Dienstag, 4. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Radtour durch den Korkeichenwald….

 

….heute starteten wir unsere erste Etappe. Es ging vom Castillo de Castellar nach Algeciras. Die Fahrt führte durch wunderschöne Korkeichenwälder und meistens auf ruhigen Seitenstraßen. Daneben haben wir unglaublich viele Störche gesehen. Überall außerhalb der Städte klappert es….

Algeciras, so das Vorurteil, ist keine schöne Stadt. Eben eine typische Hafenstadt für Menschen die von/nach Afrika reisen wollen. Dennoch wollten wir das Vorurteil nicht wirken lassen und haben versucht ein paar sehenswerte Stellen zu finden.

Einer der schönsten mediterranen Bäume ist die Korkeiche. Die mächtige rissige Rinde gibt ihr viel mediterranes Flair. Dabei ist die immergrüne Korkeiche auch ein ökologisch wertvoller Baum. Mehrere Korkernten im Laufe aller 9- 11 Jahre bringen bis zu 200 Kilogramm Kork je Baum. Dieser wird dann 6 Monate getrocknet und stabilisiert. Später wird die Korkrinde mit Wasser gekocht und weiter verarbeitet.

Für mich ein unglaublich faszinierender Baum :


Gerade wurde der untere Teil frisch geschält. Die Arbeiter gehen sehr vorsichtig vor, denn die Mutterrinde darf nicht beschädigt werden :









Auf einem Privat Grundstück steht diese sehenswerte Kirche. Diese hätten wir gerne besichtigt, so bleibt nur ein schönes Erinnerungsfoto aus der Ferne :



Störche, überall begegnen uns diese Vögel und man hört ihr Klappern. Ganz klar, die Vögel überwintern hier in großen Vogelschwärmen :



Manche Störche haben sich sogar einen Mehrfamilienstrommast gemietet. Das senkt offenbar die Kosten :




Auch noch nie gesehen. Inmitten eines Gebüschs finden wir dieses Wespennest :




Stadtrundgang in Algeciras. Wie versprochen ein paar Bilder der verschmähten Stadt. Ihr werdet feststellen, die Stadt hat auch angenehme Seiten zu bieten :


















Bei 27 Grad Temperatur gönnen wir uns ein zugegeben nicht sehr kleines Eis. Der Geschmack ist sehr sehr lecker :





Im Hintergrund auf dem Tisch steht mein viel viel kleinerer Eisbecher :





Montag, 3. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Traumaufenthalt auf dem Castillo de Castellar….

 

Heute geht es los. In einem Landgasthof mit vorzüglichen Speisen treffen wir unsere Reiseleitung von W&K. Mit Maria und Marc besprechen wir unsere andalusische Radtour:



Ich genieße unter Aufsicht dieser Dame gegrillten Kabeljau:




Hurra , die Räder sind da !!!
Besonders beeindruckend heute : Wir übernachten in diesem Kastell. Das Castillo de Castellar wurde im 7. Jahrhundert gebaut und entwickelte sich ab den 1960ziger Jahren zu einem Rückzugsort künstlerisch bewanderter Menschen, die das leerstehende Kastell für sich eroberten.
Erst später kaufte die Tugasa Hotelgruppe das Gelände und eröffnete hier inmitten der Künstlerhochburg ein Hotel :





Ist das nicht herrlich ? Wir genießen die Stille, die Blumen und Pflanzenvielfalt auf dem Gelände. Leider sind nur noch wenige Künstler hier, doch an manchen Häusern werden noch Handarbeiten zum Verkauf und zur Besichtigung angeboten :






Überall gibt es schöne Blüten zu sehen. Øyvind zeigt mir einen Busch mit Maracuja Blüten. Ein wahres Wunderwerk der Natur :






Die besondere Blütenform der Passionsblume soll zur Namensgebung beigetragen haben. Missionare, die die Frucht nach Europa brachten, glaubten an der Blüte den Leidensweg Christus zu erkennen. Die Kronenblätter sollen die Dornenkrone zeigen, fünf Staubblätter sind seine Wunden und die drei Griffelnarben erinnern an Jesus und seine beiden Leidensgenossen am Kreuz.
Übrigens, wusstet ihr, dass die Maracuja in der Botanik eine Beere ist ?





