Donnerstag, 16. Mai 2013

+++ TELEGRAMM +++ Zurück in der Herzogenstadt Dinan....


... die wunderschöne Innenstadt von Dinan hat uns bereits bei unserem letzten Besuch sehr angesprochen. Beide wollten wir noch einmal das ausgesprochen leckere Kastanieneis genießen und weitere tolle  Schnappschüsse aufnehmen.

Da bei unserem ersten Besuch der Rathausturm schon geschlossen hatte wollten wir in einem zweiten Anlauf diese Chance nutzen.
Dieses Mal hatten wir Glück und konnten den 43 Meter hohen  Uhrenturm besuchen. Bevor man aufsteigt erfährt man einiges zu der Erfindung der mechanischen Uhrwerke im 14. Jahrhundert. Diese Erfindung hatte eine nachhaltige Wirkung auf das Zeitgefühl und die Denkweisen der Menschen.
Anstatt den Kirchenglocken bestimmte nun die Stadtuhr des Rathausturmes den Anfang und das Ende des Arbeitstages sowie das Auf- und Zumachen der Stadttore.

Der Besucher des Uhrenturmes kann das erste, eher sehr grobmotorisch wirkende Uhrwerk, des deutschen Uhrmachermeisters Hamzer im Erdgeschoss besichtigen.

Von oben bietet sich dem Besucher ein herrliches Stadtbild welches ich versucht habe in einem einfachen Panoramabild festzuhalten.

Wer auf dem Turm längere Zeit steht kommt alle 15 Minuten in den Genuss der Glockenschläge und die waren nicht sehr leise....

Hier nun Bilder von Dinan....

Mittwoch, 15. Mai 2013

+++ TELEGRAMM +++ Das wunderschöne Ziel erreicht....













.... endlich ist es geschafft! Bei herrlichem Sonnenschein haben wie Le Mont Saint Michel erreicht. Es war schon lange unser Wunsch diesen sehr sehenswerten Ort zu erreichen.
Im Jahre 708 hat Bischof Aubert von Avranches auf dem Mont-Tombe ein Heiligtum zu Ehren des Erzengel errichten lassen. Im 10.Jahrhundert ließen sich die Benediktiner in der Abtei nieder, während sich unterhalb ein Dorf entwickelte.
Der Ort Le Mont Saint Michel wurde zur Wallfahrtsstätte.
Die Wälle und Befestigungen der Anlage  trotzten jedem englischen Ansturm und wurden damit zum Symbolwert der nationalen Identität.
Nun endlich waren wir auch hier und es machte großen Spaß den schon von weitem sichtbaren Ort nahe zu kommen.
Ich weiß gar nicht wieviele Bilder aufgenommen worden sind und es ist schade dass man nur wenige Bilder von diesem Weltkulturerbe im Blog veröffentlichen kann...
Der Besuch der Abtei ist äußerst interessant und trotz Eintrittsgebühr sehr empfehlenswert. In der Abtei fand gerade ein sehr musikalischer Gottesdienst statt. Daneben konnten wir den Speisesaal der Mönche, die Krypta mit ihren dicken Pfeilern, den Rittersaal und die Almosenkammer besichtigen.
Das Dorf unterhalb der Abtei ist sehr touristisch teuer geprägt und die Gassen sind selbst an einem normalen Wochentag sehr überfüllt.
Eine Genugtuung ist eine Wanderung am Strand. Das geht leider nur bei Ebbe und bei Ebbe kann man dann an der Grenze der Normandie in die Bretagne wandern.
Den am Strand verlegten Geocache habe ich mal wieder nicht gefunden, obwohl ja Ebbe war....
So ein langer Besuch, wir verbrachten hier fast 6 Stunden, macht natürlich auch hungrig und in einem Restaurant etwas abseits aßen wir unsere geliebten Galettes (Buchweizenpfannkuchen). Stephan bestellte sich eine Galette mit Lachs, Porree und Schafskäse.... lecker !
Hier müssen wir unbedingt noch einmal zurück kehren....

