Montag, 3. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Traumaufenthalt auf dem Castillo de Castellar….

 

Heute geht es los. In einem Landgasthof mit vorzüglichen Speisen treffen wir unsere Reiseleitung von W&K. Mit Maria und Marc besprechen wir unsere andalusische Radtour:



Ich genieße unter Aufsicht dieser Dame gegrillten Kabeljau:




Hurra , die Räder sind da !!!
Besonders beeindruckend heute : Wir übernachten in diesem Kastell. Das Castillo de Castellar wurde im 7. Jahrhundert gebaut und entwickelte sich ab den 1960ziger Jahren zu einem Rückzugsort künstlerisch bewanderter Menschen, die das leerstehende Kastell für sich eroberten.
Erst später kaufte die Tugasa Hotelgruppe das Gelände und eröffnete hier inmitten der Künstlerhochburg ein Hotel :





Ist das nicht herrlich ? Wir genießen die Stille, die Blumen und Pflanzenvielfalt auf dem Gelände. Leider sind nur noch wenige Künstler hier, doch an manchen Häusern werden noch Handarbeiten zum Verkauf und zur Besichtigung angeboten :






Überall gibt es schöne Blüten zu sehen. Øyvind zeigt mir einen Busch mit Maracuja Blüten. Ein wahres Wunderwerk der Natur :






Die besondere Blütenform der Passionsblume soll zur Namensgebung beigetragen haben. Missionare, die die Frucht nach Europa brachten, glaubten an der Blüte den Leidensweg Christus zu erkennen. Die Kronenblätter sollen die Dornenkrone zeigen, fünf Staubblätter sind seine Wunden und die drei Griffelnarben erinnern an Jesus und seine beiden Leidensgenossen am Kreuz.
Übrigens, wusstet ihr, dass die Maracuja in der Botanik eine Beere ist ?





Zurück zu unserem Kastell. Blick von oben und die herrliche Umgebung :





Wir schauen auf dem Stausee von Guadarranque :








Palmenfrucht :





Um 20.15 Uhr , für deutsche Verhältnisse schon ganz schön spät, öffnet das einzige Restaurant der Gegend. Doch das Warten hat sich gelohnt, denn es gibt verführerische Speisen :








Ein iberisches Wildschwein wird hier von mir erlegt. Der Geschmack herrlich :





Abendliche Eindrücke von unserem Kastell. Schade, dass wir euch nicht den herrlichen Blumenduft übermitteln können :








Verführerische Blickpunkte in den schmalen Gassen:








Samstag, 1. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Auf geht‘s: Wir fliegen nach Madrid….

 ….unser langersehnter Herbsturlaub steht auf dem Plan. Wir fliegen nach Madrid und fahren dann mit dem Zug nach Málaga. Dort treffen wir Maria und Marc. Mit Ihrem neuen Radreiseunternehmen W&K, welches für Wege & Kultur steht wollen sie uns interessante Fahrradstrecken und abgelegene Orte in Andalusien zeigen.

Der Beginn unserer Reise ist erst einmal phantastisch. Am BER funktioniert dieses Mal alles und auch der Flug mit IBERIA verläuft problemlos. In Madrid erwarten uns Sonnenschein und 26 Grad. WOW, da müssen sofort kurze Hosen und Sandalen ausgepackt werden…..

Fluglotse Øyvind lässt es sich nicht nehmen und weißt die Maschine in ihre Parkposition ein :






Über den Wolken ist es wirklich herrlich. Blick  auf die schon schneebedeckten Berge der Pyrenäen









Ankunft in Madrid. Der Flughafen hat einen netten Charme der 70ziger Jahre. Das wirkt dann schon wieder futuristisch:





In der Innenstadt wird gleich eine Eisdiele angestrebt. Wir finden hier wahnsinnig interessante Eiskreationen. Ich esse ein Käseeis „Grana Padano“ welches tatsächlich an den langgereiften Hartkäse erinnert. Sogar an die körnige Struktur des Käses hat man bei der Produktion der Eissorte gedacht. Einfach spanisch lecker !





Wir laufen nun zum Bahnhof Puerta da Atocha. Es ist der zweite Fernbahnhof Madrids im Zentrum der Stadt :




Wer Zeit in Madrid hat, sollte sich den Bahnhof unbedingt einmal anschauen. Ursprünglich wurde der Bahnhof als Kopfbahnhof angelegt. Heute ist die ehemalige Bahnhofshalle eine besondere Attraktion….:




….denn die ehemalige Bahnhofshalle wurde als tropisches Palmenparadies neugestaltet und dient nun als Wartehalle und Treffpunkt der Madridlenen :




Pünktlich erreichen wir den Zug nach Málaga. Dieser Hochgeschwindigkeitszug bringt uns in 2,5 Stunden nach Málaga. Einziger Halt, wo man natürlich auch aussteigen möchte, ist Córdoba:




Ach wie werden wir in der 1.Klasse verwöhnt. Es gibt eine kleine Zwischenmahlzeit mit Snacks und Bier :





Ankunft in Málaga, der Bahnhof hat den wunderschönen Namen Málaga Maria Zamprano und erinnert an die berühmte Philosophin und Lyrikerin die in der Nähe von Málaga gelebt hat :




Wir wandern am Abend zur „Muelle Uno“ - der Hafenpromenade der Stadt. Die teilweise überdachte Hafenpromenade präsentiert sich als offenes Einkaufszentrum, Galerie und Bühne für Laienkünstler. Von hier schaut man auf den Leuchtturm und auf die im Hafen liegenden Kreuzfahrtschiffe :



Bei den abendlichen Temperaturen von 22 Grad, den vielen Bars und Eisdielen kommt richtig Urlaubsstimmung auf :




