Dienstag, 4. Mai 2010

Ruhetag in Funchal....



..nach unserer gestrigen Wanderung ,die mit ihren knapp 35 km. unerwartet lang geworden war, beschlossen wir heute so etwas wie einen Ruhetag in Funchal einzulegen.

Ruhig wird es bei uns zwar nie , aber der Anfang mit etwas Ausruhen auf der Dachterrasse unseres Hotels war gemacht :




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Später ging es zum Fisch- und Gemüsemarkt in die Innenstadt. Was würden wir denn heute abend für einen Fisch essen ???
Degenfisch ?





...oder ein leckeres Thunfischsteak ???





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Auf jeden Fall besorgten wir schon einmal das Dessert. Leckere Maracuja Früchte in den verschiedensten Variationen wie Bananen Maracuja , Apfel Maracuja oder auch Tomaten Maracuja. Vorsicht! Seltene Maracuja Sorten erreichen manchmal jedoch einen Kilogrammpreis von bis zu 25,00 €







Hier unsere kleine Auswahl:








Natürlich gibt es auch auf der schwimmenden Blumeninsel im Atlantik auch Blumen zu kaufen:






Montag, 3. Mai 2010

Auf der Levada do Norte zum Cabo Cirao...

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Die Levada do Norte ist eine der jüngsten Levadas auf Madeira. Die Bauzeit und ständigen Erweiterungen dauerten von 1939 bis 1969. In Spitzenzeiten soll diese Levada 1000 Liter Wasser pro
Sekunde befördern können. Der Wandertourist merkt von diesen rasanten Geschwindigkeiten kaum etwas , da nach den letzten Unwettern etliche Teile der Levada stark beschädigt sind.
Somit muss der fleissige Wanderer an einigen Stellen Schwindelfreiheit und Kletterkünste mitbringen.
Zunächst beginnt die Levada do Norte sehr sanft und man spaziert quasi durch die Gärten der Einheimischen. Die freundlichen Portugiesen hören sehr gerne – je nach Temperament – Musik und begrüßen den Wanderer freundlich :



Erste Schwierigkeit - ein kurzer Tunnel :

....ein Fels ist im Weg :

Vorsicht !!! Akute Abrutschgefahr :


Hier wurde eine Wanderbrücke nebst Levada abgerissen. Jetzt sind
Kletterkünste und Umwege nötig:




Endlich der Cabo Girao ist erreicht. -->Der Cabo Girao ist mit 580 Metern eine der größten Klippen in der Welt und damit eine Sehenswürdigkeit mit guter Aussicht.





Blick nach unten - Atemberaubend:





Auch portugiesische Tourismusmanager träumen vom Größenwahn. Demnächst soll der Cabo Girao zur Tourismusattraktion ala Grand Canyon ausgebaut werden. Braucht das wirklich jemand ???






Sonntag, 2. Mai 2010

Bom Dia Funchal !!!


Nun sind wir in die Hauptstadt Madeiras nach Funchal gereist. Hier gaben wir unseren Mietwagen ab.
Für seine tollen Fahrkünste hat sich Stephan ein großes Eis redlich verdient.





Als Übernachtungsquartier empfahl uns Lutz das altehrwürdige Hotel Monte Carlo. Hier einige englische Einblicke und traumhafte Ausblicke von der Stadt Funchal:







Blick von der Dachterasse. Besonders schön sind die violett blühenden Jacaranda Bäume zu sehen:







Unser Zimmer lag traumhaft auf der Dachterrasse am Pool :







Erste Spaziergänge durch Funchal:











Samstag, 1. Mai 2010

Wanderpech auf Madeira....



....der moderne Wanderer läuft nicht einfach so auf seine Wandertouren , sondern plant mit den modernen Hilfsmitteln wie GPS System , Reiseführer und aktuellen Karten seine Wanderroute.
Dennoch weiß man nie so ganz was einem auf den Touren so unplanmäßiges passieren kann.

Der Tag auf Madeira begann etwas Wolkenverhangen. Ein Umstand der uns keine großen Sorgen bereitete , denn die letzten Tage waren ja sehr sonnig verlaufen. Also ging es los nach Santa Magdalena.Unterwegs wie immer herrliche Aussichten:










Später die erste Hiobsbotschaft. Der Wanderweg endete hier abrupt. Stephan musste sich jetzt erst einmal - sichtlich enttäuscht - ausruhen:








Die zweite schlechte Nachricht: Der Levadaweg war nicht passierbar. Somit mussten wir auch auf dieser Wanderung umkehren.