Dienstag, 14. Mai 2013

+++ TELEGRAMM +++ Bonjour, Dol-de-Bretagne und Combourgh....


... heute haben wir schon wieder kleine Ortschaften kennenlernen können. Zum einen war das Dol-de-Bretagne und zum anderen Combourgh.

In Dol-de-Bretagne bewunderten wir die sehenswerte Altstadt und das Museum an der Saint Samson Kathedrale. Leider hatten wir dort keinen Zutritt.
Schade, dafür beköstigten wir uns in einer Pâtisserie und besuchten eine Biergaststätte die wirklich urig war. Am Eingang beäugte ein misstrauisch wirkender Papagei die Gäste und von der Decke hingen allerhand  Geldscheine diverser Nationen herunter. So So...

Dann ging es weiter nach Combourgh. Auch hier eine für den verschlafenen Ort riesige Kirche mit wunderschönen Bleiglasfenstern. Höhepunkt des Ortes ist natürlich das der Stadt den Namen gebende Chateau, eben die Combourgh. Sehenswert !

Das Wetter wurde heute wieder einmal deutlich schlechter vorausgesagt, als es dann letztendlich war. Der erwartete Regen setzte nämlich erst ein, als wir wieder abends in unserem Hotelzimmer angekommen sind....

P. S. In beiden Orten natürlich Multicaches gesichtigt. Beide natürlich in einer netten französischen Beschreibung gehalten.....

Montag, 13. Mai 2013

+++ TELEGRAMM +++ Zurück in Saint Malo...


...nach unserem  schönen, fast traumhaften  Aufenthalt auf der Insel  Jersey sind.wir nun wieder in Saint Malo eingetroffen.

Da wir bisher fast 1000 Km. geradelt sind wollen wir nun einige Tage in Saint Malo in einem Hotel entspannen  und die Gegend erkunden. Tatsächlich hat Saint Malo ein herrliches Umfeld in welchem viele sehenswerte, kulturhistorische Orte liegen .

Das Wetter ist momentan sehr wechselhaft . Sonne und Wolken geben sich ein Stelldichein und nur  ab und an gibt es kleine Schauer.

Die französische Küche haben wir auch schon zur Genüge probiert.Ich mag die Galettas (dunkle Pfannkuchen,belegt mit Schinken,Ziegenkäse oder Ei und dazu einen knackigen  Salat ).
Beide lieben wir auch die lockeren Crepes.Stephan mag besonders Crepes mit Maronen und Zimteiscreme.Hier werden die Geschmacksnerven besonders angeregt.

Der geneigte Leser sieht...uns geht es gut!!!

P.S. Tablet offenbar defekt.Das Hochladen von Bildern reine  Glücksache o_O....

+++ TELEGRAMM +++ 10.05 - 11.05.2013 Radwanderung auf Jersey...


... um die Insel zu umrunden benötigt man auf den Hauptstraßen und auf dem schnellsten Weg circa 60 Kilometer.

Wir fuhren heute zu der Nord-, später zur West-, und dann zurück zur Ostküste. Jede Küste hat ihren eigenen, spektakulãren Reiz. An der Nordküste besuchten wir das Teufels Loch und die dazugehōrige űberdimensionale Teufelsstatue. Die Westkűste mit ihren steilen Auf- und Abstiegen bot wunderschöne Leuchttűrme bei sehr stűrmischen Wetter.

Wir finden die Insel einfach traumhaft!!! Traumhaft auch der Umstand, dass die Briten ein perfektes Bussystem zu jeder Sehenswűrdigkeit organisiert haben.

Morgen um 09.00 Uhr műssen wir Jersey leider wieder verlassen.

Schade, aber wir kommen wieder...

Sonntag, 12. Mai 2013

+ + + TELEGRAMM + + + 09.05-10. 05.13 - Unser Paradies im Ärmelkanal...



.. . inzwischen haben wir die Atlantikküste erreicht und  gleich das nächste Schnellboot nach Jersey gechartert.