Der „Farola de Málaga“ lädt zur Besichtigung ein. Gebaut wurde dieser Leuchtturm von 1816-1817 :





Bilder aus der Innenstadt. Rund um die Kathedrale findet heute eine kleine Prozession statt. Wir lassen uns durch die Stadt treiben und laufen etwas mit:






Dieses wunderschöne Amphitheater wurde zu Zeiten Augustus gebaut und zufällig im Jahre 1951 unterhalb der Burganlage Alcazaba entdeckt und wunderschön restauriert :




Es gibt noch einen mitternächtlichen Snack , neben den vielen offenen Eisdielen finden wir diese Bäckerei.Wir genießen diese Empanadas. Diese Teigtaschen sind hier liebevoll von Hand gebacken und unterschiedlich gefüllt. Das ist doch perfekt für die Einkaufszone: Einkaufstaschen tragen und Teigtaschen genießen:




Ein himmlischer Genuss! Welche Füllung hättet Ihr denn gerne ?



Gute Nacht aus Málaga……


Montag, 8. August 2022

+++ TELEGRAMM +++ Ein langes Wochenende in Hamburg , Kiel und Oslo….

 …..ausgerechnete an einem der heißesten Tage geht es los. Draußen sind 37 Grad und uns fällt nichts Besseres ein, als mit dem Zug nach Hamburg zu fahren. Natürlich kommt ein Zug zu unserer Abfahrtszeit mit 4 Stunden Verspätung angerauscht, doch wir haben großes Glück denn bis Hamburg funktioniert dann alles.

An einem so heißen Tag muss man doch einen Strand besuchen! Das machen wir auch! Das bretonische Restaurant „Ti Breizh“ lädt uns zu einem kulinarischen Aufenthalt im Haus der Bretagne ein. Uns erwarten Delikatessen!




Der „Strand“ befindet sich an der Wasserkante des Nikolaifleets. Es ist gemütlich so nahe am Wasser zu sitzen und den Blick auf Kaufmannshäuser aus dem 17. Jahrhundert und die Nikolaikirche zu haben.  Nebenbei beherbergt das Haus der Bretagne auch den Heimatverband der Bretoninnen und Bretonen :





Mein Buchweizen-Galette ist da. Ein wahrlich herrlicher Geschmack :





Abendspaziergang durch Hamburg. Der Blick auf die Elbphi gehört dazu :




Die Vielreisenden mit einem Selfie, im Hintergrund sieht man das alte Feuerwehrboot vom Hamburger Hafen :





Schon sind wir in Kiel angekommen. Gleich dürfen wir zur Fahrt mit der Colorline einchecken. Nach Oslo bringt uns die „Color Fantasy“ , zurück werden wir mit der „Color Magic“ fahren :




Immer wieder ein Erlebnis! Die Einkaufs- und Restaurantpromenade des Schiffes. Hier kann man herrlich einkaufen und dinieren:




Ein fantastischer Schoko-Congac-Kuchen wird hier Øyvind gereicht. Ein besonderer Sitzplatz, denn Øyvind sitzt auf dem Platz des Königs von Norwegen :




Die Zeit verrennt, die Sonne verabschiedet sich mit einem idyllischen Sonnenuntergang:





Guten Morgen Oslo ! Die Stadt wartet darauf erobert zu werden :





Eine der teuersten Eiscremes seit langer Zeit, dafür gibt es aber auch sooo richtig leckeres Lakritze Eis. Zwei Kugeln haben den charmanten Preis von umgerechnet 7,50 Euro. Der Geschmack dafür aber nordisch herrlich :




Gemeinsam mit Sabine und Lara wandern wir am Ulsrudvatn. Das Wasser lädt zum Baden ein :




Kunst im Ekeberg Parken. Hier sieht man die auffällige Skulptur "Das Paar" von Louise Bourgeois.  Die Skulptur thematisiert Menschen die zusammen durch dick und dünn gehen :




"Ace of Diamonds" - Der Künstler Lynn Chadwick zeigt ein Werk aus den siebziger Jahren.  Das Werk ist mobil und dreht sich trotz seiner Größe elegant. Die zweiteilige Konstruktion zeigt im Windspiel viele geometrische Formen :





Ein Werk aus Kolumbien. "Die liegende Frau". Der Künstler Botero zeigt die Frau in einer sehr  klassischen Pose der Kunstgeschichte. Gleichzeitig will uns der Künstler damit auch sagen, das Kunst immer eine Übertreibung der Realität sein sollte, sowohl in Größe , Form und Spiritualität :





Die Skulptur "Der Träumer". Der verträumte Kopf ruht scheinbar mühelos auf der klassischen Säule. Heute passt der Sonnenschein dazu perfekt ins Bild :





Die "Cloé" , ein Kunstwerk aus Stahl lädt mit ihren geschlossenen Augen und ihrer ruhigen Haltung zum Nachdenken ein. Der Blickwinkel ist beinahe dreidimensional :





Von dieser Stelle hier hat Edvard Munch sein berühmtestes Gemälde "Der Schrei" gemalt :





Tschüss Olso , mit der Trikk geht es noch einmal durch diese zauberhafte Stadt. Die Pläne für den nächsten Besuch sind bereits fest geschmiedet. Dann wollen wir das Munch Museum und das neue  National Museum besuchen :





Die „ Color Magic“ bringt uns durch den  weltberühmten Oslofjord. Es ist ein grandioses Erlebnis, so sportlich den Oslofjord auf dem Wasser zu durchradeln :




Ein richtig erlebnisreiches Wochen geht zu Ende. In wenigen Minuten kommen wir wieder in Kiel an :