Samstag, 15. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ El Caminito del Rey - Europas ehemals gefährlichster Wanderweg ….

 ….heute wollten wir es noch einmal wissen. Wir besuchten den Caminito del Rey (den Königsweg). Viele Jahre war dieser Weg sehr gefährlich und nach mehreren tödlichen Unfällen gesperrt. Seinen Namen verdankt der Wanderweg König Alfonso XIII. , der diesen einmaligen und besonderen Pfad im Jahre 1921 besuchte.

Seit 2015 ist er aber nun komplett restauriert und für Besucher ab 8 Jahren wieder begehbar. Dennoch, es braucht trotz der nun sicheren Wege, eine gehörige Portion Wagemut, eine gewisse körperliche Fitness und man sollte keine Höhenangst haben. Die Strecke führt in schwindelerregender Höhe über tiefe Schluchten, Hängebrücken und an steilen Felsen entlang.

Auf dem Wanderweg herrscht Helmpflicht und es wird geraten eine geführte Tour mitzu machen. Die Tourguides nehmen sogar Defibrillatoren und ein Erste Hilfe Set mit. Dieser Wanderer hier ist vorbildlich ausgerüstet :





Wow, ist das schön hier :









Die beiden Wanderexperten :





Herrliche Aussichten :












Parallel verläuft die Eisenbahnstrecke der Renfe. Es dauert Ewigkeiten bis sich mal ein Zug blicken lässt. Leider gelingen uns die Schnappschüsse mit dem Zug nicht unbedingt an den schönsten Stellen des Wanderwegs :








Ob das hier heute alles gut geht ? Über uns fliegen schon die Adler und Gänsegeier. Die Vögel wissen, dass die schwierigste Passage des Weges noch bevorsteht :





Auf den folgenden Bildern sieht man den alten, ungesicherten Wanderweg und darüber den in 2015 neu gestalteten Weg. Der Königsweg ist auch ein Kletterparadies. Kletterer müssen 400 Meter hohe Felsen erklimmen :








Für ganz Mutige gibt es sogar einen Gläsernen Balkon. Maria und Marc trauen sich waghalsig da drauf hinaus:




Øyvind hat mit seiner Go Pro einen Heidenspaß :








Blick von der Hängebrücke auf den Guadalhorce , dem größten Fluß der durch die Provinz fließt :




Da kommen die mutigen Wanderer :




Natürlich würde Øyvind hier gerne noch eine Weile bleiben:





Eisenbahn Romantik! Ich fotografiere noch die sehenswerten Eisenbahnbrücken:









Das Beste kommt zum Schuß. Es gibt ein kleines Video von Øyvind zu sehen. Wer nicht höhentauglich ist sollte schnell weiter klicken :




Freitag, 14. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Von weißen Dörfern und spektakulären Städten…

 ….unsere Erkundungstour in Andalusien ging heute weiter. Am Vormittag besuchten wir das Dörfchen Setenil de las Bodegas. Ein ganz besonderes Dorf, denn im ältesten Teil sind die Häuser in die Felsüberhänge am Rio Guadalporcun gebaut. So erleben wir hier höhlenartige Häuser.

Willkommen in Setenil de las Bodegas :




Auch in diesem Dorf entstand die Kirche auf den Fundamenten einer Moschee. Leider war eine Besichtigung heute nicht möglich:




Ein großer Teil des Dorfes von weitem. Hier sieht man schon die in die Felsüberhänge gebauten Häuser :







Für einen kleinen Obolus kann man ein Museum und Aussichtspunkte besteigen:




Das sieht doch herrlich aus.




