Sonntag, 10. Mai 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ein schöner Tag im Berliner Ensemble....

 ...heute war ich endlich mal wieder im Berliner Ensemble und habe eine wirklich beeindruckende Hausführung durch das historische Theater am Schiffbauerdamm gemacht. Das Gebäude, erbaut1892, strahlt eine faszinierende Atmosphäre aus – von den alten Sälen über die originalen Details bis hin zu den Spuren vergangener Inszenierungen, besonders aus der Brecht-Ära seit 1954.

Die Führung hat viel gezeigt: versteckte Gänge, die Bühnentechnik und Geschichten aus über hundert Jahren Theatergeschichte, die das Haus lebendig wirken lassen. Wir besuchten sogar die Unterbühne die sich immer noch auf ehemaligen Panzerrädern, gesponsert von der Roten Armee dreht. Eine Initiative von Helene Weigel.Total spannend! Schließlich fiel auch ab und an das automatische Licht aus und und wir leuchteten mit unseren Handy Taschenlampen. Irgendwie eine Abenteuerführung mit hochmotivierten Mitarbeitern des Berliner Ensembles

Danach habe ich das Hoffest besucht – eine tolle Mischung aus Musik, Essen, Familienaktionen und ganz entspannter Stimmung im Hof!

Willkommen !




Blick in den Zuschauersaal. Der herbei geschaffte Tisch ist der Original Regie Tisch von Berthold Brecht. Wir erfuhren viel über den Dramatiker , Dichter und Regisseur der das epische Theater entwickelte :







Das Bühnenbild der heutigen Veranstaltung "3 Schwestern" von Anton Tschechow :



Wusstet Ihr das ? Auf Weisung von Berthold Brecht und Helene Weigel wurde dieser Reichsadler im Besucherraum  mit roter Farbe ausgekreuzt . Sogar langjährige Berliner Ensemble Besucher kannten dieses interessante Detail nicht :




Dann ging es hinaus zum Hoffest mit viel Live Musik und leckeren Genüssen : 




Das Brecht Denkmal :





Der Stuhl von Helene Weigel :





Ich fühle mich neben der Winke Katze wohl : 




Donnerstag, 7. Mai 2026

+++ TELEGRAMM +++ Ein toller Tag in der Neuen Nationalgalerie....

...heute hatte ich einen wirklich tollen Tag in der Neuen Nationalgalerie. Ich habe mehrere Ausstellungen besucht, und jede hatte auf ihre eigene Weise etwas Besonderes. 

Ein absolutes Highlight war das Beeple-Projekt mit den digitalen Robotikhunden, das auf einmal chaotisch, witzig und zugleich ziemlich beunruhigend wirkte. Zwischen Memes, Zukunftsvisionen und absurden Machtmenschen wie Mark Zuckerberg und Kim Jong Un entstand eine Mischung, die mich sehr beschäftigt hat. Besonders spannend fand ich auch, dass diese Figuren sogar "produktiv" werden und Bilder „ausscheiden“ – eine völlig verrückte, aber genau deshalb so treffende Idee.

Sehr beeindruckt hat mich außerdem die Ausstellung über das Berlin der 1910er bis 1930er Jahre. Sie hat die Stadt in einer Zeit voller Umbrüche und vielen verkehrlichen Neubauten gezeigt.Mit all ihrer Energie, Armut und Reichtum ,ihrem Tempo und ihren Gegensätzen. 

Natürlich waren für mich immer wieder die Bilder von Gerhard Richter ein Höhepunkt. Seine Arbeiten haben etwas sehr Eigenes: ruhig, konzentriert und doch voller Spannung. Oft besuche ich die Neue Nationalgalerie und schaue ob ein Bilderwechsel bei den Werken von Gerhardt Richter stattgefunden hat. Oft wird das Eingangsbildnis getauscht.

Insgesamt war es ein Tag, der kunstvoll, überraschend und wirklich inspirierend war...

Wartende Menschen vor der Neuen Nationalgalerie, das kann heute nur ein voller Erfolg werden :




Jetzt habe ich mich aber erschrocken. Der Diktator Kim Jong Un :



So viele Machtmenschen. Dazwischen der Beeple Erfinder Mike Winkelmann (hier nur von hinten zu sehen):




Die Roboter Hunde in Aktion :







Bilder aus Berlin der 1910er bis 1930er Jahre :










Die pulsierende Stadt und der Nahverkehr :




Unterwegs mit der Stadtbahn :




Hier auf dem Nordring zwischen Wedding und Jungfernheide unterwegs :



Ganz berühmt : Andy Warhol's Robot aus dem Jahre 1994 :




Immer wieder schön und einfach eine Augenweide. Die Werke von Gerhard Richter mit seiner Ausstellung "100 Bilder für Berlin" :