Mittwoch, 31. Dezember 2025

+++ TELEGRAMM +++ Silvester mit Hindernissen….

….während Berlin schon ins neue Jahr feiert, heißt es auf Madeira: Noch eine Stunde warten, denn hier ticken die Uhren eine Stunde hinterher.  Zu allem Überfluss gibt es noch eine sehr  unsichere Wetterlage und es wird viel Regen und ein Sturm mit hohen Windgeschwindigkeiten erwartet….

Wir vertreiben uns die Zeit mit einem ausgiebigen Silvestermenü und einem letzten Abendbummel durch die wundervoll geschmückte, fast knallfreie Stadt.  

Ich wünsche euch einen guten Rutsch und ein gesundes 2026 – die Feuerwerksbilder aus Funchal, berühmt für sein spektakuläres Höhenfeuerwerk über der ganzen Bucht, reiche ich später hier nach….

So langsam füllt sich die Bucht vor Funchal. Am Abend sollen es bis zu 12 Kreuzfahrtschiffe und viele kleine andere Unternehmen sein, die auf das große Feuerwerk warten :



Ich trinke derweil mit Sissi ein Glas Sekt :



Hier kommt der Neujahrsgruß geflogen :



Ein Silvesterdinner ganz nach meinem Geschmack ! Es gibt viel Fisch für uns beide :



Das neue Jahr kann kommen :




Um in 2026 anzukommen, muss man durch diesen Jahrestunnel laufen :


Ein herrliches Feuerwerk mit vielen Lichtelementen. Dazu gab es auch eine Typhon Sinfonie der 12 Kreuzfahrtschiffe :














Dienstag, 30. Dezember 2025

+++ TELEGRAMM +++ Unsere vsl.letzte große Wanderung in diesem Jahr…

 …heute stand ein unvergesslicher Ausflug ins Nonnental – Curral das Freiras – auf dem Programm. Schon die Fahrt dorthin war spektakulär: Eine schmale Straße schlängelt sich durch steile Täler, und immer wieder eröffnen sich atemberaubende Blicke auf die umliegenden Berge. Unten im Tal spürt man die Abgeschiedenheit dieses besonderen Ortes – kaum zu glauben, dass die Menschen hier früher nur über mühsame Pfade in Kontakt mit der Außenwelt kamen.

Von dort machten wir uns auf den Weg hinauf zum Aussichtspunkt Eiro do Serrado. Der Anstieg war anstrengend, aber die Aussicht oben einfach überwältigend – das Dorf ist tief unten eingebettet zwischen den höchsten Gipfeln Madeiras.

Am Abend schlenderten wir durch Funchal, das noch im festlichem Glanz erstrahlt. Überall leuchten Lichter, Musik liegt in der Luft, und die gesamte Stadt bereitet sich sichtbar auf die gigantische Silvesterfeier vor. 

Unsere blumige Wanderung beginnt :




Balancekünstler in Aktion :




Das kluge Schaf hier zeigt uns den Pico Ruivo, Madeiras höchster Berg im Hintergrund. Die Höhe des Pico Ruivo ist 1862 Meter ! 




Alle Kuchen im Curral das Freiras werden mit Esskastanien zubereitet ! Eine leckere Spezialität des Dorfes. Uns schmeckt es großartig!




Oyvind hat zusätzlich noch Esskastanien gekauft , als Wegzehrung für die Wanderung : 




Wow , so weit oben sind wir schon. Ein gigantischer Blick ins Nonnental :




Am Abend beobachten wir die Vorbereitungen für die Silvesterfeier. Die gigantische Video Tafel im Bild wird morgen den Countdown ins neue Jahr hinunter zählen :







Mir gefällt die sympathische Weihnachtsbeleuchtung besser als der Silvestertrubel :




….wirklich sehr stimmungsvoll !




Montag, 29. Dezember 2025

+++ TELEGRAMM +++ Endlich Urlaub auf Madeira….

…nach der Landung in Funchal fühlt es sich sofort an, als wäre die Welt hier noch in Ordnung. Die Sonne scheint mild, die Menschen sind freundlich, und über den Dächern liegt dieser besondere Duft von Meer und Blüten.Die Stadt ist festlich geschmückt – überall leuchten bunte Lichterketten, in den Straßen erklingen noch Weihnachtslieder, und an jeder Ecke gibt es kleine Darbietungen: Chöre, Musiker, tanzende Kinder.Diese weihnachtliche Stimmung wirkt herzlich und unaufdringlich, irgendwie echter und natürlicher als anderswo.  

Am Abend sitzen wir in einem kleinen Restaurant. Es gibt fangfrischen Fisch, dazu ein Glas Wein (leider kein Madeira Rotwein). 

