Donnerstag, 18. April 2019

+++ TELEGRAMM +++ Von Can Picafort nach Port de Sóller ( 52 km.)

....der Morgen fing heute gar nicht gut an. Øyvind hatte einen Platten und wir mussten sein Fahrrad reparieren lassen. Bloß gut, dass in der Nähe eine Fahrradwerkstatt war und uns geholfen werden konnte. So starteten wir mit einer Stunde Verspätung ab Can Picafort.
Unterwegs besuchten wir die Ortschaft Muro und das weltberühmte Kloster Lluc.

Muro grüßt von weitem : 





Die Sant Joan Kirche aus dem 16. Jahrhundert war heute leider geschlossen:








Wir müssen uns nach der Panne etwas beeilen. Treffpunkt für den Transport zum Kloster Lluc ist im Städtchen Inca. Hier werden wir zu 12.00 Uhr erwartet :





Das Kloster Santuari de Santa Maria de Lluc ist ein Wallfahrtsort im Tramuntana Gebirge.
Der heilige Ort zählt fast eine Million Besucher im Jahr :












Erstaunlich ! Am Kloster Lluc liegt der Km 0 des berühmten Camino de Santiago Pilgerweges :





Die Església de Lluc , ein Renaissancebau aus dem Jahre 1691 :





Blick auf die Orgel. In wenigen Minuten erhalten wir eine musikalische Kostprobe :





In Lluc wird die „Gottesmutter von Lluc“  in Form einer schwarzen Madonnenstaue verehrt :





Sehr interessant gestaltete Kirchenkuppel :





Wir werden zu einem kleinen Konzert eingeladen. Der Schulchor „Els Blauets“ hat einen phantastischen Klang. Wir sind begeistert :








Wir fahren weiter nach Fornalutx , es geht an zwei Stauseen vorbei die aufgrund des wenigen Regens nur sehr spärlich gefüllt sind :










Radlerszene - ein Tor auf der Landstraße:




Was wird den hier präsentiert ? Ich darf eine echte spanische Paella probieren :











Für Øyvind gibt es Fisch :




....die anderen Reiseteilnehmer die mit Eurobikes unterwegs sind genießen auch das leckere Mahl :








Ankunft in Port de Sóller - eine sehr romantische Bucht : 





 




Am 04. Oktober 1913 wurde die erste elektrische Straßenbahn zwischen Sóller  und Port de Sóller eingeweiht. Die Streckenlänge beträgt 4,8 Kilometer und es wird mit 600 V. Gleichstrom gefahren. Die Bahn ist besonders bei Touristen beliebt. Eine Fahrt , teilweise auch in offenen Wagen, kostet 7 Euro:














Am Abend probieren wir Bier aus einer mallorquinischen Mikro Brauerei. Das Bier schmeckt lecker und ist sogar preiswerter als die großen internationalen Sorten :





Øyvind schmeckt es :





Gute Nacht Port de Sóller :







Mittwoch, 17. April 2019

+++ TELEGRAMM +++ Rundfahrt Can Picafort - Pollença - Formentor - Alcùdia - Can Picafort (82 km.)

....eine große Radlerrunde mit vielen Sehenswürdigkeiten stand heute auf dem Programm. Wir besuchten ein großes Naturschutzgebiet bei Can Picafort, besichtigten die Städte Pollença und Alcùdia und waren in der Bergwelt auf der Halbinsel Formentor unterwegs.
Mir hat heute besonders die Bergwelt gefallen, schroffe Steilklippen und Berge verbunden mit tiefblauen Meer als kontrastreichen Gegensatz.
Mallorca lohnt sich für uns Radfahrer besonders und so langsam planen wir schon weitere Aufenthalte auf der Lieblingsinsel der Deutschen.
Wer hätte das vorher gedacht ?

Wir sind am Naturschutzgebiet S‘Albufera angekommen. Hier findet der Mallorca Urlauber seltene Vogelarten wie Fischadler, Turmfalken und Reiher. Im Herbst kommen sogar ein paar Flamingos in das größte Feuchtgebiet der Balearen vorbei.
Wir stehen hier am Empfangsgebäude La Roca. Jeder Besucher erhält hier einen Parkführer und einen Stempel der als Eintrittserlaubnis gilt, ausgehändigt. Der Eintritt ist übrigens kostenlos :










Auch aus dem Naturschutzgebiet hat man einen herrlichen Blick auf die mallorquinische Bergwelt :







So macht radeln Spaß :





Eis essen in Pollença. Für mich gibt es sogar skandinavisches Lakritze Eis :







Wir fahren hinauf zum Talaia D‘Alberncutx. Vorher besuchen wir noch Mallorcas bestbesuchte Aussichtsterrasse, den Mirador Es Colomer. Hier versammeln sich tagtäglich viele hundert Touristen. Viel besser ist jedoch die Weiterfahrt mit dem Fahrrad zum Talaia d‘Albertcutx :

Eine aufgeregte Bergziege meckert :




Geschafft. Auch mit E-Bike ist es anstrengend hier hinauf zu kraxeln :




Der Talaia d‘ Albercutx fügt sich in die Felslandschaft des Cap Formentor ein. Vor 300 Jahren stand dort oben ein Wachmann und entfachte das Warnfeuer, wenn wieder eines der maurisch-türkischen Schiffe auf Überfallkurs die Inselküste ansteuerte :












Schöne Ausblicke. Auch Wandertouren müssen hier großen Spaß machen :















Bergflora :







Jetzt geht es zurück nach Can Picafort. Wir radeln an vielen schönen Strandabschnitten vorbei :















Unsere letzte Stadt für heute ist der Besuch von Alcùdia. Der innere Bereich der Stadtmauer ist noch sehr gut erhalten und teilweise begehbar.
Leider war die Kirche Sant Jaume d’ Alcùdia aus dem Jahre 1248 heute schon geschlossen.

Øyvind wandert durch das Stadttor von Alcùdia:






Ein  schöner Kirchenbau :