Dienstag, 3. Oktober 2023

+++ TELEGRAMM +++ Dresden by Night….

 Unser Aufenthalt in Dresden und Radebeul war wunderschön. Zum Abschluss unseres Kurzurlaubes möchte ich noch einige Abend und Nachtfotos vorstellen.


Der Brunnen „Stille Wasser“. Hier sehen wir nur friedliche Szenen, dargestellt durch weibliche Wesen und Kinder. Es gibt geflügelte Wesen und Nymphen, eine Meerjungfrau spielt auf der Leier und andere Figuren sind bereits eingeschlafen.

In unmittelbarer Nähe gibt es auch den Brunnen „ Stürmische Wogen“. Hier werden ganz im Gegensatz die Szenen eines wilden Heeres gezeigt. Die beiden Zwillingsbrunnen wurden zwischen 1887 und 1894 von Robert Dietz entworfen:

„Stille Wasser“ im Mondscheinlicht :



Wer kennt sie nicht. Die Frauenkirche von Dresden. Am Abend hat die Offene Kirche geöffnet und es bildete sich innerhalb von wenigen Minuten eine lange Warteschlange:





Dresdner Nacht. Eindrücke einer herrlichen Stadt :














 

Am Goldenen Reiter wird heute Erntedank gefeiert. Das Fest und die Fahrgeschäfte sind äußerst gut besucht :




Der Goldene Reiter in Hochform :





Gute Nacht sagt der schöne Mann in unserem Hotel :



Montag, 2. Oktober 2023

+++ TELEGRAMM +++ Mit der Dampfeisenbahn von Graf Wackerbarth zu August dem Starken….

 …von der Weinstadt Radebeul, wo der geheime Kabinettminister und Generalfeldmarschall C.A.von Wackerbarth ein Schloss errichten ließ, ging es heute mit der Lößnitzgrundbahn nach Moritzburg wo einst August der Starke residierte.

Entlang der Radebeuler Weinhänge dampft täglich die Lößnitzgrundbahnbis hinauf nach Moritzburg. Es gilt bei der Fahrt sogar das Deutschlandticket. Man muss nur einen kleinen Aufpreis für die Fahrt auf der 16,6 Kilometer langen Strecke zahlen.

Wir starten an unserem Heimatbahnhof Radebeul Weißes Roß :









Es gibt sogar einen Freiluftwagen. Es macht uns riesigen Spaß wieder einmal eine so herrliche Dampffahrt  mitzumachen:




Ankunft in Moritzburg. Wir fahren aber noch zwei Stationen weiter und wandern dann zurück zur Moritzburg :



Wir steigen in Bärnsdorf aus. Zurück nach Moritzburg geht es an vielen Fischteichen entlang. Obwohl die Fischproduktion deutlich zurück gefahren wurde, werden hier pro Jahr immer noch 200 Tonnen Fisch gefangen :




Øyvind zeigt uns hier einen der vielen Fischteiche, nämlich den Großteich. Im Hintergrund sieht man schon den berühmten Moritzburger Leuchtturm:




Dieser 21,8 Meter Hohe Leuchtturm ist wirklich ein Unikat und zugleich einer der ältesten Binnenleuchttürme der Bundesrepublik Deutschland. Auch im 18. Jahrhundert hat man das Geld zum Fenster hinaus geworfen, denn der Turm wurde nur aufgestellt um Seeschlachten nachzustellen :







Östlich von Moritzburg ließ August der Starke 1728 einen Fasanengarten anlegen und das Fasanenschlößchen bauen. Hier traf sich die adlige Gesellschaft zu festlichen Anlässen:




Das imposante Schloss Moritzburg ist erreicht. Ein barocker Vierflügelbau. Hier wurden in jüngster Zeit viele Filme gedreht. Der berühmteste Film war „3 Haselnüsse für Aschenbrödel“, eine tschechische/DDR Produktion.
2018 klopfte sogar Hollywood in Moritzburg an und drehte hier einen Film aus der Serie „3 Engel für Charlie“ :








Sehr empfehlenswert ist das Café Goldfisch in Moritzburg. Hier wird der Gast regelrecht beschenkt. Die Inhaberin Sophie Schinkow, lernte in Wien als Zuckerbäckerin im Sacher Stammhaus und hat nun die echte Sachertorte nach Sachsen gebracht. Auch die anderen Torten und Kuchenstücke sind ein Genuss. Øyvind genießt eine Eierlikörschnitte und ich vergnüge mich mit einer Mohn-Zitronentorte.
Man sitzt richtig schön im schattigen Garten :




Es geht zurück nach Radebeul. Fachmännisch beobachten wir den Rangiervorgang der Dampflokomotive und das korrekte Kuppeln. Die Rückfahrt beginnt :








Sonntag, 1. Oktober 2023

+++ TELEGRAMM +++ Der Kurort Rathen, die kleinste , aber auch schönste Gemeinde Sachsens….

 …heute ging es den den Luftkurort Rathen. Für mich ist dieser Ort eine Idylle im Elbsandsteingebirge. Nach einer kurzen Fährüberfahrt kann man auf 700 , teils größeren, Treppenstufen hinauf zur Bastei wandern. Hinzu wählten wir den touristischen Weg der relativ einfach zu bewandern war. Zurück ging es über den steileren und weniger frequentierten Abstieg.

Vor 7 Jahren stellten Geologen fest, dass unterhalb der Bastei sprödes Gestein vorhanden ist und dies eine Gefahr für Besucher darstellen könnte. Daraufhin wurde die Besucherplattform gesperrt. Erst seit Februar 2023 ist die neue Aussichtsplattform eröffnet Hierbei handelt es sich um eine Spezialkonstruktion die beinahe schwebend auf der Bastei aufliegt. Um Tiere nicht zu blenden und um einen natürlichen Übergang zum Elbsandstein zu schaffen hatte man auf eine aufwändige Glaskonstruktionen verzichtet.

Ankunft im Kurort Rathen. Die Wartezeit auf die Fähre kann man mit einem Sonnenbad und einen herrlichen Blick zur Bastei hinauf verkürzen:



Gleich setzen wir auch hinüber auf das andere Elbufer :




Herrliche Blicke überall :



Øyvind fotografiert wie wild :



Die beiden Fotografen einmal zusammen auf einem Bild :



Blick hinunter auf die Elbe :



Øyvind lädt zu einer Aussicht der besonderen Art ein :



Hochoben ein herrliches Foto von der Bastei Aussichtsplattform. Wir stehen hier auf 194 Metern Höhe. Der Blick von der weltberühmten Bastei ist einmalig :



Der steile Abstieg. Wir fühlen uns an einer Wanderung durch die enge Drachenschlucht in Eisenach erinnert :




Nichts für korpulente Menschen:








Am frühen Abend erreichen wir wieder den Kurort Rathen :