Wir spüren, wie wir langsam im Inseltakt ankommen: kein Stress, alles natürlicher…

Funchal zeigt sich gerade von seiner schönsten, geschmeidigen Seite – warm, lebendig und voller Freude. So fühlt sich die Zeit zwischen Weihnachten und Neujahr im Süden an…

Anflug auf Madeira :





Zur Begrüßung gibt es ein leckeres Eis :



Øyvind im Geschenkpaket :




Prächtige musikalische Darbietungen! Der Chor singt Ave Maria :




Alles ist wunderbar geschmückt und erwirkt dabei so natürlich, nicht aufgezwungen:






Konrad und die Eisenbahn:



Hier liegen noch überall Geschenke !



Eines unserer Lieblingsrestaurants :




 

Wow , was für leckere Fischgerichte ! 






Freitag, 19. Dezember 2025

+++ TELREGRAMM +++ Der Amazonas liegt in Dresden....

....im riesigen Panometer zeigt Yadegar Asisi seine beeindruckende „AMAZONIEN“-Ausstellung – ein atemberaubendes 360°-Panorama, das mitten in den Regenwald entführt. Geräusche, Licht und Details machen das Erlebnis unglaublich realistisch.  

Besonders sehenswert sind auch die Dokumentationen mit dem Künstler , er rät dazu im Bild einige versteckte Kleinigkeiten zu finden....

Persönlich finde ich aber, dass im Gasometer kaum etwas über Dresden selbst gezeigt wird – ein Stück lokale Geschichte hätte das Ganze perfekt abgerundet. 

Trotzdem: Ein absolut lohnenswerter Besuch!

Auf dem Industriegelände stehen zwei Gasometer. In diesem war geplant in 2008 ein Musicaltheater einzubauen. Diese Chance wurde bisher aber noch nicht genutzt: 




In diesem Gebäude liegt der Amazonas :




Hier nur zwei Bilder aus der Ausstellung. Den Tag im Amazonas müsst ihr schon selbst erleben und zum Panometer reisen :







Artenvielfalt !




Auf Wiedersehen Dresden , die Bildungszeit geht zu Ende !






Donnerstag, 18. Dezember 2025

+++ TELEGRAMM +++ Helles Hellerau und tolle Erlebnisse in Dresden....

...heute stand ein kleiner, aber eindrucksvoller Ausflug auf dem Programm: Ein Besuch der Gartenstadt Hellerau, einem architektonisch interessanten Stadtteil von Dresdens. Schon bei der Ankunft spürt man, dass dieser Ort Geschichte atmet. 

Hellerau wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts als vermutlich erste deutsche Gartenstadt gegründet – eine Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Kultur in harmonischer und grüner Umgebung.

Besonders eindrucksvoll ist die ehemalige Möbelfabrik, die zu DDR-Zeiten im ganzen Land bekannt war.(fast jede DDR Familie hatte eine Carat Schrankwand).

Heute sind in den historischen Industriebauten kreative Nischenbetriebe ansässig – etwa Werkstätten für Bootsausbau oder kleine Manufakturen, die den Geist des ursprünglichen Handwerks weitertragen.

Blick auf die Wohnhäuser der Siedlung. Die Wohnungen sollen mit knapp 50 qm. relativ klein sein :



Das Gasthaus der Siedlung :




Die Hellerau Möbelfabrik ist hier zu sehen :




....Produktionsstätten :



Ein kultureller Höhepunkt der Gartenstadt ist jedoch das Festspielhaus Hellerau. 

Das Gebäude wurde zwischenzeitlich von der Roten Armee genutzt, bevor man es behutsam restaurierte. Heute gilt es als Zentrum für Kunst und Tanz. 

Während einer kurzen Führung durften wir einen Blick in den Innenraum werfen – schlicht, aber beeindruckend. Hier verbinden sich Geschichte und Moderne auf besondere Weise:

Ein sehr schöner Bau :




Schattenspiele 




Liebevolle und behutsame Renovierung 





Der Große Saal. Wir erfahren viel über die künstlerische Nutzung des Hauses :




Nach diesem Abstecher ging es zurück in die Dresdner Neustadt, das kreative Herz der Stadt. Zwischen den kleinen Läden, Bars und Ateliers entdeckt man unzählige versteckte Innenhöfe – jeder mit seinem eigenen Thema. Besonders spannend fand ich die „Höfe der drei Elemente“, die ganz im Zeichen von Erde, Wasser und Feuer stehen. Graffiti, Lichtinstallationen und künstlerische Wandgestaltungen machen die Neustadt zu einem echten Open-Air-Kunstwerk:

Luft gibt es immer , hinzu kommt die Erde !



....das Feuer !




....und das Wasser !



Zum Abschluss noch ein Besuch im Pfunds Milchladen - der weltberühmt ist :







Ein gelungener Tag voller schöner Kontraste – zwischen Tradition und Moderne, Handwerk und Kunst, Geschichte und Gegenwart....