Dienstag, 16. April 2019

+++ TELEGRAMM +++ Von Porto Christo nach Can Picafort (108 km.)

...unser Reiseveranstalter hat uns heute eine Radstrecke von Porto Christo nach Can Picafort ausgesucht. Hierfür wurden 59 Kilometer ausgerechnet. Wir wollten aber den neuesten Mallorca Radweg die Via Verda und noch andere Städte und Dörfer kennenlernen und so wurden es stattliche 108 Kilometer die wir gefahren sind.
Die Via Verda bewegte in den 2010er Jahren Mallorcas Menschen und es gab viel Streit. Eigentlich sollten auf der knapp 30 Kilometer langen Strecke von Manacor nach Artà Eisenbahnen verkehren. Die Trasse war bereits fertig geplant und erste Bahndämme wurden aufgeschüttet. Wegen  stetig steigender Baukosten , Diskussionen mit Umweltschützern und verärgerten Anwohnern wurde das Eisenbahnprojekt gestoppt und die Trasse zum Wander - und Fahrradweg ausgebaut.
Der Radler  staunt also beim Benutzen des Weges nicht schlecht , als er an den geplanten Stationen Artà , Son Servera , Sant Llorenç und Manacor auf fertige Bahnsteige und Bahngebäude trifft.

Am Morgen in Cala Millor - Strandidylle :










An einem einsamen Aussichtspunkt (am Ende einer Sackgasse) erhalten wir einen herrlichen Rückblick nach Cala Millor:





Ankunft in Artà. Diese kleine mittelalterliche Stadt gefällt uns sehr gut. Auf keinem Fall sollte man es versäumen den Burghügel zu besuchen :





Um auf den Burgmauern zu wandern sollte man schwindelfrei sein. Ein Tritt daneben und man liegt 2- 3 Meter tiefer im Gras :










Von hier oben hat man eine herrliche Aussicht :







Auf der Burganlage befinden sich zwei Kirchen. Zuerst besuchten wir die kleine Kirche Sant Salvador. Deutlich sehenswerter ist jedoch die Kirche 
Transfiguració del Senyor die wir im Anschluss besuchten. 

Kirche Transfiguració del Senyor :





Blick in die Sakristei der Kirche :





Ein wunderschöner Kirchenbau. Bei unserem Besuch wird klassische Musik gespielt. Beruhigend !











Wir sind bereits an der Via Verda angekommen. Ab hier sollten einmal Züge verkehren. Eine improvisierte Bahnschranke ist schnell von einem gewitzten Wirt organisiert worden :





Artà Hauptbahnhof. Das Bahnvorsteherbüro ist nun die Touristeninformation der Stadt :





Die Bahn - Fahrradfahrt kann beginnen. Was duftet denn da so ? Øyvind genießt den Lavendel:







Eine andere Fahrradfahrerin  schießt dieses Erinnerungsfoto :




Das laute Froschkonzert an der Trasse hätten Bahnfahrgäste nie und nimmer wahr genommen. Wanderer und Fahrradfahrer schauen da schon einmal gerne hinunter wer hier an diesem Bach so musikalisch ist :





Via Verda - der grüne Weg :










So eine richtige Bahnstrecke bietet natürlich auch viele Brückenbauwerke und Tunnel :












Wir halten am Bahnsteig der Station Sant Llorenç. Der Bahnhof ist gelungen und es bietet sich dem Reisenden ein schöner Blick auf Stadt und Kirche :










Jetzt ist Lutzes Fachwissen gefragt ..... Wer kennt diese seltsamen Bäume?











Ein letzter Blick auf die sehenswerte Bergwelt Mallorcas :






Montag, 15. April 2019

+++ TELEGRAMM +++ Radtour zum Tor des Meeres (101 Km.)

....unsere heutige Etappe hatte es trotz E-Bike in sich. Wir radelten von Sant Jordi nach Porto Cristo. Eigentlich eine eher gemächliche Etappe, hätten wir nicht noch etliche Steigungen und Hindernisse eingebaut.

Ein Höhepunkt war der Besuch des Felsentors Es Pontàs an der Cala Santanyì. Eines der beliebtesten Postkartenmotive Mallorcas.
Dieses Tor beherbergt sogar zwei Geocaches. Wagemutige Kletterer finden einen Geocache ( GC1G0JW) direkt auf dem Felsentor. Der Cache wurde seit seinem Auslegen erst 130 Mal geloggt.
Der zweite Höhepunkt unserer Tour war die Auffahrt zum Kloster Santuari de Sant Salvador. Eine anstrengende Kraxelei! Denn schließlich geht es 520 Meter über eine enge Serpentinenstraße hinauf zur Klosterkirche und dem Christkönigmonument.

In Ses Salines schauen wir uns die kleine Innenstadt an. Wir wollen zum Botanischen Garten der etwas außerhalb der Ortschaft liegt :





Eigentlich ist es eher ein Kakteengarten. Wir haben großen Spaß an den üppigen Pflanzen :




Wer ist größer ?





In Santanyi machen wir Rast und besuchen die Kirche :











Hier kommen wir gleich zum Es Pontàs , dem Tor zum Meer :





Gedankenverloren genieße ich den grandiosen Blick auf das Felsentor. Kletterer und Cachesucher sind heute nicht unterwegs :





....ein herrlich blaues Wasser. Da möchte man sofort baden gehen :




Der Künstler Rolf Schaffner hat viele Stunden am Felsentor gesessen und war von Es Pontàs so begeistert, dass er neun riesige,sechs Meter hohe Felsblöcke aufeinander gestapelt hat. Dieses Gesamtkunstwerk nennt er „Equilibrio“ :







Øyvind hat sich etwas in den Kopf gesetzt! Auf diesen Berg möchte er hinauf , zunächst müssen wir aber noch einen kleinen Umweg über Felanitx machen :




Herrlich grünes Mallorca:





Einfahrt nach Felanitx, ein sehr lebhafter Ort. Hier machen wir Pause und genießen ein leckeres Eis :





Die Pfarrkirche Sant Miquel ist am Palmsonntag schon ganz auf Ostern eingerichtet. Das Prozessionskreuz wartet hinter der Eingangstür darauf getragen zu werden und die Kirche ist bereits österlich geschmückt. 
Mit gefällt die Kirche aus dem Jahre 1248 sehr gut :



















Nach einer langen stark steigenden Serpetinenfahrt sind wir am Kloster Santuari de Sant Salvador angekommen. Wir brauchten  für diesen Anstieg nur 25 Minuten. Trotz unserer E-Bikes ( Øyvind fuhr nur im Eco Modus!) wurden wir dennoch von vielen fleißigen Rennradlern überholt:








Der Ausblick vom 37 Meter hohen Christkönig Monument :







Wir fahren schon wieder hinab :












An den Drachenhöhlen in Porto Christo herrscht hoher Andrang. Die stündlich stattfindenden Touren sind leider ausgebucht. Wir fahren weiter :





Hier hat jemand verdammt viel Spaß auf Mallorca :





Wir sind heute über 100 Kilometer geradelt. Das muss doch gefeiert werden ! Also radeln wir am Abend noch einmal nach Porto Christo :




Auch hier gibt es eine kleine Meerjungfrau, deutlich größer als das Original in Kopenhagen:




100 Kilometer Feierstunde ! Wir sitzen am Yachthafen und genießen Schokoladen Torte und Heidelbeerkuchen. 
Ein schöner Tag geht zu Ende.....