ankunft in Kungälv. Blick auf die Festung Bohus. Der Turm der Festung „Vaters Hut“ war früher ein Gefängnis:




Eine Ausstellung am Straßenrand zum Thema Liebe :




Ich habe mich sofort in den knuffigen Bären verliebt :




Øyvind macht es sich derweil im Liebesstuhl bequem :




Hoch über Trollhättan gibt es einen Panorama Aussichtspunkt mit Blick auf die Schleusenanlagen der Stadt :




Trollhättan gefällt uns richtig gut. Vielsagend nennt man sich auch das schwedische Trollywood :









Samstag, 20. Juni 2026

+++ TELEGRAMM +++ Bahn-Chaos hinter uns, Ostsee vor uns….

….. nach einem nervenaufreibenden Tag mit der Bahn fühlte sich die Ankunft in Hamburg wie ein kleiner Sieg an.Wir radelten zufrieden die Außenalster entlang.

Die Weiterreise nach Kiel war dann noch einmal ein kleines Theater.

Jetzt steht sie im Hafen und wartet auf uns: Die Stena Scandinavica. Der Stress der letzten Stunden ist vergessen – nun heißt es: Leinen los und ab auf die Ostsee! 


Puhhh…endlich in Hamburg:




Radeln in Hamburg. Ganz entspannt an der Außenalster entlang :









Øyvind ist für Schweden bereit :



















Sonntag, 10. Mai 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ein schöner Tag im Berliner Ensemble....

 ...heute war ich endlich mal wieder im Berliner Ensemble und habe eine wirklich beeindruckende Hausführung durch das historische Theater am Schiffbauerdamm gemacht. Das Gebäude, erbaut1892, strahlt eine faszinierende Atmosphäre aus – von den alten Sälen über die originalen Details bis hin zu den Spuren vergangener Inszenierungen, besonders aus der Brecht-Ära seit 1954.

Die Führung hat viel gezeigt: versteckte Gänge, die Bühnentechnik und Geschichten aus über hundert Jahren Theatergeschichte, die das Haus lebendig wirken lassen. Wir besuchten sogar die Unterbühne die sich immer noch auf ehemaligen Panzerrädern, gesponsert von der Roten Armee dreht. Eine Initiative von Helene Weigel.Total spannend! Schließlich fiel auch ab und an das automatische Licht aus und und wir leuchteten mit unseren Handy Taschenlampen. Irgendwie eine Abenteuerführung mit hochmotivierten Mitarbeitern des Berliner Ensembles

Danach habe ich das Hoffest besucht – eine tolle Mischung aus Musik, Essen, Familienaktionen und ganz entspannter Stimmung im Hof!

Willkommen !




Blick in den Zuschauersaal. Der herbei geschaffte Tisch ist der Original Regie Tisch von Berthold Brecht. Wir erfuhren viel über den Dramatiker , Dichter und Regisseur der das epische Theater entwickelte :







Das Bühnenbild der heutigen Veranstaltung "3 Schwestern" von Anton Tschechow :



Wusstet Ihr das ? Auf Weisung von Berthold Brecht und Helene Weigel wurde dieser Reichsadler im Besucherraum  mit roter Farbe ausgekreuzt . Sogar langjährige Berliner Ensemble Besucher kannten dieses interessante Detail nicht :




Dann ging es hinaus zum Hoffest mit viel Live Musik und leckeren Genüssen : 




Das Brecht Denkmal :





Der Stuhl von Helene Weigel :





Ich fühle mich neben der Winke Katze wohl : 




Donnerstag, 7. Mai 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ein toller Tag in der Neuen Nationalgalerie....

...heute hatte ich einen wirklich tollen Tag in der Neuen Nationalgalerie. Ich habe mehrere Ausstellungen besucht, und jede hatte auf ihre eigene Weise etwas Besonderes. 

Ein absolutes Highlight war das Beeple-Projekt mit den digitalen Robotikhunden, das auf einmal chaotisch, witzig und zugleich ziemlich beunruhigend wirkte. Zwischen Memes, Zukunftsvisionen und absurden Machtmenschen wie Mark Zuckerberg und Kim Jong Un entstand eine Mischung, die mich sehr beschäftigt hat. Besonders spannend fand ich auch, dass diese Figuren sogar "produktiv" werden und Bilder „ausscheiden“ – eine völlig verrückte, aber genau deshalb so treffende Idee.