Hui, die Űberfahrt war mehr als wacklig, aber wir sind heil auf Jersey eingetroffen.

Die Kanalinsel űberrascht uns mehr als erwartet. Wir finden hier eine sehr moderne Insel mit erwarteten britischen Flair vor.

Jersey ist ziemlich hügelig. Manchmal können wir die Windstärke 6 nutzen, oft fahren wir aber auch dagegen an.

Der Linksverkehr ist eine sehr große Herausforderung, aber so langsam kann man sich auch an dieses Unikum gewōhnen.

Was isst der Insulaner? Natürlich leckeren Kuchen und Fish&Chips zum Dinner.

Uns geht's gut. Wir entspannen uns 2 ganze Tage auf Jersey...




Glaskirche


Die einzige Dampfuhr auf Jersey


King George passt auf unsere Fahrräder auf !


...etwas Leckeres: Englische Schwarzwälder Kirschtorte....




Stonehenge





Samstag, 11. Mai 2013

+ + + TELEGRAMM + + + 09.05.13... Endlich am Atlantik...

... nun haben wir endlich St. Malo  an der französischen Atlantikküste erreicht. Es herrscht Ebbe und viele Boote liegen trocken im Watt.

Die Franzosen sind sehr sportverrückt und verwechseln uns offenbar mit den Fahrern der Tour de France.Bisweilen gibt es sogar Applaus.

Auch  St. Malo ist sehr sehenswert und wegen des Feiertages ziemlich voll.

Wir planen einen Trip nach Jersey und werden uns erkundigen ob es noch freie Plätze für eine Überfahrt zu den Kanalinseln gibt...

Bilder folgen....

+ + + TELEGRAMM + + + 08.05.13.... Von Dinan gefesselt....


... nachdem ich mein Tablet offenbar wieder einmal im Urlaub zerlegt habe, nun nur noch ganz kurze Beiträge aus unserem Urlaub.

Zur Radtour : Eigentlich wollten wir schon lange St. Malo erreicht haben. Gestern hat uns jedoch Dinan einen Strich durch die Rechnung gemacht.
Dinan Ist eine wunderschöne Stadt mit herrlichem Altstadtkern. Die La Rance umfliesst die Stadt und so gibt es neben einer großen Burg auch einen sehenswerten Stadtkern mit herrlichen Häusern und vielen engen Gassen....

Da in Frankreich der 8. und 9. Mai Feiertage sind war in der Stadt natürlich sehr viel los

Bilder folgen nach Rückkehr, da das Handy keine Bilder hochlädt....

Dienstag, 7. Mai 2013

+++ TELEGRAMM +++ Grüße aus St. Méen le Grand...










... heute radelten wir 80 Kilometer von Malestroit nach St. Méen le Grand. Der große Regen blieb bisher aus und so wurde es ein wunderschöner Sonnentag.
Auf einer stillgelegten Bahnstrecke, welche jetzt ein vorzüglicher Radweg ist ging es vorbei an blühenden und duftenden Rapsfeldern.
Stephan fühlte sich schon wie in Norwegen, weil wir an mehreren kleinen Wasserfällen vorbei kamen. Tatsächlich gefällt uns die Bretagne ausgesprochen gut. Wunderschöne Natur, interessante Kanäle und sehr freundliche Franzosen.
In diesem Zusammenhang muss ich auch sagen, dass das Radweg System sehr gut und detailliert beschildert ist. Daran können sich andere Regionen eine Scheibe abschneiden.
Immer wenn es etwas zu feiern gibt, essen wir etwas leckeres aus der Pâtisserie. Heute feierten wir so den 700. Rad Kilometer in Frankreich.
Das letzte Bild zeigt unser freundliches Hôtel in St. Méen le Grand. Heute Nacht soll nun tatsächlich der Regen und Windstärke 6 kommen. Da sind wir dann doch lieber in ein Hotel mit Petits Déjeuners gefahren...