Zurück zu unserem Kastell. Blick von oben und die herrliche Umgebung :





Wir schauen auf dem Stausee von Guadarranque :








Palmenfrucht :





Um 20.15 Uhr , für deutsche Verhältnisse schon ganz schön spät, öffnet das einzige Restaurant der Gegend. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn es gibt verführerische Speisen :








Ein iberisches Wildschwein wird hier von mir erlegt. Der Geschmack herrlich :





Abendliche Eindrücke von unserem Kastell. Schade, dass wir euch nicht den herrlichen Blumenduft übermitteln können :








Verführerische Blickpunkte in den schmalen Gassen:








Samstag, 1. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Auf geht‘s: Wir fliegen nach Madrid….

 ….unser langersehnter Herbsturlaub steht auf dem Plan. Wir fliegen nach Madrid und fahren dann mit dem Zug nach Málaga. Dort treffen wir Maria und Marc. Mit Ihrem neuen Radreiseunternehmen W&K, welches für Wege & Kultur steht wollen sie uns interessante Fahrradstrecken und abgelegene Orte in Andalusien zeigen.

Der Beginn unserer Reise ist erst einmal phantastisch. Am BER funktioniert dieses Mal alles und auch der Flug mit IBERIA verläuft problemlos. In Madrid erwarten uns Sonnenschein und 26 Grad. WOW, da müssen sofort kurze Hosen und Sandalen ausgepackt werden…..

Fluglotse Øyvind lässt es sich nicht nehmen und weißt die Maschine in ihre Parkposition ein :






Über den Wolken ist es wirklich herrlich. Blick  auf die schon schneebedeckten Berge der Pyrenäen









Ankunft in Madrid. Der Flughafen hat einen netten Charme der 70ziger Jahre. Das wirkt dann schon wieder futuristisch:





In der Innenstadt wird gleich eine Eisdiele angestrebt. Wir finden hier wahnsinnig interessante Eiskreationen. Ich esse ein Käseeis „Grana Padano“ welches tatsächlich an den langgereiften Hartkäse erinnert. Sogar an die körnige Struktur des Käses hat man bei der Produktion der Eissorte gedacht. Einfach spanisch lecker !





Wir laufen nun zum Bahnhof Puerta da Atocha. Es ist der zweite Fernbahnhof Madrids im Zentrum der Stadt :




Wer Zeit in Madrid hat, sollte sich den Bahnhof unbedingt einmal anschauen. Ursprünglich wurde der Bahnhof als Kopfbahnhof angelegt. Heute ist die ehemalige Bahnhofshalle eine besondere Attraktion….:




….denn die ehemalige Bahnhofshalle wurde als tropisches Palmenparadies neugestaltet und dient nun als Wartehalle und Treffpunkt der Madridlenen :




Pünktlich erreichen wir den Zug nach Málaga. Dieser Hochgeschwindigkeitszug bringt uns in 2,5 Stunden nach Málaga. Einziger Halt, wo man natürlich auch aussteigen möchte, ist Córdoba:




Ach wie werden wir in der 1.Klasse verwöhnt. Es gibt eine kleine Zwischenmahlzeit mit Snacks und Bier :





Ankunft in Málaga, der Bahnhof hat den wunderschönen Namen Málaga Maria Zamprano und erinnert an die berühmte Philosophin und Lyrikerin die in der Nähe von Málaga gelebt hat :




Wir wandern am Abend zur „Muelle Uno“ - der Hafenpromenade der Stadt. Die teilweise überdachte Hafenpromenade präsentiert sich als offenes Einkaufszentrum, Galerie und Bühne für Laienkünstler. Von hier schaut man auf den Leuchtturm und auf die im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffe :



Bei den abendlichen Temperaturen von 22 Grad, den vielen Bars und Eisdielen kommt richtig Urlaubsstimmung auf :



Der „Farola de Málaga“ lädt zur Besichtigung ein. Gebaut wurde dieser Leuchtturm von 1816-1817 :





Bilder aus der Innenstadt. Rund um die Kathedrale findet heute eine kleine Prozession statt. Wir lassen uns durch die Stadt treiben und laufen etwas mit:






Dieses wunderschöne Amphitheater wurde zu Zeiten Augustus gebaut und zufällig im Jahre 1951 unterhalb der Burganlage Alcazaba entdeckt und wunderschön restauriert :




Es gibt noch einen mitternächtlichen Snack , neben den vielen offenen Eisdielen finden wir diese Bäckerei.Wir genießen diese Empanadas. Diese Teigtaschen sind hier liebevoll von Hand gebacken und unterschiedlich gefüllt. Das ist doch perfekt für die Einkaufszone: Einkaufstaschen tragen und Teigtaschen genießen:




Ein himmlischer Genuss! Welche Füllung hättet Ihr denn gerne ?



Gute Nacht aus Málaga……