Sehr beeindruckt hat mich außerdem die Ausstellung über das Berlin der 1910er bis 1930er Jahre. Sie hat die Stadt in einer Zeit voller Umbrüche und vielen verkehrlichen Neubauten gezeigt.Mit all ihrer Energie, Armut und Reichtum ,ihrem Tempo und ihren Gegensätzen. 

Natürlich waren für mich immer wieder die Bilder von Gerhard Richter ein Höhepunkt. Seine Arbeiten haben etwas sehr Eigenes: ruhig, konzentriert und doch voller Spannung. Oft besuche ich die Neue Nationalgalerie und schaue ob ein Bilderwechsel bei den Werken von Gerhardt Richter stattgefunden hat. Oft wird das Eingangsbildnis getauscht.

Insgesamt war es ein Tag, der kunstvoll, überraschend und wirklich inspirierend war...

Wartende Menschen vor der Neuen Nationalgalerie, das kann heute nur ein voller Erfolg werden :




Jetzt habe ich mich aber erschrocken. Der Diktator Kim Jong Un :



So viele Machtmenschen. Dazwischen der Beeple Erfinder Mike Winkelmann (hier nur von hinten zu sehen):




Die Roboter Hunde in Aktion :







Bilder aus Berlin der 1910er bis 1930er Jahre :










Die pulsierende Stadt und der Nahverkehr :




Unterwegs mit der Stadtbahn :




Hier auf dem Nordring zwischen Wedding und Jungfernheide unterwegs :



Ganz berühmt : Andy Warhol's Robot aus dem Jahre 1994 :




Immer wieder schön und einfach eine Augenweide. Die Werke von Gerhard Richter mit seiner Ausstellung "100 Bilder für Berlin" :











Mittwoch, 8. April 2026

+++ TELEGRAMM +++ Wanderung nach Castelmola – immer den Ätna im Blick….

…unser heutiger Ausflug ging nach Castelmola, das kleine Bergdorf weit hoch über Taormina, wo der Ätna einen fast immer im Blick hat. 

Unsere Wanderung über den Goethe‑Weg, der sich in Serpentinen den Berg hinaufzieht ist anstrengend, aber schön. Sie ist nicht zu steil, aber lang genug, um am Ende so richtig wie ein kleiner Wander Erfolg anzufühlen. 

Links und rechts öffnen sich immer wieder neue Ausblicke – auf den Vulkan, auf das Meer und auf die Dörfer im Tal. Man merkt gar nicht, wie die Zeit vergeht, weil man ständig anhält, um zu fotografieren oder einfach nur zu schauen.

Oben in Castelmola angekommen, wartet eine Belohnung: ein riesiges Pistazieneis, das man sich auf einem kleinen Platz schmecken lässt. Bei 23 Grad ist das genau das Richtige nach der Wanderung – frisch, cremig und lecker mit einem grandiosen Blick auf den Ätna im Hintergrund. 

Für uns war es ein perfekter Tag: ordentlich Bewegung, viel Aussicht und ein kleines, süßes Highlight oben im Dorf.


Die Zugfahrt nach Taormina ist wieder herrlich. Der Ätna wartet auf uns :




Auch heute wieder gut besucht. Die Fußgängerzone von Taormina:





Oscar Wilde war auch hier zu Gast.
Nämlich nach seiner Freilassung 1898 aus dem Gefängnis in England.
Taormina war damals bekannt für Künstler und „Exilierte“ die hier Kunst , Freiheit und Schutz suchten :



Der malerische Domplatz von Taormina. Natürlich gönnen wir uns hier ein Stück Pistazientorte und einen Espresso :









Am Goethe Platz beginnt unser Aufstieg:




Der Goethe Wanderweg ist gut begehbar. Oben ist unser Ziel schon zu sehen :




Wundervoll !




Bergblumen :



Blick vom Castello auf Castelmola :




Ein antiker Torbogen :




Blick auf die Küstenlandschaft :




Die fleißigen Wanderer :




Hier sind wir schon wieder auf dem Abstieg:







Hier einmal gefährlich nahe , unser neuer Lieblingsberg :