Und der dritte Abbruch der Wanderung geschah, als eine neu gebaute Straße im Nirgendwo endete:







Dennoch oder gerade trotz der vielen Wanderabbrüche hatten wir eine Kilometerdistanz von knapp 20 Kilometern und einen Höhenunterschied von cirka 1200 Meter bewältigt:





Freitag, 30. April 2010

Unterwegs auf der grünen Levada .....



....eigentlich gibt es keine grüne Levada. Ich jedoch nannte unsere heutige Wandertour so, weil mir die Wanderroute so unglaublich grün vorkam und man überall Farne , Blumen und dergleichen sah.
Tatsächlich waren wir aber auf der Levada Nova unterwegs.Diese Levada ist leicht passierbar und bietet dem erfahrenen Wanderer kaum Schwierigkeiten. Lediglich Schwindelsicher muss man sein, denn manche Brücken verfügen über kein gesichertes Geländer.


Hier nun einige Bilder von unserer Wanderung :
















Stephan ist schwindelsicher - Sicher ?







Schöne Blumen auf der Blumeninsel :










Nach schon 12 km. erreichten wir das Örtchen Ponto do Pargo und damit den westlichsten Punkt der Insel Madeira , markiert durch einen kleinen , nicht mehr im Betrieb befindlichen Leuchtturm....






Heute nur noch ein Museum :






Traumhafte Ausblicke vom Leuchtturm :




Donnerstag, 29. April 2010

Ratgeber: Essen auf Madeira ....


....natürlich wanderten wir auch heute wieder ordentlich, doch ich möchte mich einem anderen Thema widmen.Nun fahren wir schon das dritte Jahr hintereinander nach Madeira. In diesem Jahr denken wir aber nun UNSER Restaurant gefunden zu haben , nämlich das "Restaurante Orka" in Porto Moniz.
Eigentlich wirkt das "Restaurante Orka" gar nicht so einladend, denn ein viel zu großer Gastraum lassen auf eine geschmacklose Großküche schließen die ja nun nicht nach unserem Geschmack ist.

Doch wir hatten uns getäuscht, denn im "Orka" findet man sehr geschmackvolle Speisen , freundliche und zuvorkommende Bedienung und eine erlesene Speisen- und Getränkeauswahl vor:





Leckere Vorspeise - Madeira Fischsuppe :






Degenfisch - hier garniert mit einheimischer Banane:






...nochmal Degenfisch , nun aber mit Maracuja :






Andere Fischspezialitäten gibt es natürlich auch - hier gegrillter Schwertfisch :






...oder aber Thunfisch mit Mais :






Und das schmeckt wunderbar ! Konrads Tipp : Esst leckeren Fisch auf Madeira :







Schönes Stillleben, besonders nach einem angenehmen Essen :



Mittwoch, 28. April 2010

Auf verbotenen (Wander)wegen ....


...die Insel Madeira erlebte im Februar 2010 ein sehr schweres Unwetter. In der Folge mussten Strassen und Wege für den Publikumsverkehr gesperrt werden.
Wir bekamen heute auch einige dieser Einschränkungen mit und mussten eine Wanderung vorzeitig abbrechen.
Rechtzeitig wurde uns dieser Abbruch aber schon angekündigt , dennoch versuchten wir bis zu den Levada Bauarbeitern voranzudringen und dort nach den Stand der Begehbarkeit zu fragen :








Auf den ersten Metern nicht nur eitel Sonnenschein , sondern auch sehr schöne Ausblicke:












Hier jedoch der erste Schwierigkeitsgrad. Eine abgebrochene Levada Betonbrücke. Ein gefahrloses Passieren noch möglich:






Zwischendurch wieder ein enger Tunnel - Passieren ebenfalls möglich :







Hier ging es jedoch nicht mehr weiter - denn nach diesem Wasserfall erwarteten uns nach Angaben der Bauarbeiter fehlende bzw. brüchige Levada Trittplatten in einem 1,1 Km. langen Tunnel :






Die Vernunft gebot uns ein Umkehren.


Am Nachmittag wandelten wir schon wieder auf verbotenen Spuren. Jetzt hatte es uns eine alte ausgediente Straße angetan:











Vergessene Wanderwege....







Stephan fotografierte wie ein Weltmeister die herrliche Umgebung :