Wir besuchen ein paar Cafés und Gaststätten. Der Blick an die Decke ist jedes Mal atemberaubend schön. Jede Einrichtung hat ihren ganz bestimmten natürlichen (Höhlen) Himmel. Da fühlt man sich richtig wohl :




Das Dorf, so erzählt uns Maria, wurde in den letzten Jahren stark renoviert. Wie wir,  strömen nun auch viele andere Touristen her :




Es geht weiter. Wir fahren ins spektakuläre Ronda. Die Stadt liegt in 755 Meter Höhe auf einem Felsenplateau, das durch die enge , über 100 m tiefe Schlucht des Guadalevin gespalten ist. 
Endlich gibt es wieder einmal Churros. In Ronda werden an manchen Tagen bis zu 10 Schokoladenvariationen angeboten in die man das beliebte Fettgebäck tunken kann :








Der Marktplatz von Ronda







Ronda gilt als Geburtsstadt des modernen Stierkampfes. Die legendäre Familie von Pedro Romero legte im 18.Jahrhundert die noch heute gültigen Regeln für die Showkämpfe fest. In Ronda sehen wir die älteste Stierkampfarena (1785) :



 
Wir sind am Puente Nuevo angekommen. Dieses wichtige, in 1784-1793 in einer neuen Bauweise errichtete Bauwerk, verbindet die Neu- und Altstadt von Ronda : 







Øyvind‘s fotografische Sonnenspiele :




Heute feiern wir den Abschluss der Andalusien Reise mit Maria und Marc. Bei leckeren Wein und Tapas lassen wir die Reise Revue passieren:

 


Nur ein kleiner Teil der vielen Tapas. Neben Suppe, Oktopus , Salate , Fisch und Käse gab es noch anderes zum genießen:




Abschiedsfoto der beiden Berliner Radfahrer. Herkules (in der Mitte) ist stolz auf uns :




Guten Nacht Ronda :



Donnerstag, 13. Oktober 2022

+++ TELEGRAMM +++ Grüße aus Zahara de la Sierra….

 ….der Klang des Ortsnamens Zahara de la Sierra erinnert an die große Wüste in Afrika. Nun gut , die Temperaturen sind hier zwar auch plus 10 Grad über dem Durchschnitt, dennoch erleben wir hier in Südspanien das absolute Gegenteil einer Wüste. Wir haben relativ grüne Felder,  Oliven- und Mandelbäume und das blaue Wasser eines Stausees.

Wieder ein vollgepackter Tag. Gemeinsam mit Maria und Marc besuchen wir eine Olivenölmühle und besichtigen die maurische Burg von Zahara mit einem gigantischen Ausblick.

Die Ölmühle El Vínculo ist eine kleine regionale Ölmühle. Olivenöl wird hier seit 1755 bereits in der 11. Familiengeneration produziert :




Der junge Fiirmenchef erklärt uns einiges zur manuellen Ernte der Oliven , zur Gewinnung des Olivenöls und führt uns durch die Produktion- und Abfüllungshalle :




Ich halte hier ein Rest der gepressten Oliven in der Hand :




Gruppenfoto für das Archiv der Ölmühle::




Natürlich dürfen wir das neueste Olivenöl probieren. Dazu gibt es andalusische Tapas. 
Herrlich, alle Speisen sind mit diesem Olivenöl angereichert, eine Wucht:




Wow, ist es hier herrlich im Naturpark Sierra de Grazalema:




Am Ende des Tages werden wir wissen, dass dieser Ort ein Paradies zum Wandern und Entspannen ist:



Eines der schönsten weißen Dörfer ist Zahara de la Sierra. Über dem Ort thront die Ruine einer maurischen Burg und auch eine Talsperre kann bewandert werden:




 




Blick vom Turm der Burg in den Naturpark. Øyvind ärgert sich über die nicht mitgenommene große Kamera, denn über uns kreist ein Gänsegeier :




Ein Panorama:




Wir sind auf dem Abstieg und pflücken etwas von den reifen Mandeln:




Der Geschmack ist auffallend aromatisch:




Ein Selfie von den fleißigen Wanderern:




 Wir gehen zur Pfarrkirche Santa Maria de Mesa. Die sehenswerte Kirche wurde Mitte des 18. Jahrhundert errichtet :





Blick ins Innere :







Enge Gassen durchziehen das Dorf. Die Bars der Plaza San Juan laden zur Genusspause ein. Hoch oben thront auf diesem Bild unser Hotel:




Von einem Aussichtspunkt blicken wir auf die Innenstadt und das Castillo de Zahara. Links am Steilhang sieht man wieder unser Hotel „Arco de la Villa“ :